(openPR) Das Zentrum für Ganzheitliche Medizin in Weimar erweitert seit Mitte Juli 2012 seine komplementärmedizinische Behandlung um die nebenwirkungsfreie Wärmetherapie. Der Leiter des Zentrums, Dr. med. Mario Bernsdorf, setzt dazu ein System der Oncotherm Group ein, mit dem die Wirkung von Chemo- und Radiotherapie verstärkt und das Immunsystem stimuliert werden kann. „Der Booster erlaubt eine non-invasive Behandlung, also eine, die ohne schmerzhafte Eingriffe und Nebenwirkungen auskommt. Der Booster ist geeignet für die lokale und stationäre Anwendung“, nennt Bernsdorf Vorteile der oncothermischen Behandlung. Schmerztherapeutisch stehen die Behandlungen von chronischen Schmerzen der Wirbelsäule und aller großen Gelenke (Schulter, EBG, Handgelenke, Hüft-/Knie-Sprunggelenke) im Vordergrund. Eine Zusammenarbeit mit den hiesigen Onkologen wird derzeit gesucht.
„Die Oncothermie als spezielle Form der Wärmetherapie fügt sich nahtlos ein in unsere Philosophie einer ganzheitlichen Medizin. Denn dazu gehört, die Schulmedizin durch komplementäre Verfahren zu ergänzen. Dabei nutzen wir sowohl moderne wissenschaftliche, schulmedizinische Erkenntnisse als auch bewährte traditionelle Naturheilweisen“, erläutert Bernsdorf den weiten Horizont im Zentrum. Hier werden Diagnostik und Behandlungstechniken aus der traditionell chinesischen und japanischen Medizin ebenso eingesetzt wie europäische und deutsche Naturheilverfahren (Neuraltherapie, Antihomotoxikologie, Homöopathie, anthroposophische Medizin.) „Unser Grundsatz einer ganzheitlichen Medizin verpflichtet uns, möglichst alle diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen zur Behandlung und Vermeidung von Erkrankungen auszuschöpfen. Dazu gehört nun auch die Oncothermie“, so Bernsdorf.
Die Oncothermie als besondere Form der Hyperthermie ist eine nicht-toxische Behandlung, die dank eines elektrischen Feldes die natürlichen Prozesse im Körper unterstützt. Sie will die Lebensqualität verbessern sowie das körpereigene Abwehrsystem gegen Krebs stärken. Durch Tiefenerwärmung werden Tumorzellen zerstört, die Bildung von Abwehrzellen wird angeregt. Die lokoregionale Wärmetherapie ist mit naturheilkundlichen Verfahren ebenso kombinierbar wie mit Chemo- und /oder Strahlentherapie. Die Oncothermie strebt an, schulmedizinische Verfahren im Heilungsprozess zu stützen - ohne Nebenwirkungen. Da Tumorzellen eine verminderte Thermoregulation haben, sind sie hitzeempfindlich. Bei 40 bis 42°C Grad werden sie geschädigt, so dass das Immunsystem sie besser von gesundem Gewebe unterscheidet. Dank regionaler Überwärmung wird das den Tumor umgebende gesunde Gewebe stärker durchblutet. Der Tumor wird weniger durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Die tumoreigene Reparatur wird gehemmt. Das Ziel: Tumorzellen sterben.



















