openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Wirtschaftliche Folgen psychischer Belastung

10.08.201218:01 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Was Präsentismus in Deutschland kostet

Berlin, 10. August 2012 – Psychische Gesundheit ist eine wesentliche Voraussetzung für eine gute und beständige Leistungsfähigkeit im Beruf. Wer mit Freude und Energie an seine Arbeitsaufgaben gehen kann, erreicht deutlich bessere Ergebnisse und ist für die nächsten Herausforderungen motiviert. Können Arbeitnehmer infolge psychischer Belastung oder Depression phasenweise oder dauerhaft ihre Produktivität nicht ausschöpfen, entstehen für Unternehmen und Organisationen enorme Kosten. Um den volkswirtschaftlichen Schaden beziffern zu können, hat die Allianz in Zusammenarbeit mit dem Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (RWI) ein Berechnungsmodell entwickelt. Darin werden neben den Behandlungskosten auch die indirekten Kosten bei psychomentaler Belastung und Depression berücksichtigt.



Depressionen gehören zu den häufigsten Erkrankungen. Jeder fünfte Bundesbürger erkrankt einmal im Leben an einer Depression. Insgesamt leiden in Deutschland derzeit etwa vier Millionen Menschen an einer behandlungsbedürftigen Depression. In einer repräsentativen Umfrage des Robert Koch-Institutes fühlten sich 13 Prozent der Frauen und acht Prozent der Männer aktuell seelisch belastet. Die Befragten gaben an, innerhalb der letzten vier Wochen an mindestens 14 Tagen in der Ausübung alltäglicher Arbeiten beeinträchtigt gewesen zu sein. Von den Frauen gaben 84,6 Prozent an, sogar ziemlich oder sehr unter seelischen Problemen zu leiden.

Nur 47.000 Arbeitnehmer pro Tag melden sich depressionsbedingt krank, meldet der Fehlzeitenreport des Wissenschaftlichen Institutes der AOK (WIdO). Trotz psychischer Belastung oder Depression erscheinen 959.000 Menschen am Arbeitsplatz. Einige flüchten sich in Arbeit oder sie fürchten Stigmatisierung. Andere registrieren ihre Beschwerden gar nicht. Durch Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, Antriebslosigkeit können die wenigsten Arbeitnehmer ihre volle Leistung erbringen. Um die Kosten für diesen so genannten Präsentismus zu ermessen, legt der Report des RWI einen Produktivitätsverlust von 0,7 Stunden pro Arbeitstag zugrunde - ein mittlerer Wert aus internationalen Studien. Bei 41 Millionen Erwerbstätigen kostet dies die deutsche Wirtschaft arbeitstäglich 3,6 Milliarden Euro. Ferner kommt der Produktivitätsverlust von Selbständigen hinzu, die trotz einer Depression arbeiten. Ebenfalls nicht berücksichtigt in der Verlustrechnung sind psychomental belastete oder depressive Menschen, die außerhalb des Arbeitsmarktes produktiv sind, weil sie Kinder erziehen oder Angehörige pflegen. Der wirtschaftliche Schaden dürfte damit die vom Statistischen Bundesamtes erhobenen direkten Krankheitskosten durch Depressionen von über 5 Milliarden Euro übersteigen, zu denen medizinische Heilbehandlungen, Präventions- und Rehabilitationsmaßnahmen sowie Pflegeaufwendungen gehören.

Der überwiegende Teil der Kosten im Zusammenhang mit psychischer Belastung und Depression entsteht außerhalb des Gesundheitswesens. Zahlreichen internationalen Studien zufolge machen verminderte Leistungsfähigkeit, Krankheitstage, Arbeitsplatzverlust, Sozialleistungsansprüche, der Ausfall von Freizeitmöglichkeiten und vorzeitige Sterblichkeit etwa 60 bis 80 Prozent der Gesamtkosten von Depressionen aus. Das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland beziffert die Gesamtkosten für Depressionen bei Erwachsenen auf 15,46 Milliarden Euro, die Vereinigten Staaten auf 100 Milliarden Euro.

