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cormeta-Kundentag mit mobiler Perspektive

04.07.201211:53 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Mobile Lösungen, In-Memory, PLM und Recipe Development praxisnah für SAP-Anwender

Ettlingen, 4. Juli 2012 - Der diesjährige Kundentag "cormeta forum 2012" von SAP Channel Partner cormeta ag stand unter dem Motto Praxis für die Praxis und im Zeichen von SAP HANA und Mobilen Lösungen. Außerdem auf dem Programm: PLM im Mittelstand.



Gerade in Zeiten der zunehmenden Industrialisierung spielt die Integration von Entwicklung und Produktion eine immer wichtigere Rolle. "Wenn Produktvarianten ansteigen, Produkte komplexer werden, sich Produktlebenszyklen verkürzen, die Kosten steigen und der Kundendruck wächst, dann könnte ein PLM-Konzept ein strategisches Ziel sein", sagt Dott. Ing. Vittorio Franzellin von der MATT & Partner Unternehmensberatung aus Bozen. Legen größere Unternehmen eher das Augenmerk auf eine Verbesserung der Produktqualität und die Senkung von Entwicklungszeiten und -kosten, drückt KMU der Schuh bei der oft mangelhaften Prozessqualität und dem Knowledge Management. Gerade letzteres sei bei kleineren Betrieben häufig gar nicht vorhanden. Aber selbst wenn der Leidensdruck groß ist, sind bei weitem nicht alle PLM-Projekte erfolgreich. PLM könne eine bittere Pille sein, weiß Dott. Franzellin, der gleichzeitig eine Contract Professur an der Freien Universität Bozen inne hat: "PLM ist kein reines Software- und IT-Projekt, sondern ein strategisches Projekt und hat Auswirkungen auf die Unternehmensorganisation und die Kultur." Nur wenn die Kultur stimmt, lässt sich PLM auch in einem Unternehmen etablieren. Ein gute Vorbereitung und gute Begleitung sind unbedingt notwendig. "Produktentwickler sind größtenteils Technologen, die nicht gern Tabellen pflegen", weiß Dott. Franzellin. "Und wenn die erst einmal anfangen, machen sie ihre eigenen Tabellen und diese Insellösungen sind dann sehr gefährlich." Deshalb sei eine starke Projektorientierung notwendig, um ein PLM-Projekt erfolgreich umzusetzen. Innerhalb der Supply Chain müsse die "Collaboration" gestärkt werden. Dazu sind beispielsweise Portalfunktionalitäten geeignet. Wenn es in einem PLM eine eindeutige Zuordnung gibt und sich Ressourcen kontrollieren lassen, verbessert sich die Produktqualität automatisch, die Entwicklungszeiten verkürzen sich. Zudem unterstütze ein integriertes PLM-Konzept das Innovationsmanagement eines Unternehmens nachhaltig und der Produktlebenszyklus wird optimiert.

Investitionsprojekte im Griff

Hat Dott. Franzellin die strategische Komponente der PLM-Einführung beleuchtet, so folgte Dr. Ralf Jorczyk von cormeta mit einem konkreten Beispiel in SAP: dem Portfolio- und Projektmanagement (PPM) in SAP PLM. Wenn im PPM von Elementen gesprochen wird, dann ist mit einem Element genau ein Investitionsprojekt gemeint. Zu diesem Element können Fragebögen, Kennzahlen, Entscheidungspunkte etc. übersichtlich erfasst werden. Die Elemente werden als cprojects abgelegt, also als Collaboration Projects im dahinterliegenden SAP Projektmanagement, und stehen dank der NetWeaver-Technologie auch über Inter- und Intranet zu Verfügung. Im Projektmanagement werden die Elemente Phasen zugeordnet, können Aufgaben, Rollen und Ressourcen zugeteilt bekommen. Aufgrund der Integration ins SAP besteht dann die Möglichkeit, die ursprünglichen Investitionsprojekte mit dem ERP-System zu verknüpfen. Über PSP-Elemente kann der Anwender damit auch gleich die Kosten für sein Investitionsprojekt erfassen. Der wesentliche Vorteil des integrierten Portfolio- und Projektmanagement: Dashboards liefern einen transparenten Überblick über den Stand eines Investitionsprojekts während des PLM-Zyklus, den Besetzungsstatus (Ressourcen), Budgetstatus, usw. Aus dem Portfoliomanagement ist ein Durchgriff bis auf das einzelne Element möglich. Es lassen sich die Phasen in Realisierungs-, Design- und Test-Phase spezifizieren und mit Zeitvorgaben versehen. Einen Mausklick weiter und Aufgaben und Rollen mit Terminen und Zuordnung übersichtlich angezeigt. Auf einen Blick sieht der Projektverantwortliche, wo Ressourcenengpässe entstehen könnten, wo Zeiten nicht gehalten werden können. Durch die Verbindung zum SAP Controlling (CO) und Rechnungswesen (FI) hat er zudem die finanzielle Seite im Griff. Jederzeit ist sichtbar, ob ein Investitionsprojekt gut läuft, erfolgversprechend ist oder gestoppt werden muss.

