(openPR) Der auf die polnische Ostseeküste spezialisierte Reiseveranstalter Travelnetto setzt auf saubere Regeln im Internet. Der im Seebad Kolobrzeg (Kolberg) ansässige Veranstalter verkauft rund 90 Prozent seiner Reisen über das Netz. Das Unternehmen legt dabei einen sehr großen Wert auf den Schutz der Kundendaten. „Wir gehen mit den Kunden so um, wie ich auch selbst gerne im Internet behandelt werden möchte“, begründet Geschäftsführer Carsten Wolf die Philosophie des Unternehmens.
Der Reiseveranstalter hat sich sehr strenge Regeln für den Umgang mit den sensiblen Daten der Kunden auferlegt. Dazu gehört es, keine IP-Adressen der Nutzer zu registrieren und zu sammeln. Auch auf Cookies oder sogenannte LSO-Cookies wird bewusst verzichtet. Mit Hilfe solcher Cookies, die auf dem Rechner des Nutzers gespeichert werden, können später dessen Bewegungen im Internet ausgespäht werden. „Internetanbieter betonen gerne, dass Cookies nötig sind. Aber auf unserer Seite kommen wir auch sehr gut ohne diese Werkzeuge aus“, betont Carsten Wolf.
Kundendaten werden bei reinen Anfragen von Travelnetto nicht registriert. Kommt es zu einer Buchung, werden die Daten der Kunden als E-Mail an die Buchungszentrale versandt und nicht automatisch in eine Datenbank übernommen. Zum fairen Umgang gehört es zudem, dass Kunden nach der Buchung im Internet noch einmal das Angebot per Mail erhalten. Sie haben also noch eine Bedenkzeit und bestätigen die Buchung dann in aller Ruhe und verbindlich mit ihrer Rückmail. Versteckte Kosten fallen bei der Buchung ebenfalls nicht an, hier setzt der Veranstalter auf volle Transparenz.
Zu den selbst aufgestellten Fairnessregeln des Kolberger Unternehmens gehört es außerdem, dass Kunden nicht nach dem Besuch auf der Website mit Werbung verfolgt werden. Es werden auch, anders als bei vielen anderen kommerziellen Anbietern, keine Analyse-Verfahren genutzt, um das Kundenverhalten auf der Internetseite zu analysieren. Kunden, die bei Travelnetto eine Reise gebucht haben, erhalten danach nur dann einen Firmen-Newsletter zugeschickt, wenn Sie bei der Buchung dazu ausdrücklich ihr Einverständnis gegeben haben.
Facebook- oder Twitter-Buttons sind auf der Seite von Travelnetto nicht aktiviert. Denn sobald diese Buttons auf einer Seite aktiv sind, können auch die Daten eines Nutzers ausgespäht werden – auch ohne erst auf die entsprechenden Seiten zu gehen. Deshalb hat Travelnetto ein zweistufiges Verfahren zum Schutz der Kunden gewählt. Über den Buttons liegt ein zweiter mit einer Information zur Datensicherheit. Erst wenn ein Nutzer diesen anklickt wird der Facebook- oder Twitter-Button aktiv. „Der Kunde hat es also in der Hand, ob und wie er seine Daten schützen möchte“, so Carsten Wolf.
„Travelnetto hatte im vergangenen Jahr mehr als 10.000 deutsche Gäste und wir tätigen inzwischen 90 Prozent unserer Umsätze über das Internet“, betont Geschäftsführer Wolf. „Das zeigt, dass der Erfolg im Internet nicht davon abhängt, dass man Kunden möglichst gut ausspäht oder auf Schritt und Tritt durch das Netz verfolgt.“ Selbstverständlich würden auch keine Kundendaten an Dritte weitergegeben, versichert er.
Mit seinen Kunden möchte das Unternehmen auf gleicher Augenhöhe kommunizieren. Deshalb hat Travelnetto vor Kurzem die Möglichkeit geschaffen, dass sie nach der Reise ihr gebuchtes Hotel bewerten und einen kleinen Erfahrungsbericht veröffentlichen können. Dieses Angebot wird bereits rege genutzt. Weitere Infos: www.travelnetto.de