Depressive Verstimmungen stehen heute an vierter Stelle der weltweiten Krankheitsbelastung. Die Ursachen liegen häufig in psychischen Fehlbelastungen am Arbeitsplatz. Bereits im Jahr 1930 schrieb die „Deutsche Krankenkasse“ in einem Bericht: „In zehn oder fünfzehn Jahren wird man erst erkennen, dass die Zahlen der Unfälle und der körperlichen, durch Gase, Staubteile, Dünste und Feuchtigkeitseinwirkungen hervorgerufenen Berufskrankheiten durch nervöse und mentale Erkrankungen und Leiden abgelöst sein und in ihren Ausmaßen vielleicht die bisher bekannten übertreffen werden.“

Eine stärkere Berücksichtigung mentaler Fehlbelastungen im Arbeitsschutz haben Krankenkassen, Berufsgenossenschaften, Behörden und Unternehmen auf der Agenda. Ein Veränderungsprozess, der die Ursachen angeht, ist langwierig und bietet betroffenen Menschen keine zeitnahe Unterstützung. Für die Behandlung von Patienten mit psychischen Belastungsreaktionen stehen heute neben synthetischen auch bewährte pflanzliche Psychopharmaka zur Verfügung.

Sedariston® hat sich zur Behandlung von leichten vorübergehenden depressiven Störungen mit nervöser Unruhe und nervös bedingten Einschlafstörungen gut bewährt. So wirkt eine Kombination von Trockenextrakten aus Johanniskraut und Baldrian im Präparat Sedariston® beruhigend und anspannungslösend, was die Rückkehr zur normalen Leistungsfähigkeit ermöglicht. Johanniskraut wirkt stimmungsaufhellend und verhilft zu innerer Ausgeglichenheit. Baldrian zeichnet sich durch seine beruhigenden, reizabschirmenden Eigenschaften aus. Durch die Kombination spezifischer Konzentrat-Zubereitungen werden sich sinnvoll ergänzende Wirkungen und ein schneller Wirkungseintritt erreicht. Ein wesentlicher Vorteil des pflanzlichen Präparates Sedariston® ist im Vergleich mit synthetischen Substanzen darin zu sehen, dass es nicht müde macht: Ein entscheidender Vorteil für Betroffene, die im Berufsleben stehen.

Sedariston® ist ein pflanzliches Arzneimittel von Steiner aus Berlin. Einzigartig bei Sedariston® ist die Kombination von Johanniskraut- und Baldrian-Konzentraten. Die pflanzlichen Beruhigungsmittel des pharmazeutischen Unternehmens sind seit Jahren am Markt und haben sich zur unterstützenden Behandlung von leichten vorübergehenden depressiven Störungen, wie postpartalen Stimmungskrisen, bewährt.

Steiner Arzneimittel gehört zu dem dynamisch wachsenden deutschen Unternehmensverbund Aristo Pharma. Aristo Pharma setzt seinen Fokus auf moderne pharmazeutische Produkte. Seinen Hauptsitz hat das Unternehmen in Berlin. „Made in Germany“ ist eine zentrale Philosophie von Aristo Pharma, das Unternehmen produziert seine Qualitätserzeugnisse nahezu vollständig selbst in seinen deutschen Fertigungsstätten, wie dies nur noch wenige Anbieter tun.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:
Aristo Pharma GmbH
Berlin
Wallenroder Straße 8 - 10
13435
Deutschland
+49 30 710 94 45 15
+49 30 710 94 42 50
Ute.Gernat@aristo-pharma.de

News-ID: 654980
 1592

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Wirtschaftliche Folgen psychischer Belastung“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Aristo Pharma GmbH

