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Favorite mit e am Ende und leckeres Omelette

23.05.201217:03 UhrTourismus, Auto & Verkehr

(openPR) Ratgebertexte und bunt glänzende Katalogseiten der Reiseveranstalter gibt es zum Thema Schülersprachreisen ohne Ende. Doch wie erleben die Jugendlichen ihren Aufenthalt vor Ort und welche Bilanz ziehen sie für ihre Sprachkenntnisse? Wir sprachen mit Alina und Leila aus Leipzig, die im vorigen Sommer mit Zebra-Tours eine zweiwöchige Sprachreise mit Gastfamilienaufenthalt nach England erlebten.



Ob sich die zweiwöchige Schülersprachreise ins englische Hastings gelohnt hat? „Na klar, die Erinnerungen und Eindrücke vor Ort sind doch lebendiger als die Bilder in den Schulbüchern“, meint Leila Panzig. Und mit diesem Erfahrungsschatz könne man ja, da ist sich die Schülerin des Leipziger Immanuel-Kant-Gymnasiums sicher, viel besser alles Vertraute von Zuhause vergleichen.

Im August 2011 unternahm die 13-Jährige gemeinsam mit ihrer Freundin Alina Trujillo sowie anderen Jugendlichen aus ganz Deutschland die Sprachreise nach Hastings, dem traditionsreichen Seebad am Ärmelkanal. Für die beiden Mädchen, die seit der dritten Klasse Englischunterricht haben, war vor allem die Sprache der ausschlaggebende Grund für das Reiseziel. „Aber auch das Land selbst ist ja ungeheuer originell“, erklärt Leila und Aufregung vor der Fahrt ohne die Eltern hatten die beiden gar nicht. „Schließlich waren wir doch schon im Jahr davor zusammen in Warschau!“, und munter parlieren die beiden etwa mit „czesc“ oder „dziekuje“ in Polnisch drauflos.

Nach Hastings brachten die zwei Freundinnen schon einen gehörigen Englisch-Grundwortschatz mit. Und der wurde vor Ort durch den Besuch einer Sprachschule, dem Aufenthalt in einer Gastfamilie sowie zahlreichen Ausflügen bereichert. „In den Ausstellungen haben wir allerdings bei den audiovisuellen Museumsführern immer die Heimatsprache eingestellt“, geben die beiden zu und kichern. So haben die lebensecht dargestellten Schmugglerfiguren im Museum „smugglers cave“ in Hastings auf Deutsch erklärt, wie sie zu guten alten Seeräuberzeiten ihren Rum, Tabak oder Schwarzpulver dem Zoll vorenthielten.

In der Gastfamilie Hustwayte konnte dagegen niemand Deutsch sprechen. „Wir haben nicht einmal DVD’s in deutscher Sprache gefunden - höchstens auf Dutch“, erklärt Leila und zuckt mit den Schultern. Weder Gastgeberin Anita Hustwayte noch ihr Mann oder die Tochter Taylor Jane oder der Hund Byrdie konnten etwas auf Deutsch sagen. „Also waren wir vor allem beim Abendessen mit der Familie gefordert, uns auf Englisch zu unterhalten“, meint Leila, die aufgrund ihres Altersvorsprungs meist die Wortführerin bei den Gesprächen war.

„Allerdings waren wir mit unserem Englisch oft schnell am Ende“, räumt sie freimütig ein. Dann galt es zu improvisieren, doch manchmal fanden die beiden partout kein Wort mehr für die einfachsten Dinge. „Aber das sind ja genau die Erfahrungen im negativen wie im positiven Sinn, die dazugehören“, meint Alexander Maas von dem Leipziger Sprachreiseveranstalter Zebra-Tours. Und auch Barbara Engler von dem gemeinnützigen Verein Aktion Bildungsinformation (ABI) mit Sitz in Stuttgart ist davon überzeugt, dass der Familienkontakt von nichts zu überbieten sei. „Allein das gemeinsame Essen abends an einem Tisch und die Gespräche dazu sind unbezahlbar.“

Nach dem Abendessen sind Leila und Alina gern auf ihr Zimmer - natürlich mit ausreichend Chips und Cola - um den Tag unter sich auf Deutsch auszuwerten. Doch nicht nur einmal spielte ihnen auch die gleichaltrige Gasttochter Taylor Jane auf dem Keyboard vor und in dem komplett pink gestrichenen und mit Plakaten von Twilight-Star Robert Pattinson zugekleisterten Zimmer verbrachten die drei auch viel Zeit mit einer Schulfreundin von Taylor Jane. „Vielleicht nutzte der Beagle-Hund eine dieser Gelegenheiten, um meine Schokolade in unserem Zimmer aufzufressen“, erinnert sich Leila an einen schmerzlichen Verlust.

