(openPR) Miki Eleta - Spielen mit der Zeit
Weit entfernt davon, nur durch die messbare Zeit bestimmt zu sein, manifestiert das Kunstwerk seine eigene Zeitstruktur, die es dem Betrachter aufzwingt. Miki Eleta ist da freundlicher: Er lädt zum Dialog ein.
„Das Unendliche ist in der Endlichkeit jeden Augenblicks” (aus einem Glückskeks)
Die Essenz von Miki Eletas Kunst wird nicht derjenige sehen, der darin das Vergehen der Zeit, die Messung sieht und seinen geistigen Empfangsapparat darauf einstellt. Das Vergehen selbst kann den Betrachter nur berühren, insofern sie als Wirkliches erlebt wird. Aber andererseits ist der Gegenstand der Kunst nur künstlerisch in dem Maß, wie er nicht wirklich ist.
Wollen wir den Anblick eines seiner Werke genießen, so ist die erste Bedingung, dass wir nicht das Fließen der Zeitmomente darin sehen, sondern ein Porträt, den Schein eines Wirklichen, ein Abbildendes. In dem es in der Tat nichts zu sehen gibt, sondern nur Durchsichtigkeiten, reine Virtualitäten.
Eleta führt uns vor Augen, dass wenn die Zeit-Metapher sich vergegenständlicht, durch einen einfachen Wechsel der gewohnten Perspektive die Form und nicht der Inhalt zum eigentlichen Protagonisten der Handlung wird – das bedeutet, dass sich die ästhetische Absicht um 180° gedreht hat. Die Metapher legt sich nicht über ein Wirkliches wie ein Netz von Bedeutung, sondern das nichtpoetische, der reale Stoff wird entfernt und die Metapher realisiert. (castyourart)
NR. 25
Die Uhr verfügt über eine Sekunden-, Minuten- und Stundenanzeige, eine modifizierte Scherenhemmung, drehbare Minuten- und Stundenziffernblätter sowie eine vordergründige Mondphase, die nach 128 Jahren korrigiert werden muss.
Sie hat eine Gangreserve von 2 Monaten und steht unter Glas staubgeschützt auf einem Sockel. Die Uhr besteht aus vergoldeten und verchromten Teilen sowie Blauglas, Lapislazuli und Rubindecksteinen.