Aktiv gegen das Stimmungstief - Einfluss von Sport auf Depressionen
Aktiv gegen das Stimmungstief - Einfluss von Sport auf Depressionen
Berlin, 10. September 2012 - Depressionen sind laut der Weltgesundheitsorganisation WHO eine der häufigsten gesundheitlichen Störungen. In Europa sind etwa zwei bis zehn Prozent der Bevölkerung von Depressionen und psychischer Belastung betroffen. Die Erkrankung hat Auswirkungen auf das alltägliche Leben. Sie schränkt die Lebensqualität der Betroffenen und deren Angehörigen ein. Erwerbstätigkeit, soziales und kulturelles Leben werden erschwert oder unmöglich. Die Krankheitskosten für Depressionen liegen in Deutschland bei jährlich über fünf …
Hitzewallungen auch ohne Hochsommer - Depressive Stimmung in den Wechseljahren
Hitzewallungen auch ohne Hochsommer - Depressive Stimmung in den Wechseljahren
Berlin. In Deutschland beginnen bei gesunden Frauen im Durchschnitt mit 52 Jahren die Wechseljahre (Klimakterium). Die hormonelle Umstellung vor und nach der Menopause zeigt ihre ersten Anzeichen bereits fünf bis zehn Jahre zuvor mit ersten Zyklusschwankungen. Unter dem Begriff Klimakterisches Syndrom werden alle Beschwerden, die während des Klimakteriums auftreten können, zusammengefasst. Am häufigsten treten Hitzewallungen, Herzrasen, Schwindel und Stimmungsschwankungen auf. Insbesondere nächtliche Wallungen und Schweißausbrüche führen zu S…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Stefan Kühn: verantwortungsvolle Finanzpolitik - Schulden sind ein langsames Gift Bild: Stefan Kühn: verantwortungsvolle Finanzpolitik - Schulden sind ein langsames Gift
Stefan Kühn: verantwortungsvolle Finanzpolitik - Schulden sind ein langsames Gift
… eine Volkswirtschaft haben können.Musterschüler SchweizIm internationalen Vergleich zeichnet sich die Schweiz durch eine vorbildliche Finanzpolitik aus. Innerhalb der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), der 38 reiche und aufstrebende Länder angehören, weist die Schweiz die zweitniedrigste Verschuldung auf. Gemessen …
Arbeitsschutzmatten neu bei FLEXI-SPORTS
Arbeitsschutzmatten neu bei FLEXI-SPORTS
… Gewicht, der Bewegungsapparat wird statisch und deshalb unnatürlich belastet. Die Folge: Venenprobleme, geschwächte Muskeln, Verspannungen und Schmerzen. Das hat auch gravierende wirtschaftliche Folgen: Laut BKK Gesundheitsreport 2016 entfielen 37,8 % aller Fehltage auf Skelettmuskelerkrankungen. Arbeitsschutz im Sinne eines geeigneten Bodens für stehende …
Bild: Abmahnungen wegen Musik auf TikTok und Instagram: Wenn kleine Accounts zur Zielscheibe werdenBild: Abmahnungen wegen Musik auf TikTok und Instagram: Wenn kleine Accounts zur Zielscheibe werden
Abmahnungen wegen Musik auf TikTok und Instagram: Wenn kleine Accounts zur Zielscheibe werden
… kleine Unternehmen, Solo-Selbstständige oder lokale Händler sind Forderungen im Bereich von 2.000, 3.000 oder 4.000 Euro kein „ärgerlicher Kostenpunkt“, sondern eine massive wirtschaftliche Belastung.Für manche Betriebe entspricht das dem Monatsgewinn – oder mehr. Solche Summen können Investitionen verhindern, Liquidität gefährden oder im schlimmsten Fall …
Rot-Grüner Stadtrat besiegelt Ende der Flughafen-Nordanbindung
Rot-Grüner Stadtrat besiegelt Ende der Flughafen-Nordanbindung