Besser als ihr Ruf erwies sich die englische Küche von Leilas und Alinas Gastmama. Die korpulente Verkäuferin konnte ihre beiden Gastschülerinnen insbesondere mit einem Omelette mit viel Käse sowie Fischbällchen überzeugen. „Zum Frühstück gab es vor allem Cornflakes und für die Schule haben wir immer ein Lunchpaket mitbekommen. Und das Beste darin war immer die kleine Chips-Packung!“, erinnern sich die beiden noch genau. In der Schulcafeteria war dagegen der mit Pudding gefüllte Donut der absolute Renner.

An den Schulunterricht selbst erinnern sich Leila und Alina - wie wohl die anderen jugendlichen Teilnehmer auch - mit gemischten Gefühlen. „Ich hatte den Eindruck, dass ich gar nichts dazulernte“, gibt Alina offen zu. Doch rein objektiv gesehen - nämlich nach dem Schnitt ihrer Englisch-Schulnoten - hat sich die Sprachreise sehr wohl gelohnt. „Schließlich wurden wir am Anfang nach unserem Sprachniveau eingestuft und in entsprechende Gruppen aufgeteilt“, erzählt Alina. Vormittags oder nachmittags unterrichteten die Lehrer ihre Schützlinge aus Italien, Deutschland sowie Russland und brachten ihnen neue Vokabeln bei. „Eins ist mir bei den ganzen Aufzählungen besonders hängen geblieben“, weiß Leila. „Dass man nämlich favorite mit e am Ende schreibt.“

Da die Jugendlichen nur den halben Tag die Schulbank drücken müssen, bleibt genug Zeit um wie bei jeder anderen Ferienreise auch die anderen Teilnehmer kennen zu lernen. „Bei unseren Ausflügen nach London oder Brighton verbrachten wir vor allem viel Zeit mit einem 14-jährigen Zwillingspaar aus Halle“, erzählen Alina und Leila. Und dank der sozialen Netzwerke im Internet blieb nicht nur zu denen der Kontakt bestehen. „Unsere Gastmutter Anita Hustwayte schrieb uns letztens bei Facebook, dass sie zum zweiten Mal Oma geworden ist.“

Um die Schüler auf ihre Gastfamilien vorzubereiten, rät die Verbraucherberaterin Barbara Engler dazu, dass sich die Gastfamilie nach Möglichkeit „dem Schüler vor Reisebeginn in einem Schreiben vorstellt“. Gerade mithilfe der sozialen Netzwerke scheint dies praktisch schnell durchführbar zu sein. „Doch rein organisatorisch ist das nur schwer umzusetzen“, meint der Geschäftsführer von Zebra-Tours, Alexander Maas. Denn in vielen Fällen gibt es noch kurz vor Reisebeginn Zusagen oder Absagen von Sprachschülern und manchmal auch Gastfamilien. „Dann werden die Plätze noch einmal neu vergeben und belegt“, erklärt Alexander Maas, der vielmehr auf die Qualitätskriterien bei der Auswahl der Familien setzt.

Und der Leipziger Sprachreiseveranstalter rät dazu, für den Empfang bei der Familie ein kleines Gastgeschenk mitzunehmen. Alina und Leila hatten dafür mehrere Leipziger Lerchen mitgenommen und sich stundenlang im Reisebus überlegt, wie und mit welchen Worten sie das Mürbeteig-Gebäck bei der Ankunft in Hastings überreichen. „Am Ende der zwei Wochen hatte die Familie gerade einmal eine Lerche gegessen“, erzählt Leila, die bei der Begrüßung mit den Familienmitgliedern nichts mehr von ihren vorher zurecht gelegten Sätzen wusste und improvisierte.

Am Ende bleibt den beiden Mädchen nicht nur die Erinnerung an Straßenschilder, die vor Ballspielen jeder Art warnen und den zehnminütigen Schulweg durch Straßen in der Reihenhaussiedlung, die sich alle zum Verwechseln ähnlich sehen. „Im Moment fragen viele Mädchen aus dem Verein oder der Schule, ob ich nicht mit ihnen eine Sprachreise unternehme“, erzählt Alina. Doch zumindest diesen Sommer müssen sich alle gedulden. Da fahren die beiden Freundinnen nämlich zusammen mit ihren Familien in den Urlaub nach Névache in die französischen Alpen.

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