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Zeitungsverlage: Paid Content wird sich durchsetzen

28.06.201219:18 UhrMedien & Telekommunikation

(openPR) Studie von SCHICKLER und HORIZONT: Kostenlose Internetauftritte als strategische Sackgasse

Hamburg, 28. Juni 2012. Für Zeitungsverlage wird Paid Content zur Notwendigkeit. Neun von zehn Geschäftsführern deutscher Regionalverlage sind der Meinung, dass sich Paid Content in ihrer Branche durchsetzen wird. Das zeigt eine aktuelle Studie der Fachzeitung HORIZONT und der SCHICKLER Unternehmensberatung, die jetzt auf dem 1. Deutschen Zeitungsgipfel in Wiesbaden vorgestellt wurde. Für die Studie wurden mehr als 80 Geschäftsführer regionaler Tageszeitungen befragt sowie die digitalen Angebote der 30 größten deutschen Regionalzeitungen untersucht.



Die Studie belegt: Verlage haben die Bedeutung von Paid Content erkannt, doch zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft eine Lücke. „Online-Werbeerlöse werden auch in Zukunft nicht ausreichen, um die Kosten der Redaktionen zu decken“, sagt Rolf-Dieter Lafrenz, geschäftsführender Gesellschafter von Schickler.

Die meisten Zeitungsverlage bieten derzeit vor allem Gratis-Inhalte an. Die Kapitalisierung durch Online-Vermarktung reicht jedoch nicht aus. Lediglich ein Prozent tragen die Websites zum Umsatz der befragten Verlage bei. Dieser Anteil soll laut den Befragten in den kommenden drei Jahren auf rund 6 Prozent steigen. 90 Prozent bezeichnen Online als echte Alternative zu Print; mehr als die Hälfte geben an, redaktionell gelte bei ihnen „Online first“ auch im Lokalen. Andererseits glauben mehr als die Hälfte der befragten Verlage nicht, dass ihre eigene aktuelle Digitalstrategie schon ausreicht, um dem Strukturwandel erfolgreich zu begegnen.

Rund 70 Prozent der Befragten erklären, ihre Kosten für Digital Publishing im Moment nicht decken zu können. Rechnet man die redaktionellen Personalkosten ein, bleibt kein Verlag übrig, der angibt, aktuell kostendeckend digitale Inhalte anbieten zu können. Drei Viertel der Zeitungsverlage sagen in diesem Zusammenhang, dass passende Vermarktungsmodelle fehlen. Als weitere Hürde für die Entwicklung von Digital-Angeboten nennen rund zwei Drittel der Geschäftsführer geringe Erlöspotenziale

Fazit: Ausschließlich über Werbeerlöse wird das Digitalgeschäft nicht zu finanzieren sein. „Der Umsatz pro Unique User ist aktuell viel zu niedrig und müsste um den Faktor 30 steigen, damit die Verlage ausreichend verdienen, um die Redaktionen zu bezahlen. Dieses Wachstum ist in der Werbevermarktung jedoch nicht zu erreichen“, erläutert Rolf-Dieter Lafrenz. Paid-Content-Angebote werden so zur Pflichtaufgabe für Regionalzeitungen. Allerdings reicht die Einführung einer Bezahlschranke nicht aus: „Entscheidend wird sein, zielgruppengerechte Digitalprodukte zu entwickeln. Die Organisation und Abläufe in den Redaktionen müssen sich erheblich verändern“, so Rolf-Dieter Lafrenz.

Mehr Informationen finden Sie auf http://www.schickler.de

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