(openPR) München / Addis Abeba, 5. Juni 2012 – Die von der Münchner ASIF GmbH finanzierte African Briquet Factory hat nun die zweite Ausbaustufe ihrer Aktivitäten in Äthiopien eingeläutet. Das äthiopisch-deutsche Joint Venture startete heute zum Tag der Umwelt sein Testprogramm für Holzgasöfen mit Nichtregierungsorganisationen. Mit diesem Schritt erweitert die African Briquet Factory ihre Aktivitäten auf private Haushalte in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba.
Die African Briquet Factory war das erste Unternehmen in Ost-Afrika, an dem sich die Münchner ASIF 2011 beteiligte. Durch die Investition konnte in unmittelbarer Nähe der großen Kaffeefabriken eine Produktionsstätte für Briketts aus Abfällen der Kaffeeproduktion errichtet werden. Heute erzeugen und vertreiben insgesamt 20 Mitarbeiter die Biomasse-Briketts. Im ersten Halbjahr 2012 erschloss sich die African Briquet Factory zunächst lokale Gewerbetreibende wie Restaurants, Bäckereien, Textil- und Lederfabrikanten als Abnehmer. Parallel trieb das Management die Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen voran, damit die umweltschonenden und gesünderen Alternativen zu Feuerholz und Holzkohle für ärmere Bevölkerungsschichten zugänglich werden. Voraussetzung dafür war die Entwicklung von speziellen an das extreme Hochland angepasste Holzgasöfen: ein Projekt, das die ASIF ebenfalls über die African Briquet Factory förderte.
„Rund 400.000 Haushalte in und um Addis Abeba kochen heute noch mit Holzkohle und Feuerholz. Die wachsende Bevölkerung braucht eine Alternative zu diesen Brennstoffen, will man nicht auch noch die letzten Waldbestände vernichten“, erklärt Gerd Ladstätter, Geschäftsführer der ASIF, der selbst seit mehreren Jahren in Äthiopien lebt. Um mit verantwortungsvollen Investments Klein- und Mittelbetriebe in Äthiopien zu fördern und damit wirtschaftlich, ökologisch und soziale Verbesserungen im Land zu erzielen, gründete er 2010 die African Social Investment Fund (ASIF) Beteiligungs GmbH.











