(openPR) Der Hamburger Web TV-Kanal greenIMMO TV hat sich nach zweijähriger Anlaufphase als Informationskanal für Nachhaltigkeitsthemen in der Immobilienwirtschaft etabliert. Was als Nische begann, hat deutlich an Potenzial gewonnen: Mit beinahe 15.000 Zuschauern hat das junge Start up die selbstgesteckten Ziele erreicht. “Als ich greenIMMO TV im Sommer 2010 ins Leben gerufen habe, ging es mir nicht darum, möglichst schnell möglichst viele Zuschauer zu gewinnen oder Videos am Fließband zu produzieren. Ich wollte immobilienwirtschaftlich relevante Nachhaltigkeitsthemen auf eine nachhaltige Weise durch ein nachhaltig wirksames Medium kommunizieren, und das bedeutet Videos über das Internet, insbesondere über die Video-Plattform YouTube, zu verbreiten”, erläutert Dagmar Hotze, Inhaberin von greenIMMO Medien, und fügt hinzu: “Dazu bedurfte es an Zeit und Geduld. Aber auch an Überzeugungskraft, damit Immobilienunternehmen ihre bisherige Kommunikationsstrategie überdenken.” Bisher wurden über vierzig Internetvideos hergestellt, darunter zahlreiche Auftragsproduktion für Kunden aus der Immobilienwirtschaft.
Hintergrundinformationen statt PR
Im Vergleich zu Online-Kanälen für Consumer Goods ist greenIMMO TV ein Zwerg, was auch nicht verwunderlich ist, steht doch der strategische Einsatz von Videos im B2B-Bereich in Deutschland noch am Anfang. Immerhin nutzen laut jüngster BITKOM-Studie 20 Prozent des Industrie- und Baugewerbes einen YouTube-Channel für die externe Unternehmenskommunikation, womit die Videoplattform auf Platz 2 bei der Nutzung von Social Media-Instrumenten liegt. Favoriten “am Bau” sind die sozialen Netzwerke Facebook und XING mit 82 Prozent. Nach Feststellung von greenIMMO TV setzen auch Immobilienunternehmen zunehmend - wenn auch langsam - darauf, ihr Know How und ihre Dienstleistungen in Sachen Nachhaltigkeit per Videocontent zu kommunizieren.
Diese langsame Entwicklung eröffnet den Unternehmen die Chance, ihre publizierten Inhalte auf Relevanz zu überprüfen. “Informationen zu Nachhaltigkeitsthemen per Video zu transportieren, erfordert eine andere Herangehensweise als die bisher durch PR-Arbeit gewohnte”, sagt die Medienfrau. “Die Zuschauer erwarten keine bloße Verlautbarung von Pressemitteilungen. Sie möchten Hintergründe erfahren, Zusammenhänge verstehen und wollen über das Wieso, Weshalb und Warum informiert werden. Sie interessiert die Geschichte hinter der Pressemeldung.” Nimmt das Unternehmen diese Begehren ernst und setzt sie entsprechend in bewegte Bilder um, kann es seine Reputation als zukunftsfähiges Immobilienunternehmen stärken.
Digital storytelling für nachhaltige Immobilienthemen
Weniger Marketing ist gefragt, als eine redaktionelle und sogar videojournalistische Erarbeitung des mitteilungswürdigen Materials. Die Technik des Internets erlaubt es Immobilienunternehmen, zu multimedialen Broadcastern zu werden und damit klassische Verlagsaufgaben zu übernehmen – kein utopisches Szenario, sondern Realität. Von der Herstellung bis zur Aussendung bleibt beinahe alles in einer Hand oder kann durch Dienstleister, wie etwa greenIMMO TV, zugeliefert bzw. abgewickelt werden. Dadurch, dass Nachhaltigkeit insgesamt an ökonomischer Bedeutung gewinnt, stehen die Chancen für eine breite öffentliche Wahrnehmung von entsprechendem Videocontent gut. “Die Wichtigkeit von Nachhaltigkeit in der gesamten immobilien- und bauwirtschaftlichen Wertschöpfungskette geht weit über das Interesse einiger Branchenkenner hinaus. Längst strahlt das Thema ab in die Finanzwirtschaft, in die Energie- und sogar Automobilwirtschaft,” erläutert Dagmar Hotze. Immobilienunternehmen mit Green Buldings befinden sich zukünftig in einer bedeutenden Schnittstellenposition, wenn es darum geht, zukunftsfähige Infrastrukturen zu schaffen. Wer also Partner aus anderen Branchen finden möchte, um seine eigenen Geschäftsfelder zu stärken bzw. auszubauen, für den ist es von Vorteil, transparent und mit Reichweite sein Know How zu kommunizieren – Digital storytelling kann ein guter Weg dafür sein.
Ältere Generation nutzt Videos zur Information
Hartnäckig hält sich in Deutschland das Vorurteil, dass Videocontent, speziell solcher auf YouTube, vornehmlich die Digital Natives (Personen, die mit digitalen Medien aufgewachsen sind) anspreche. Einher geht damit oftmals die inhaltliche Abqualifizierung. Die im Februar 2012 erschienene Studie “Social Media Deutschland” von PricewaterhouseCooper widerlegt diese These. Ihr zufolge schauen beinahe 10 Prozent der Altersgruppen ab 45 Jahren Videos, um sich zu informieren, Tendenz steigend. “Der Mythos von den Digital Natives und den Digital Immigrants ist Gott sei Dank in der Mottenkiste verschwunden”, freut sich Dagmar Hotze. “Gerade von Älteren wird das Internet für die Informationsbeschaffung genutzt. Videos stellen hier eine gute Ergänzung zu sonstigen digitalen Inhalten dar.”
Ob Führungskräfte in Zukunft stärker von Videoinhalten Gebrauch machen, wird auch davon abhängen, ob sich weitere digitale Anwendungsmöglichkeiten integrieren lassen. Nicht nur das Teilen von Inhalten, sondern auch die direkte Kommunikation über den Inhalt per Conferencing-Tools (Skype, Google Hang-out) könnte zukünftig für CEOs und leitende Führungskräfte von Interesse sein. “Die Branche fängt gerade erst an, die Vorzüge digitaler Kommunikation und Bewegtbilder für die kommerzielle Nutzung zu entdecken. Man denke an Online-Pressekonferenzen, Live-Streamings und andere Sendemöglichkeiten. Mit seinen vielfältigen Tools könnte Google langfristig zu einem nützlichen Businesstool entwickeln. Es wird spannend sein, die Entwicklung zu beobachten”.
Distribution wird 2013 ausgebaut
Bis Ende 2012 wird greenIMMO TV weitere Serienformate für Auftraggeber aus der Immobilienwirtschaft entwickeln, umsetzen und herstellen. “In Planung befindet sich eine Serie über die gesamte Prozesskette einer grünen Immobilie, von der Planung bis zum grünen Mietvertrag”, sagt die Inhaberin. Am Ausbau der Distribution arbeitet greenIMMO TV ebenfalls. Zum einen erfolgt die Verbreitung der Auftragsvideos über die Onlinemöglichkeiten des Auftraggebers, zum anderen verfügt greenIMMO über diverse eigene Onlineverbreitungskanäle: neben dem Web TV-Kanal auf You Tube umfassen diese ein namensgleiches Onlinemagazin, Social Media-Communities, Foren und einen Newsletter-Versand. Für 2013 strebt greenIMMO TV zudem Kooperationen mit Immobilienmagazinen an.











