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Schuler verdreifacht Konzernergebnis im ersten Halbjahr

25.05.201209:26 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) Umsatzplus von 44 Prozent, Ebitda-Marge bei 9,5 Prozent, Jahresprognose erhöht

Eine unverändert hohe Auftragslage beschert dem Schuler-Konzern, dem Weltmarktführer für Umformtechnik, einen kräftigen Ergebniszuwachs. Das geht aus den Zahlen für das erste Geschäftshalbjahr 2011/12, das am 31. März 2012 endete, hervor. Demnach stieg der um Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) bereinigte Gewinn binnen Jahresfrist um 54,5 Prozent auf 55,2 Millionen Euro. Die Ebitda-Marge bezogen auf den Konzernumsatz verbesserte sich auf 9,5 Prozent (Vorjahr: 8,9 Prozent). Der Pressenhersteller verzeichnete ein Konzernergebnis von 21,7 Millionen Euro. Dies stellt mehr als eine Verdreifachung im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr dar. Stefan Klebert, Vorstandsvorsitzender der Schuler AG, führt das gute Abschneiden auch auf Veränderungen im Konzern zurück: „Wir haben intensiv an der Verbesserung unser internen Abläufe und Strukturen gearbeitet. Zudem haben wir durch unseren neuen Konsortialkreditvertrag im ersten Halbjahr rund fünf Millionen Euro Zinsen gespart.“



In den ersten sechs Monaten steigerte das Göppinger Unternehmen – wie vorab berichtet – den Umsatz um 44 Prozent auf 580,9 Millionen Euro (Vorjahr: 403,7 Millionen Euro). So konnte Schuler insbesondere im asiatischen Markt und europäischen Ausland seine Umsätze verdoppeln. Auch im Heimatmarkt Deutschland nahmen die Erlöse deutlich zu.

Hoher Auftragseingang und Rekordwert beim Auftragsbestand
Weltweit verbuchte der Anlagenbauer neue Aufträge in Höhe von 768,7 Millionen Euro (Vorjahr 817,4 Millionen Euro). Damit reicht der Auftragseingang sogar an den Vorjahreswert heran, der durch den Investitionsboom nach Auflösung der Wirtschaftskrise geprägt war. Mit 377,6 Millionen Euro liegt der Auftragseingang im zweiten Quartal nahezu auf Höhe des Vorquartals (391,1 Millionen Euro).

„Wir konnten uns aufgrund innovationsgeprägter Wettbewerbsvorteile und einer starken Stellung in Wachstumsmärkten vom rückläufigen Trend im deutschen Maschinenbau entkoppeln“, so Klebert. Schuler war vom zwölfmonatigen Rückgang der Auftragseingänge, der mittlerweile zum Halt kam, nicht betroffen. Besonders positiv entwickelten sich, so Klebert, die Bestellungen aus Deutschland, die knapp 40 Prozent aller Aufträge ausmachten. Weiterhin verzeichnete Schuler eine hohe Nachfrage insbesondere aus China. Auch der amerikanische Markt hat sich kräftig belebt.

Mit einem Auftragsbestand von 1,22 Milliarden Euro zum 31. März 2012 erzielte das Traditionsunternehmen einen neuen Rekordwert in der über 170-jährigen Firmengeschichte.

Eigenkapitalquote steigt auf 24 Prozent
Auf der Finanzseite weist der Konzern zum Stichtag eine Eigenkapitalquote von 24,2 Prozent auf nach 23,0 Prozent zum Ende des vorherigen Geschäftsjahres (30. September 2011) – und dies trotz einer Zunahme der Bilanzsumme um 6,6 Prozent auf 954,7 Millionen Euro.

Weitere Wachstumspläne
Mittelfristig will der Konzern in bestehenden Märkten und Zukunftsfeldern wachsen. Der Ausbau des chinesischen Standorts Dalian vergrößert die Produktionsfläche dort um das Dreifache auf 16.000 Quadratmeter, und mit der Gründung einer neuen Servicegesellschaft in Polen weitet Schuler sein internationales Kundendienstnetz aus. Knapp ein Viertel des Konzernumsatzes entfällt auf Dienstleistungen, die zu den Wachstumsfeldern des Unternehmens zählen. Mit der Übernahme der deutschen ATIS GmbH hat Schuler im Berichtsquartal sein Produktportfolio ausgeweitet, um im weltweit wachsenden Geschäft zur Herstellung von Großrohren entsprechend aufgestellt zu sein.

Schuler hat im ersten Halbjahr weltweit 155 neue Stellen geschaffen. Durch die starke internationale Ausrichtung erfolgten die Neueinstellungen überwiegend im Ausland. Insgesamt hat der Konzern 5.323 Beschäftigte.

Aufgrund der positiven Entwicklung in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2011/12 hat Schuler Anfang Mai 2012 die Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Demnach soll der Konzernumsatz des weltgrößten Pressenherstellers 2011/12 nun auf rund 1,2 Milliarden Euro steigen. Beim operativen Ergebnis rechnet der Konzern mit einer Ebitda-Marge für das laufende Geschäftsjahr von rund 9,5 Prozent vom Umsatz. Bislang hatte Schuler beim Umsatz eine Steigerung auf mindestens 1,1 Milliarden Euro und eine Ebitda-Marge von 9 Prozent in Aussicht gestellt.

Zusammenlegung der Wertpapierkennnummern
Seit dem 20. April 2012 notiert die Schuler-Aktie nur noch unter einer Nummer: ISIN DE000A0V9A22. Schuler hatte die Aktien der Gesellschaft, die bislang aus Rechtsgründen in drei unterschiedliche Wertpapierkennnummern notierten, zusammengelegt. Die Schuler-Aktien hatten in den vergangenen Monaten deutlich an Wert gewonnen. Der Aktienkurs stieg von Geschäftsjahresbeginn bis Ende März um fast das Doppelte auf 15,00 Euro.

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