… ist in vielen Bereichen wesentlich ökonomischer als Autofahren und schneller als Bahnfahren. Kurzum: die Entscheidung des Rot-Grünen Stadtrat wird aus Sicht der FDP nachhaltige wirtschaftliche Folgen haben. Die FDP setzt sich für ein gesundes Wirtschaftswachstum in der Region ein - und wird dieses infrastrukturelle Thema im Interesse der regionalen …
Bild: Stress und BurnOut – Wenn Körper und Seele erschöpft sindBild: Stress und BurnOut – Wenn Körper und Seele erschöpft sind
Stress und BurnOut – Wenn Körper und Seele erschöpft sind
Gerade in Zeiten schlechter wirtschaftlicher Entwicklung boomt die Stressbelastung des Einzelnen. Hohe Belastung am Arbeitsplatz, Rationalisierung, Existenzangst, Angst vor Jobverlust, zunehmende Belastung in der Partnerschaft sind nur einige der Faktoren, mit denen heute jeder Mensch zu kämpfen hat, der lohnabhängig beschäftigt ist. Die Folgen dieser …
Österreichische Wasser-Innovation siegt in Singapur
Österreichische Wasser-Innovation siegt in Singapur
… Publikumspreis des Wettbewerbs und setzte damit neue Standards. Diese Preise bestätigen dabei die Innovationsführerschaft des vom Unternehmen entwickelten ColiMinder®, der für effiziente und wirtschaftliche Analysen von Bakterienbelastungen von Wasser in der Industrie und Lebensmittelproduktion steht. Erst Anfang des Jahres konnte das Team um den Geschäftsführer …
Bild: Scheidungskosten nicht mehr abziehbarBild: Scheidungskosten nicht mehr abziehbar
Scheidungskosten nicht mehr abziehbar
… ein Scheidungsverfahren tätigen die Eheleute aber nicht zur Sicherung der Existenzgrundlage oder der lebensnotwendigen Bedürfnisse. Das wäre nur der Fall, wenn die wirtschaftliche Lebensgrundlage des Steuerzahlers bedroht ist, und eine derartige existenzielle Betroffenheit gibt es bei Scheidungskosten nicht. Die Kosten für ein Scheidungsverfahren sind …
Durchstarten dank ERP-Beratung
Durchstarten dank ERP-Beratung
… an Remote-Beratung und Projektvorschlägen wendet sich MQ result consulting AG an mittelständische Unternehmen in Industrie und Handel. So wird die Zeit genutzt, der wirtschaftliche Schaden durch das Corona-Virus begrenzt und das Tor in die Zukunft geöffnet.Aus Sicherheitsgründen schließen viele Unternehmen ihre Pforten für Besucher und ein beträchtlicher …
Bild: Was nicht gewachsen ist, kann auch nicht geliefert werdenBild: Was nicht gewachsen ist, kann auch nicht geliefert werden
Was nicht gewachsen ist, kann auch nicht geliefert werden
… überrascht. Es geht nun darum, den Mangel gemeinsam und fair zu ertragen. Die Bauern haben Hilfezusagen der Bundesregierung erhalten. Aber auch die Industrie hat wirtschaftliche Verluste zu tragen: Ihr entgehen beträchtliche Absatzchancen. Dafür, dass sie nicht alle versprochenen Mengen liefern kann, ist sie aber nicht verantwortlich. Dieses Risiko verbleibt …
Scheidungskosten können nicht mehr von der Steuer abgesetzt werden
Scheidungskosten können nicht mehr von der Steuer abgesetzt werden
… diese Ausnahme berief sich auch die Klägerin vor dem Bundesfinanzhof. Allerdings ohne Erfolg. Denn die Richter sahen es nicht als erwiesen an, dass die wirtschaftliche Lebensgrundlage der Klägerin ohne die Scheidung bedroht sei. Ausnahme bei gemeinsamer Firma? Ein denkbares Szenario, bei dem die Scheidungskosten auch weiterhin von der Steuer abgesetzt …
Sie lesen gerade: Wirtschaftliche Folgen psychischer Belastung