(openPR) Ein Schlaganfall entsteht aufgrund einer plötzlichen Durchblutungsstörung im Gehirn. Es gibt in der Regel zwei Ursachen, einen Verschluss von wichtigen Blutgefäßen im Gehirn oder eine Hirnblutung. Die Folge: Die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung der empfindlichen Nervenzellen im Gehirn wird erheblich eingeschränkt und diese sterben ab.
Der Schlaganfall zählt in Deutschland zu den zehn häufigsten Todesursachen und wer ihn überlebt, muss mit dauerhaften Beeinträchtigungen rechnen. Nur bei einem Drittel aller Schlaganfallpatienten bilden sich die Einschränkungen wieder vollständig zurück. Das Ausmaß dieser Einschränkungen richtet sich in erster Linie danach, wie stark das Gehirn geschädigt ist. Mögliche Folgen sind Bewegungsstörungen, Sprachstörungen, Sprechstörungen, Schluckstörungen, Gedächtnisstörungen und Sehstörungen.
Mit zunehmendem Alter steigt das Schlaganfall-Risiko deutlich an. Im Alter zwischen 55 und 65 Jahren erleiden in Deutschland pro Jahr drei von 1000 Menschen einen Schlaganfall. Bei den 65- bis 74-Jährigen steigt die Zahl bereits auf acht von 1000 Menschen jährlich. Aber auch jüngere Menschen und sogar Kinder kann der Schlag treffen.
In der Veranstaltungsreihe „Patientenforum – Medizin verstehen“ informieren Dr. Andreas Wefel, Chefarzt des Geriatriezentrums und der Neurologischen Frührehabilitation, und sein Team über Ursachen und Symptome eines Schlaganfalls sowie über Behandlung und Rehabilitation.
Zeit: Mittwoch, 15. August, 17:30 – 19:00 Uhr
Ort: Cafeteria im Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand, Groß-Sand 3, Hamburg-Wilhelmsburg*
* Zu erreichen mit dem Metrobus 13 oder mit dem Bus der Linie 156 von der S-Bahn-Station Wilhelmsburg. Kostenfreie Parkplätze gibt es in der Bonifatiusstraße.
Es gibt ausreichend Zeit für Fragen wie: Welche Warnsignale gibt es? Wie kann ich vorbeugen? Wie muss ich im Notfall regieren? Wie wird man bei der Rehabilitation wieder fit gemacht? Der Besuch des Informationsabends ist kostenfrei. Weitere Informationen: Telefon 040.75205-284














