(openPR) Rumänische Klavier-Virtuosin mit Interpretationen von Georg Enescu am 27. Oktober in der Universität der Künste
Berlin, im Oktober 2005
Anlässlich des 50. Todestages des Komponisten George Enescu hat die UNESCO das Jahr 2005 auch zum Enescu-Jahr ausgerufen. Luiza Borac gilt als exzellente Anwältin ihres oft unterschätzten Landsmannes und wird sich anlässlich der Enescu-Tage in Berlin am 27.10.05 um 20:00 Uhr in der Universität der Künste Interpretationen des berühmten rumänischen Komponisten widmen:
Pièçes impromptues für Klavier op.18 ("3. Klaviersuite")
Mélodie - Voix de la steppe - Mazurk mélancholique - Burlesque - Appassionato - Carillon nocturne
Die klassische Musik wurde Luiza Borac in die Wiege gelegt. Beide Elternteile waren große Anhänger der Musik und Kompositionen Tschaikowskis. Im Alter von 4 Jahren meldeten ihre Eltern sie für professionellen Unterricht an. Drei Jahre später gewann Liuza den 1. Preis beim Nationenwettbewerb in Rumänien und fing an, erste Konzerte zu geben. Mit 9 Jahren wurde Luiza Borac in die Enescu Schule für hochbegabte Kinder in Bukarest aufgenommen. Getrennt von ihrer Familie durchlief Luiza Borac die harte Musikausbildung der Elite-Schule und schaffte es, als eine der wenigen, die Schule erfolgreich abzuschließen. Diese Begeisterung und Hingabe für die klassische Musik und das Klavier wurde durch die weitere Ausbildung an der Musikakademie in Bukarest sowie an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Karl-Heinz Kämmerling und der Comer See Klavierstiftung Italien noch vertieft. Luiza Borac besuchte zur Optimierung ihres Könnens weiterhin Kurse bei Murray Perahia, Radu Lupu, Karl-Ulrich Schnabel, Leon Fleisher, Fou Ts’ong, Noretta Conci, Dmitti Bashkirov u. a
Luiza Borac ist Trägerin von über 25 nationalen und internationalen Auszeichnungen, darunter die Silbermedaille des Internationalen Klavierwettbewerbs „Gina Bachauer“ in den USA, den Carnegie Hall Debut Preis in New York, erste Preise beim Mendelssohn-Wettbewerb des Preußischen Kulturbesitzes Berlin sowie des Internationalen Wettbewerbs Viotti-Valsesia, Italien, des „Prix d’ Oslo“ und den Grieg Interpretationspreis des „Concours Grieg“ Internationalen Klavierwettbewerbs Oslo. Die ersten internationalen Auszeichnungen, die Luiza Borac 1983 und 1984 in Senigallia und Barcelone gewinnen konnte, brachten ihr große Anerkennung in Rumänien entgegen. Durch das, von der damaligen kommunistischen Regierung, verordnete Auslandsreiseverbot, war der aufstrebenden Pianistin der Zugang zu internationalen Konzerten und Wettbewerben jedoch versperrt. Bis zur demokratischen Revolution im Jahre 1989 gewann Luiza Borac alle wichtigen Nationalwettbewerbe Rumäniens. Luiza Borac hat durch ihre Leidenschaft zur Musik politische Hürden überwunden und sich so ihre Weltkarriere unter schwersten äußeren Bedingungen mit viel Anstrengung, Fleiß und Talent erarbeitet.
Heute lebt die Künstlerin zusammen mit ihrem Mann Jan-Henrik Behnken in Hannover, wo sie neben ihrer eigenen Konzerttätigkeit an der Hochschule für Musik und Theater als Assistentin von Prof. Karl-Heinz Kämmerling unterrichtet.








