(openPR) Der Begriff „Hidden Champions“ bezeichnet kleine Unternehmen, die außerordentlich erfolgreich sind und sich eine Position als Markt- oder Weltmarktführer erarbeitet haben. Trotz ihrer Erfolge sind viele diese Firmen außerhalb der Fachwelt kaum bekannt. Ein Hidden Champion ist die Firmengruppe Fraga Dental/FairImplant mit Sitz in Bönnigstedt. Am Sonnabend, 8. September 2012, kommen Zahnärzte sowie Experten der Dentalbranche aus Forschung und Entwicklung aus ganz Deutschland zu dem Unternehmen in die kleine Gemeinde im Norden Hamburgs. Bereits zum sechsten Mal lädt die Firma zum FRAGA DENTAL Tageskongress ein, auf dem praxisrelevante Fortschritte für eine bessere Zahngesundheit im Mittelpunkt stehen.
„Es kommt nicht von ungefähr, dass sich eine Elite besonders engagierter, stark dem Patientenwohl verpflichteter Zahnärzte und anerkannter Entwickler aus dem ganzen Bundesgebiet auf den Weg zu uns macht“, sagt Geschäftsführer Daniel Fraga. „Die enge Verbindung zwischen Zahnärzten und Experten ist ein wesentlicher Garant für die Innovationsfähigkeit unserer Branche.“ Bereits Mitte der 90er-Jahre bot Fraga Fortbildungskurse mit Live-Operationen an, um Zahnärzten die Möglichkeit zu geben, neue Techniken, wie das minimalinvasive Operieren, schneller auch im Praxisalltag einsetzen zu können.
2002 mündete die ständige Verbesserung dieser innovativen Fortbildungskurse in die heutigen StudyClubs. Dort treffen sich mehrmals im Jahr Zahnärzte mit besonders hohem Leistungsanspruch unter Anleitung von Spitzenreferenten. Der erste Tag dient der theoretischen Fortbildung und der gemeinsamen Vorbereitung der für den kommenden Tag geplanten Operationen. Am zweiten Tag operiert jeder Zahnarzt einen Patienten in der zuvor besprochenen Art und Weise. Dabei assistieren ihm erfahrene Kollegen, und der Referent begleitet die OP.
Den Erfolg dieses Konzeptes belegt die große Verteilung der StudyClubs in ganz Deutschland. Hinzu kommt, dass die Zahnärzte für diese besondere Form der Fortbildung viel Zeit und Geld investieren, obwohl es ein unüberschaubares Angebot an kostenfreien Fort¬bildungen der Industrie gibt.
In den StudyClubs gab es viele Anregungen für Verbesserungen an den Zahn-Implantat Systemen, so dass Fraga Dental ab 2003 begann, ein eigenes, vollständig neues Implantatsystem zu entwickeln. Für dieses im Jahre 2005 erstmals präsentierte und 2006 in den Markt eingeführte System gründete Fraga die eigenständige Firma FairImplant.
„Das erste Produkt, ‚FairOne‘, ein einteiliges Implantat für den erfahrenen Implantologen, fand schnell große Beachtung. Nicht zuletzt, weil sich das „Fair“ im Firmen- und Produktnamen schnell als gelebte Philosophie erwies“, so Fraga. Gründe für den Erfolg waren unter anderem eine spezielle Titanaufbereitung mit besten biologischen Eigenschaften, eine Reduzierung der Arzttermine für den Patienten und ein beachtlicher Preisvorteil im Vergleich zu den meisten am Markt befindlichen Implantaten.
Die Markteinführung erfolgte anfänglich bewusst nur in Norddeutschland. Fraga: „Wir wollten kurze Wege bei der Betreung der Anwender haben und schneller von den Erfahrungen der Praxis für die weiteren Entwicklungsschritte profitieren.“ Die Anregungen aus der Praxis, mit dem Wunsch, ein so fortschrittliches System auch für einen breiteren Anwendungsbereich nutzen zu können, führten zur Entwicklung des „FairTwo“. Mit diesen beiden, auf dem selben System basierenden Implantat-Typen können auch erst kurz zuvor auf „Fair“ umgestiegene Zahnärzte nahezu alle ihre Patienten hochwertig und kostengünstig versorgen.
Inzwischen ist das Sytem bundesweit verbreitet und regelmäßig Thema in den Fachmagazinen. Universitäre Forschungseinrichtungen bescheingen ausgezeichnete Ergebnisse, und Mitentwickler, wie Dr. Ulrich Janke aus Hamburg, sind Referenten bei den überregionalen Kongressen der großen Fachverbände.
Um den Alltag in der Praxis weiter zu erleichtern, was besonders auch den Patienten zu Gute kommt, die dadurch weniger lang auf dem Stuhl verweilen müssen, entwickelte die Fraga-Gruppe Spezialwerkzeuge sowie Instrumentensets, auf die viele Zahnärzte nicht mehr verzichten möchten. Mittlerweile hat sich die Entwicklung verstärkt auch den Wünschen der Zahntechniker zugewandt, um auch den Arbeitsalltag in deren Labors zu verbessern und damit hochwertige prothetische Versorgungen schneller, einfacher und kostengünstiger zu ermöglichen.
Seit Anfang dieses Jahres ist die Fraga-Gruppe in die internationalen Märkte eingestiegen. Erste Erfolge gab es bereits in Großbritannien, Italien, den Niederlanden und Ägypten.
Mit den Produkten von FairImplant und den aus der deutschen zahnärtzlichen Fortbildungsland¬schaft nicht mehr wegzudenkenden StudyClubs hat die Gruppe Fraga Dental/FairImplant in vielfacher Hinsicht denn Status eines Branchenprimus. Ihren Erfolg verdankt die Gruppe in erster Linie den Faktoren Innovationsstärke, Produktqualität und Kundennähe. Auch die bei den meisten Hidden Champions zu beobachtende hohe Identifikation der Mitarbeiter mit überdurchnittlich langer Betriebszugehörigkeit bei Fraga Dental spricht dafür, dass hier in aller Stille eines der vielen kleinen und mittleren Unternehmen entstandes ist, das für den Erfolg der deutschen Wirtschaft kennzeichnend ist: ein zudem Familienunter-nehmen mit entsprechend nachhaltiger Firmenpolitik.
Über diesen nationalen und internationalen Erfolg freut sich besonders die heute 70-jährige Ursula Fraga. Sie hatte das Unternehmen 1963 als Dental-Fachhandel im heimischen Einfamilienhaus gegründet. Die aktuelle Entwicklung belegt, dass die 1997 erfolgte Übergabe an ihren Sohn Daniel Fraga der richtige Schritt war, ihr Lebenswerk in eine sichere, erfolgreiche Zukunft zu führen.








