(openPR) Wie jeden Sommer steht auch heuer von Ende Juli an in Hamburg alles im Zeichen des Sommerdoms, einem der traditionsreichsten Volksfeste Deutschlands.
Wer den norddeutschen Sommer so richtig genießen möchte, der kommt um einen Besuch beim Hamburger Sommerdom einfach nicht herum. Die traditionsreiche Kirmes-Meile auf dem Heiligengeistfeld wird auch dieses Jahr Millionen von Unternehmungslustigen anziehen, die sich an den Hunderten von Fahrgeschäften, Imbissbuden und allerlei sonstigen Ablenkungen die Zeit vertreiben möchten.
Was viele Besucher des im Volksmund oft auch „Hummelfest“ genannten Spektakels nicht wissen, ist, dass der Hamburger Dom bereits bis ins tiefe Mittelalter zurückreicht. Schon im 14. Jahrhundert wurde dokumentiert, wie Straßenhändler und Spaßmacher sich des Sommers in Hamburg versammelten, um ihre Waren anzupreisen und die Massen mit Kunststückchen zu unterhalten. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts dann lief das ganze erstmals in der Nähe des damaligen Mariendoms ab – spätestens seitdem darf das Volksfest getrost als Hamburer Dom bezeichnet werden.
Natürlich wurde der Schauplatz im Laufe der Jahrhunderte häufig geändert. Doch die letzte Umsiedlung der frohen Massenveranstaltung ist nun auch schon weit über 100 Jahre her. Anno 1892 fand der Markt erstmals auf dem Heiligengeistfeld statt, wo er seither mehrmals jährlich zu finden ist, und zwar im Winter, Frühling, und eben Sommer.
War ursprünglich der Winter der einzige Termin für den Hamburger Dom, so hat sich mittlerweile der Sommerdom als beliebtestes Fest durchgesetzt. Auch dieses Jahr werden wieder mehr als zehn Millionen Besucher erwartet. Am 20. Juli geht es los, bis zum 18. August dauert die Volks-Sause. Sei es das größte transportable Rieserad der Welt, der gefürchtete Fünfer-Looping oder die Mega-Wasserbahn mit ihrer 69 Meter langen Doppelschlussfahrt – hier findet jeder Waghalsige seinen Kick.
Wer es eher gemütlich mag, dem seinen die zahlreichen kulinarischen Spezialitäten empfohlen. Von Schmalzkuchen und Liebesäpfeln bis hin zum klassischen Heringsbrötchen gibt es alles, was das Herz begehrt. Der Eintritt auf das Hummelfest ist natürlich frei, die Fahrgeschäfte kosten pro Fahrt zwischen drei und zehn Euro.
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