openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Gleiche Schwachstelle bei 7 Cloud-Speicherdiensten

(openPR) (ddp direct) Sicherheitsexperten des Darmstädter Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie (SIT) haben festgestellt, dass mehrere Cloud-Speicherdienste bei der Registrierung nicht die angegebene Email-Adresse überprüfen. In Kombination mit Funktionen der Cloud-Speicherdienste wie z.B. File Sharing oder integrierten Benachrichtigungsfunktionen ergeben sich dadurch verschiedene Angriffsmöglichkeiten. So können Angreifer unter falschem Namen etwa Malware in Umlauf bringen oder vertrauliche Daten ausspionieren. Als einer der Träger des Center for Advanced Security Research Darmstadt (CASED) hat Fraunhofer SIT verschiedene Cloud-Speicherdienste untersucht. Dabei fanden die Tester die gleiche Schwachstelle in den kostenfreien Dienstangeboten von CloudMe, Dropbox, HiDrive, IDrive, SugarSync, Syncplicity und Wuala. Eine Beschreibung der möglichen Angriffe und Bedrohungen stellen Mitarbeiter des Fraunhofer SIT am 26. Juni 2012 in Liverpool auf der 11. International Conference on Trust, Security and Privacy in Computing and Communications (IEEE TrustCom) vor.

Um die Schwachstelle auszunutzen, brauchen Angreifer keinerlei Programmierkenntnisse. Es genügt, ein Konto zu erstellen und dabei eine fremde Email-Adresse zu verwenden. Anschließend kann der Angreifer unter falschem Namen Schadsoftware verteilen. Bei den Diensten Dropbox, IDrive, SugarSync, Syncplicity und Wuala können Angreifer arglose Computernutzer mit Hilfe der fremden Identität sogar ausspionieren, indem sie sie dazu bringen, vertrauliche Daten für einen gemeinsamen Zugriff in die Cloud zu laden.

Fraunhofer SIT hat die betroffenen Anbieter bereits vor mehreren Monaten informiert. Obwohl die Schwachstelle mit sehr einfachen und bekannten Methoden wie etwa der Versendung einer Email mit Aktivierungslink geschlossen werden kann, gibt es immer noch Anbieter, die keinen Handlungsbedarf sehen. Dr. Markus Schneider, stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer SIT: Nach unserem Hinweis haben inzwischen Dropbox, HiDrive, SugarSync, Syncplicity und Wuala reagiert. Einige dieser Anbieter verwenden zur Vermeidung der Schwachstelle nun die seit langem bekannte Bestätigungsemail, andere setzen Mechanismen ein. Aus unserer Sicht ist es wichtig, die Verbraucher auf das bestehende Problem hinzuweisen, so Schneider. Leider kann man sich nicht vollständig gegen alle Angriffe schützen, selbst wenn man die betroffenen Dienste meidet. Deshalb ist es wünschenswert, dass die Anbieter der Cloud-Speicherdienste die Schwachstelle beseitigen, da dadurch Verbraucher besser geschützt wären.

Verbraucher, die die betroffenen Dienste nutzen, sollten vorsichtig sein. Wer eine Aufforderung bekommt, Daten aus der Cloud herunter oder in die Cloud zu laden, sollte per Email beim vermeintlichen Absender nachfragen, ob die Aufforderung wirklich von ihm stammt.

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/y3l1uv

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/it-hightech/gleiche-schwachstelle-bei-7-cloud-speicherdiensten-34148

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 643401
 609

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Gleiche Schwachstelle bei 7 Cloud-Speicherdiensten“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie

Bild: Gravierende Sicherheitslücken in TwitterKit für iOS
Gravierende Sicherheitslücken in TwitterKit für iOS
Fraunhofer SIT warnt Entwickler: TwitterKit für iOS nicht mehr benutzen und austauschen ------------------------------ Das TwitterKit für iOS 3.4.2, das zahlreiche Apps zur Kommunikation mit Twitter nutzen, hat gravierende Sicherheitslücken, die Identitätsdiebstahl, Account-Missbrauch sowie Datenverluste zur Folge haben können. Das haben Sicherheitsforscher des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie SIT in Darmstadt herausgefunden. Es handelt sich um eine End-of-life-Softwarebibliothek von Twitter, die nicht mehr aktualisie…
Bild: Neuer Codescanner findet Software-Schwachstellen ohne Quellcode
Neuer Codescanner findet Software-Schwachstellen ohne Quellcode
it-sa-Premiere für VUSC - den Codescanner: Fraunhofer SIT stellt neues Werkzeug für automatisierte Software-Analyse vor ------------------------------ Fehler und Sicherheitslücken in Software verursachen Schäden in Milliardenhöhe, können den Ruf eines Unternehmens ruinieren und gefährden im schlimmsten Fall die Sicherheit von Menschen. Deshalb hat das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT in Darmstadt VUSC - den Codescanner entwickelt. VUSC - kurz für Vulnerability Scanner - hilft Unternehmen und Entwicklern, Schwachste…

Das könnte Sie auch interessieren:

OmniCloud 1.0 – Verschlüsselung für Dropbox, OneDrive & Co.
OmniCloud 1.0 – Verschlüsselung für Dropbox, OneDrive & Co.
… Souveränität (Mynewsdesk) OmniCloud erhöht die digitale Souveränität von Unternehmen, indem die Lösung Daten vor Wirtschaftsspionen schützt und die flexible Nutzung von Cloud-Speicherdiensten ermöglicht. Die vom Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT entwickelte Lösung verschlüsselt Daten vor dem Eintritt in die Cloud und reduziert …
Bild: Einer der kleinsten tragbaren A4-Scanner weltweit, jetzt im Lieferprogramm des Distributors CaptiviaBild: Einer der kleinsten tragbaren A4-Scanner weltweit, jetzt im Lieferprogramm des Distributors Captivia
Einer der kleinsten tragbaren A4-Scanner weltweit, jetzt im Lieferprogramm des Distributors Captivia
Die Fujitsu-Tochter PFU Imaging Solutions Europe Ltd., kündigte im Januar 2011 die Markteinführung des neuen ScanSnap S1100 an – die kompakteste, mobilste und preisgünstigste Fujitsu-Scanner-Lösung aller Zeiten. Der neue, ultra-portable USB-Dokumentenscanner bringt gedruckte, gezeichnete oder geschriebene Informationen mit einem Knopfdruck auf den PC oder Mac und unterstützt die direkte Übertragung in Google Docs, Evernote und andere Cloud-Anwendungen. Mit dem Fujitsu ScanSnap S1100 können die Kunden ihre Dokumente genauso einfach wie am Arbe…
Alstom und CSC schließen globale Vereinbarung über Datacenter Managed Services
Alstom und CSC schließen globale Vereinbarung über Datacenter Managed Services
Wiesbaden, 18.07.2012, CSC (NYSE: CSC), weltweit führender Anbieter technologischer Lösungen und Services, gibt einen Vertragsschluss mit Alstom (Euronext: ALO), einem Weltmarktführer für Energieerzeugung und Stromnetze sowie Schienentransport-Infrastruktur, bekannt. Gegenstand ist die Bereitstellung von Managed Services für IT-Infrastruktur. Der Vertag, im ersten Quartal des CSC-Fiskaljahrs 2013 unterzeichnet, hat eine Grundlaufzeit von fünf Jahren. Die ersten Dienste starten voraussichtlich im Herbst 2012. Die Vereinbarung wird regulatorisc…
Messenachbearbeitung leicht gemacht
Messenachbearbeitung leicht gemacht
… kann auf Wunsch Fotos von Visitenkarten von diesen beiden Diensten abrufen, so dass keine neue App auf dem Smartphone nötig ist, sondern mit den bestehenden Apps von den genannten Cloud-Speicherdiensten gearbeitet werden kann. Smebber bietet eine kostenlose Version für alle Interessierten an. Für den Dauereinsatz gibt es Pakete ab 20 Euro monatlich.
Bild: Kooperation von art of defence mit WhiteHat Security reduziert Angriffsrisiken für Web- und Cloud-AnwendungenBild: Kooperation von art of defence mit WhiteHat Security reduziert Angriffsrisiken für Web- und Cloud-Anwendungen
Kooperation von art of defence mit WhiteHat Security reduziert Angriffsrisiken für Web- und Cloud-Anwendungen
Integration des Schwachstellen-Management Services für Web Applikationen ‚WhiteHat Sentinel’ mit der Web Application Firewall (WAF) hyperguard wird auf der InfoSecurity in London (27. April 2010 bis 29. April 2010) gezeigt Regensburg, 27. April 2010 ---- art of defence und WhiteHat Security kooperieren: hyperguard, die Web Application Firewall des Regensburger …
Bild: 5 Tipps zur Nutzung des Cloud-Speichers im Urlaub
5 Tipps zur Nutzung des Cloud-Speichers im Urlaub
… zentraler Stelle abgelegt, lassen sich Einkaufslisten führen, Reiserouten vorbereiten und Packmaterialien abgleichen, so dass keine überflüssigen Einkäufe getätigt werden oder Versorgungslücken entstehen. Mit Cloud-Speicherdiensten lässt sich der Urlaub also noch ein wenig entspannter und sicherer gestalten. Dabei muss der Schutz der Daten nicht leiden: Mit …
Videokonferenzen aus der Cloud: Der Teufel steckt im Detail
Videokonferenzen aus der Cloud: Der Teufel steckt im Detail
… ihrer Nutzer zwar verschlüsselt ab, aber immerhin 12 behielten anschließend eine Kopie des Schlüssels – und hatten so weiter Zugriff auf die Daten. „Die maßgeblichen Schwachstellen und Gefahrenmomente der Cloud bis hin zum Anzapfen“, so sagt IT-Experte André Röhrig, „bestehen prinzipiell auch im Hinblick auf Videokonferenzlösungen, die über die Wolke …
Risiko durch „Dirty Disks“: Datensicherheit in der Cloud fraglich
Risiko durch „Dirty Disks“: Datensicherheit in der Cloud fraglich
… für Kunden bei anderen Anbietern Context Information Security hat potenziell schwerwiegende Sicherheitslücken in den Implementierungen von Cloud-Infrastrukturdienstleistungen einiger Anbieter identifiziert. Schwachstelle ist die nicht ausreichende serverseitige Trennung von Kundendaten, die dadurch ernsthaft gefährdet sein können. So gelang es den Analysten, …
Bild: „Deutschland. Sicher. Jetzt.“ – Cloud-Speicher: Beruflich eingesetzt?Bild: „Deutschland. Sicher. Jetzt.“ – Cloud-Speicher: Beruflich eingesetzt?
„Deutschland. Sicher. Jetzt.“ – Cloud-Speicher: Beruflich eingesetzt?
… genaueren Überblick zur Sicherheit der Datenablage deutscher Unternehmen. Großwallstadt, 02. März 2015 --- Wie handhaben die Mitarbeiter deutscher Firmen die Nutzung von Cloud-Speicherdiensten? Aufschluss darüber erwarten sich die apsec-Experten von drei kurzen, prägnanten Fragen: Welchen Cloud-Speicherdienst nutzen Sie beruflich? Welches ist für Sie …
Keynectis-OpenTrust stellt neue Version von Managed File Transfer vor
Keynectis-OpenTrust stellt neue Version von Managed File Transfer vor
… handelt es sich um proprietäre Lösungen, die von den Sicherheitsverantwortlichen nicht zu überwachen sind. Ebenso stellen kostenfreie File-Sharing und Synchronisationsservices eine Sicherheitsschwachstelle dar. Das gleiche gilt für den File-Transfer mit mobilen Geräten. In der neuen Version der MFT-Software hat sich Keynectis-OpenTrust vor allem der …
Sie lesen gerade: Gleiche Schwachstelle bei 7 Cloud-Speicherdiensten