(openPR) Von der Geschichte eines Mannes, der für seine Zeit einfach zu gefährlich war
Diesen Sommer wird's schottisch: E.G. Spitzer erzählt in "WALLACE – Der Freiheit allein" von Unterdrückung, Gewalt, Terror – und von William Wallace, der sich dazu entschließt, die Schreckensherrschaft der englischen Besatzer in seinem geliebten Schottland zu beenden.
"Einfach so?", fragt ungläubig John Wallace. "Einfach so", lautet die knappe Antwort von William Wallace. Es ist John, der jüngere Bruder, aus dessen staunender, bangender und nicht selten zweifelnder Perspektive der Leser erfährt, wie William Wallace sich anschickt, denen da oben zu zeigen, was zu tun ihre Aufgabe wäre. Denn eigentlich wäre er ja gar nicht dafür prädestiniert, sein Land gegen den englischen Feind zu führen. Wir befinden uns im Jahr des Herrn 1296, und auch die Anführer der großen schottischen Clans erklären William unmissverständlich, dass er sich nicht in Höhen aufzuschwingen hat, in denen er nichts verloren hat und die ausschließlich Hochadel und königlichem Geblüt vorbehalten sind. Diese jedoch sehen schändlich, feige und tatenlos dabei zu, wie die Schergen des englischen König Edward I. in ihrem Land wüten und es immer mehr in den Ruin treiben.
Für William Wallace indes ist das Maß endgültig voll, als er eines schlimmen Tages zusehen muss, wie sein Hab und Gut in Flammen aufgeht und seine große Liebe Marion skrupellos ermordet wird. Seiner Existenzgrundlage und seines Lebensinhalts beraubt widmet er sich selbst und seine ganze Kraft fortan seinem Land, seinem Volk und dem Kampf um beider Freiheit.
"Das Spannende an William Wallace ist es, dass er es gewagt hat, sich über sämtliche Konventionen seiner Zeit hinwegzusetzen und so seine ganz persönliche, innere Freiheit zu erlangen", erklärt E.G. Spitzer. "Er zeigt, dass es ganz egal ist, woher jemand kommt und was für Voraussetzungen er mitbringt. Der freie Wille allein, der feste Entschluss, kann buchstäblich Berge versetzen. In Wallaces Fall ist es die Idee, dass man nicht von allerhöchster Herkunft sein muss, um ein brillanter und erfolgreicher Anführer einer Armee – und letztlich auch eines Landes zu sein. Dieser Gedanke ist revolutionär, in seiner Zeit geradezu ketzerisch und höchst gefährlich. Er bringt damit die seit unzähligen Generationen bestehenden gesellschaftlichen und politischen Strukturen schlimmer ins Wanken als durch sein Schwert."
Indes orientiert sich "WALLACE – Der Freiheit allein" an den jüngsten Ergebnissen der Wallace-Forschung und erzählt daher eine andere Geschichte als die filmische Umsetzung "Braveheart" aus dem Jahr 1995, in der Mel Gibson ein Wallace-Bild prägte, das bis heute in den meisten Köpfen präsent ist.
"William Wallace war kein wilder Highlander sondern Sohn eines Landadligen in den Lowlands", erzählt Spitzer weiter. "Er war gebildet und sprach mehrere Sprachen fließend, darunter auch Latein. Er war ein grandioser Rhetoriker und beherrschte zweifellos Sprache und Umgangsformen der einfachen Leute wie auch der Oberen – sonst hätten letztere ihm niemals auch nur zugehört. Seine wahre Geschichte ist eine ganz andere; vielschichtiger, spannender und teilweise auch noch brutaler."
"WALLACE – Der Freiheit allein" ist der erste Teil einer Trilogie und ist erhältlich als eBook und Taschenbuch bei amazon. Der zweite Teil erscheint im Spätsommer.











