(openPR) Am 30.06.12 überbrachte Bundesministerin Ilse Aigner dem Caritas Kinderdorf Irschenberg einen nagelneuen, roten Minibus. Die Übergabe fand im Rahmen des großen Sommerfestes zum 40-jährigen Jubiläum in Irschenberg statt. In Anwesenheit von Landrat Dr. Jakob Kreidl, Caritas Vorstand Wolfgang Obermair und Bürgermeister Hans Schönauer nahm der Dorfleiter Wolfgang Hodbod das Präsent stellvertretend entgegen. Finanziert wurde das Fahrzeug durch Spenden und Mitgliedsbeiträgen an den Förderverein Caritas Kinderdorf Irschenberg e.V., dessen Vorsitz Frau Aigner seit 2010 innehat. Wolfgang Hodbod dankte dem Förderverein: „Das Fahrzeug ist für unsere Kinder und Jugendlichen von großer Bedeutung, bringt es doch mehr Mobilität für das Kinderdorf für Fahrten zum Einkaufen, Therapien und Ausflüge“. Dies wurde allen Gästen anschaulich vorgeführt, als das Fahrzeug geschmückt mit Luftballons und vollgepackt mit Kindern hereingefahren wurde.
Es mag am warmen Sommerwetter gelegen haben, dass die Bundesministerin mit dem afrikanisches Sprichwort „Allein ist man schneller, gemeinsam kommt man weiter“, auf ein ebenfalls aus Afrika stammendes Zitat des Dorfleiter reagierte, der in seiner Rede mit: „Um ein Kind zu erziehen, braucht man ein ganzes Dorf“, Frau Aigner für ihr Engagement dankte und auf die gute Zusammenarbeit mit den Jugendämtern verwies. Unterstrichen wurde dies durch die Anwesenheit der beiden Leiter der Kreisjugendämter Robert Wein aus Miesbach und Johannes Fischer aus Rosenheim. Alle Ehrengäste betonten in ihren erfreulich kurzen Reden die Bedeutung des Fördervereins mit seinen derzeit 800 Mitgliedern und warben um weitere Gönnern, denn nur mit deren Hilfe seien therapeutische Einzelmaßnahmen, Erlebnispädagogik und musische Angebote auch in Zukunft zu finanzieren.
Zum Dank sang der Kinderchor gemeinsam mit der Bundesministerin ein eigens für sie getextetes Lied. Gerührt nahm sie eine Sonnenblume entgegen, die ihr von einem Kinderdorfkind zum Abschluss überreicht wurde.
Zusammen mit den Ehrengästen begab sie sich zu einem Rundgang durch das Kinderdorf und besuchte die Ausstellung zum 40-jährigen Jubiläum des Kinderdorfs während die über tausend Besucher sich den vielen Attraktionen und Gastronomieständen zuwendeten. Nicht wenige Gäste waren auch schon beim Tag der Einweihung vor 40 Jahren in Irschenberg dabei. Barbara Wohner erinnerte sich genau an den 10. Juli 1972: „Als Julius Kardinal Döpfner, Erzbischof von München zu den Gästen sprach, wurde der Himmel immer dunkler, Gewitterwolken zogen auf und kurz danach prasselte ein Wolkenbruch auf die Festgemeinde ein.“ Dies blieb den Besuchern am vergangenen Samstag erspart und sie konnten ungestört das umfangreiche Programm des Kinderdorfs, des THW und der Freiwilligen Feuerwehr Irschenberg bis in den lauen Abend hinein genießen.













