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Stadtrat ignoriert Wohnungsnot der Studenten

28.06.201211:31 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Stadtrat ignoriert Wohnungsnot der Studenten

(openPR) Mit Unverständnis reagiert die LHG Würzburg auf die Ablehnung des „Aumühlcenters“ durch den Umwelt- und Planungsausschuss des Stadtrats

Würzburg. Die Liberale Hochschulgrupp zeigt sich fassungslos ob der Entscheidung des Umwelt- und Planungsausschuss des Stadtrats, das „Aumühlcenter“ mit 299 Studenten-Appartements nicht entstehen zu lassen.



LHG-Vorsitzender Alexander Bagus stellt dazu fest: „Die Stadt selbst ist unfähig, die Wohnungsnot der Studenten zu beheben, der Bau von staatlichen Wohnheimen zieht sich wie Kaugummi. Privaten Investoren, die den Mangel beheben wollen und das auch deutlich schneller könnten, werden dagegen aus undurchsichtigen Gründen in ihrem Vorhaben gehindert.“

Ohnehin seien mit dem Einrücken des doppelten Abiturjahrgangs die Mietpreise deutlich gestiegen: „Mancher Vermieter hat eine Mietpreiserhöhung von bis zu 60 Euro für 15 Quadratmeter so durchdrücken können“, weiß Bagus zu berichten und ergänzt: „Für Paare und kleine Familien ist es meistens einfacher, günstigere Wohnungen zu finden. WGs sowie Einzelappartements übersteigen dabei längst die Grenze des noch zumutbaren, aber den Studenten greift man gerne in die Tasche – und das möglichst tief.“

Daneben wiesen nicht wenige Wohnungen eklatante Baumängel auf. „Elektrische Leitungen aus den 1960iger Jahren direkt unter der Tapete und zehn Zentimeter daneben die Gasleitung sind unzumutbar, weil brandgefährlich!“, erklärt der 28jährige Promotionsstudent.

Bereits im Sommer 2011 wurden 2.000 fehlende Zimmer für den doppelten Abiturjahrgang festgestellt – dabei war die Situation schon die Jahre zuvor äußerst angespannt. Zudem werden die Studentenzahlen nach den Prognosen weiter anwachsen. „Dementsprechend sind natürlich die 299 Wohneinheiten des „Aumühlcenters“ ein Tropfen auf den heißen Stein“, bekennt Bagus. Doch der LHG-Vorsitzende legt nach: „Es muss ja irgendwo ein Anfang gemacht werden! In einer Hochschulstadt mit gut 30.000 Studenten hat der Stadtrat die Pflicht, studentischen Wohnraum entstehen zu lassen. Hier geht es um die Zukunftsfähigkeit und die Attraktivität Würzburgs!“

Es könne nicht Aufgabe des Stadtrates sein, die Rendite der Vermieter auf Kosten der Studenten in die Höhe zu treiben, indem die Wohnungsknappheit künstlich aufrechterhalten werde. „Dies geschieht in der Regel auf dem Rücken derjenigen, die sich ohnehin ein Studium gerade so leisten können. Damit unterbindet der Stadtrat durch seine Verhinderungspolitik sozialen Aufstieg“, schließt der LHG-Vorsitzende.

(Zeichen: 2.546)

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