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Steigender Elektrosmog im Haushalt durch neue Funkanwendungen

23.05.201210:46 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Steigender Elektrosmog im Haushalt durch neue Funkanwendungen
Biolysa e.V.
Biolysa e.V.

(openPR) Mehr und mehr ziehen neue Funktechnologien in unsere Häuser ein, sozusagen als kleine Brüder der großen Mobilfunksysteme mit ihren Antennen auf vielen höheren Häusern und Handys an den Ohren fast aller Bundesbürger. Funk wird mittlerweile, neben dem schnurlosen Telefonieren in Häusern mit DECT-Telefonen, vor allem für die kabellose Übertragung von Daten verwendet.


Das uns hier am häufigsten begegnende System heißt WLAN (engl. Wireless Local Area Network = drahtloses lokales Netzwerk).
Der Baubiologe und Vorstandsmitglied von Biolysa e.V. Ralf Holtrup mahnt: „Solche und andere Indoor-Funktechniken warten drinnen oft mit stärkeren Feldbelastungen auf als der gesamte Mobilfunk von draußen, die Nähe ist entscheidend, die Platzierung im Haus oder beim Nachbarn. Grund genug, sich dem möglichst zu entziehen, oft hat man es selbst in der Hand, man muss es nur wissen und darauf achten.“
Holtrup zählt weitere Funk-Anwendungen im Haushalt auf und empfiehlt dazu:

Mobiltelefone / Handy
Eine der stärksten Strahlenquellen beim Telefonieren, sollte im Haus nicht benutzt werden.
DECT-Funktelefon
Diese stärkste Dauer-Funkbelastung im Haus meiden. Besser: Schnurgebundene Telefone oder strahlungsarme Funktelefone verwenden.
Babyphone
Gerade bei Babys sollte auf Funktechnik möglichst verzichtet werden. Bei Bedarf strahlungsarme, getestete Geräte verwenden, auf keinen Fall hier dauersendende DECT-Technik nutzen!
Handfunkgeräte (Walkie-Talkies)
Für Kinder nicht zu empfehlen, da hohe Funkstrahlung.
Bluetooth als Funkverbund vom PC zu Peripheriegeräten
Besonders die Funkbelastung für den Körper bei der Nutzung als Kopfhörer vermeiden
Mikrowellengeräte
Geben intensive elektromagnetische Wellen ab (sog. Leckstrahlung), sollten aus der Küche verbannt werden
Funkmaus, Tastatur und ähnliche Anwendungen mit Funkkontakt
Sind normalerweise keine Daueremittenten, aber wegen der körpernahen Anwendung zu vermeiden. Besser Kabel verwenden oder falls nötig Infrarottechnik.
Kopfhörer und Lautsprecher sollten besser mit Kabel genutzt werden. Bei schnurloser Nutzung ist nur die Infrarottechnik zu empfehlen.
Alarmanlagen mit Infrarotmelder sind unkritisch. Keine sonstige Funktechnik nutzen.
Verbrauchsablese-Geräte „Smartmeter“: Funkzähler, die sich an Heizkörpern, Gas-, Wasser- oder Stromzählern befinden, geben in der Regel kurze Impulse zur Datenübermittlung ab.
Je nach Technik ist das Übertragungsintervall unterschiedlich. Monatlich, täglich oder aber auch nonstop. Meiden Sie Dauersender.
TV- und Sat-Anlagen sollten unbedingt mit Kabel genutzt werden, da ansonsten Dauersender erforderlich wären.
Sonstige Anwendungen mit Funksteuerung: Garagentoröffner, Funksteckdose, Funk-Klingel sind unkritischer, da nur ein kurzer Funkimpuls bei Nutzung erfolgt
Als größtes Problem sieht Holtrup jedoch die eingangs genannte WLAN-Technik (Synonym auch WiFi), die immer häufiger Einzug in unser Wohnumfeld findet.
Der baubiologische Messtechniker berichtet von seinen Erfahrungen:
„DSL zur schnellen Datenübertragung bei der Internet-Nutzung ist allgegenwärtig, und so gut wie immer steckt im DSL-Router auch ein aktiver WLAN-Dauersender (was manchen Nutzern aber noch nicht einmal bewusst ist) zum mobilen „Surfen“ mit dem Laptop oder dem Smartphone.“
Auch bei vielen neuen Multimedia-Geräten mahnt Holtrup zur Vorsicht: “Hier war ich oft überrascht! Viele haben einen Sender und funken munter drauf los - rund um die Uhr! Die meisten PC und tragbaren Computer sowie Drucker und Scanner sind heutzutage mit WLAN ausgestattet. Aber auch Spielekonsolen und Musikanlagen (Bose, Teufel) haben oft WLAN-Sender!“
Hinzu kommt aktuell hinzu der Boom der Smartphones, die mit ihren zusätzlichen Anwendungen und Apps ständig Funkverbindungen aufbauen mit Mobilfunk oder auch mit WLAN.

Zusammenfassend die Tipps vom Experten zur Vermeidung von Elektrosmog durch Funkwellen
Generell leitungsgebundenen Datenübertragungssystemen Vorrang geben
Auf Alternativen ohne WLAN zurückgreifen. Das Internet über Kabel statt WLAN nutzen. Zumindest jedoch die Sendeleistung reduzieren und eine Nachtabschaltung aktivieren. Oder falls mit Kabel nicht möglich DLAN (Verbindung über das Stromnetz) nutzen. Hier ist die Belastung wesentlich geringer. Auch diese Technik sollte nur bei Nutzung aktiviert sein.
Geräte mit Funktechnologien sind keine Spielzeuge. Kinder sollten diese unbedingt meiden.
Spielekonsolen sind oft mit WLAN ausgestattet und senden ständig. Für einige gibt es Adapter für die Verkabelung. Ansonsten sollte auf Alternativen ohne WLAN zurückgegriffen werden.
Unproblematisch sind die neusten Technologien auf Infrarot-Basis.
Viele Geräte, die mit drahtlosem Netzwerk (WLAN, WiFi, Bluetooth) arbeiten, wie z.B. Drucker und Scanner, lassen sich auch verkabeln. Unbedingt die WLAN-Funktion abstellen.
Räume oder Wände eventuell gezielt abschirmen, falls die WLAN-Wellen von draußen oder von Nachbarn kommen; hierzu zunächst unbedingt Strahlungsmessungen durchführen lassen
Der Elektrosmog-Experte erläutert den Hintergrund: „Es treten durch die WLAN-Sender in einigen Metern Entfernung Strahlungsstärken um 1000 µW/m² auf, vergleichbar mit denen in einigen Dutzend oder auch über hundert Metern um Mobilfunk-Sender herum. Bei solchen Werten warnt bezüglich des Mobilfunks bereits die Bundesärztekammer, Hirnstromveränderungen oder andere biologische Effekte sind belegt. Ohne dazwischen liegende Baumasse können durch WLAN bis in etwa 50 m Entfernung Strahlungsstärken über 5 µW/m² auftreten, was aus baubiologischer Sicht bereits inakzeptabel ist (für die spezielle WLAN-Strahlung sind nach bisherigen baubiologischen Erfahrungen vielleicht sogar schon Werte um 0,1-1 µW/m² kritisch). Jede massive Wand oder Betondecke dämpft etwa um 50-80 %, Leichtbauwände dagegen fast gar nicht.“
Eine gute Adresse für kostenlosen telefonischen Rat und bei Bedarf Vermittlung von fachkundigen Messtechnikern sind die Beratungsstellen von BIOLYSA e.V."
Weitere Infos unter www.biolysa.de

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