(openPR) Wer glaubt schon mal in die Menschlichen Abgründe geschaut zu haben, dem reiche man eine Schaufel, den mit Blutsommer geht es noch ein Stück tiefer. So auch die Meinung des Fallanalytikers Martin Abel, der bisher glaubte bereits alles schon mal gesehen zu haben.
Rainer Löfflers Thriller, der im Juni erschienen ist, blickt in die Abnormigkeit einer Seele die eigentlich kaum zu beschreiben ist. Mit seinem Ermittler Martin Abel, hat Löffler einen Protagonisten geschaffen, den man höchsten Mal mit denen aus einer amerikanischen Serien vergleichen könnte. Aber selbst CSI würde dagegen eher als lockere Nachmittagssoap daherkommen, so brutal und teilweise Blutrünstig der Autor das Vorgehen des Serienlkillers beschreibt. Aber auch wenn Abel, selbst ein menschliches Wrack, seine Methoden zur Aufklärung des Falles ausübt, läuft es einem kalt den Rücken runter. Oder wer sonst würde sich schon dort hinlegen, wo einst eine Leiche lag, die Augen schließen, und um sich herum die Welt, die Welt sein lassen. Dieser Thriller ist so realitätsnah, dass man selbst zu seinem Tisch schaut, wenn in der Rechtsmedizin, ein Arm des Opfers auf den Boden fällt.
Etwas negativ ist Abels Leben , wo man sich die Frage stellt, können nur psychisch Angeschlagende einen solchen Job ausüben? Oder ist es einfacher zu schreiben, als ihm eine heile Welt anzuheften, vielleicht auch mit dem Hintergadanken, so das Interesse des Lesers zu erhöhen. Wäre hier nicht unbedingt notwendig gewesen. Lichtblick ist Hannah Christ, die ihm nicht nur zurseite steht, sondern eben auch mit ihren Reizen versteht umzugehen.
Löfflers Art und Weise flüssig zu schreiben, überzeugt auf ganzer Linie, und man darf oder sollte hoffen dass solch ein Fall nicht tatsäschlich zur Realtität mutiert. Auch sein Stil, und wie er die Spannung niemals aus den Augen verliert, kommen hervorragend rüber und man darf auf sein nächstes Werk gespannt sein.
Blutsommer - ISBN 978-3-499-25727-8