Wenn die Festplatte zum Flashspeicher wird

Wer bis dahin nur ahnte, was sich hinter SAP HANA verbirgt, der war nach dem Vortrag von Markus Andres bestens informiert: der HANA-Experte von SAP erläuterte, wie sich riesige Datenmengen in Echtzeit verarbeiten lassen. Die revolutionäre In-Memory-Technologie mache das kosteneffiziente Management von großen Datenbeständen und deren Adhoc-Analyse erst möglich, ohne den Umweg über Analysetools mit Auswertungs-Würfeln im Hintergrund. SAP HANA sei demnach mehr als nur eine schnellere Datenbank, wie der SAP-Experte nachvollziehbar erklärt. Es erlaube die Echtzeitanalyse von operativen, unverdichteten Transaktionsdaten - die grundsätzliche Regel des In-Memory Computing laute: erst rechnen, dann die Daten übergeben. Begriffe wie Festplatte, Cache und Arbeitsspeicher sind im modernen In-Memory-Computing ad absurdum geführt, die Terminologie heißt nun Flash und In-Memory. Damit spiele SAP HANA besonders in Verbindung mit SAP BusinessObjects für BI (Business Intelligence) seine Trümpfe voll aus: bis zu 300 Mal schnellere Analyse-Ergebnisse werden erreicht. Deshalb sei es das klare Ziel der SAP, die eigne ERP-Lösung komplett auf HANA zu bringen, d.h. die In-Memory-Technologie bildet dann den Unterbau von SAP ERP.

Mit smarten Apps auf SAP zugreifen

Mobiler Datenzugriff mittels Notebook war gestern, Trend sind Smartphone und Tablett-PC. Die kleinen Alleskönner machen die Welt jetzt noch mobiler. Wie mobil, dass wurde in zahlreichen Vorträgen auf dem Kundentag des SAP-Partner anwendungsnah demonstriert. Im Mittelpunkt standen "smarte" Apps, die den Business-Alltag erleichtern. Die Philosophie dabei: möglichst mit nur drei Fingerklicks beispielweise Verfügbarkeiten in SAP auf dem Smartphone abzurufen oder einen Auftrag zu erfassen. Entsprechende SAP Apps dafür gibt es bereits. Wer seine Kundenkontakte auf dem Kleinstcomputer in der Tasche bei sich hat, der kann auch mal kurz prüfen, welcher seiner Kunden sich noch in der Nähe befindet. Hat der Service-Techniker zum Beispiel einen Reparaturauftrag vorzeitig beendet, kann er einem nahegelegenen Kunden einen Adhoc-Besuch abstatten. Zuvor noch in die Kundenhistorie geklickt und sich informiert. Die Szenarien der mobilen Datennutzung sind mannigfaltig. Die SAP Apps sind bewusst sehr schlank gehalten, um dem Benutzer Dateneingaben und Abfragen auf den schmalen, mobilen Geräten einfach zu machen. Beispiel Auftragserfassung: In der App werden nur Artikel und Stückzahlen erfasst, den Rest befüllt die ERP-Software automatisch, sobald der "smarte" Auftrag ans SAP-System übertragen wird. Liegen dem Innendienst weitere Aufträge des Kunden vor, lässt sich der mobil erfasste Auftrag auch jederzeit um weitere Positionen ergänzen.

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BU: Ob Materialverfügbarkeit, Auftragsschnellerfassung, Urlaubs- oder Reiseanträge auf dem Smartphone oder Tablett: cormeta, stellte SAP Apps und mobile Lösungen dafür vor.

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BU: Damit das Rezept stimmt: anhand der Rezepturentwicklung mit SAP Recipe Development wurde live demonstriert, wie Rezepte entwickelt, Spezifikationen angelegt und daraus Prototypen abgeleitet werden können.

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BU: "PLM ist ein integriertes Konzept, nämlich die Integration von Organisations- und IT-Lösungen, Methoden und Prozessen", weiß Dott. Ing. Vittorio Franzellin, aus seiner zehnjährigen Beratungstätigkeit bei der MATT & Partner Unternehmensberatung; außerdem ist er Contract Professor an der Fakultät für Naturwissenschaften und Technik der Freien Universität Bozen.

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BU: SAP HANA-Experte Markus Andres von der SAP zeigte anschaulich, was In-Memory ist und kann.

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((weitere Bilder))

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BU: Ein Highlight des Kundentages war sicher der Besuch des Museum für Kommunikation Frankfurt mit seinem historischen Überblick der Nachrichtenübermittlung von der Kurierpost bis zum modernen Fernmeldewesen.

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BU: Flirtprofessor Dr. Claudius A. Schmitz demonstrierte, dass ohne Sympathie keine Vertrauensbasis entsteht. Seine Devise: authentisch lächeln, nicht autistisch. Und sein Ratschlag an Verkäufer: Alles reden ist sinnlos, wenn das Vertrauen fehlt.

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Bild7
BU: Unter den über 68.000 Startern der weltweit größten Laufveranstaltung J.P. Morgan Corporate Challenge waren auch 8 Läufer von cormeta dabei, im Bild das Läuferteam 2012.

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Hintergrund:
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