(openPR) "Vaters Masken" von Arn Strohmeyer
Ein Sohn rekonstruiert das Leben seines Vaters: Erziehung im kaiserlichen Kadettenkorps, steile Karriere als Journalist und Autor in der Weimarer Republik und im Dritten Reich sowie als anerkannter Blut- und Bodenschriftsteller. Dann Kriegsberichterstatter an fast allen Fronten. Hitler ruft den Vater auf den Obersalzberg, er soll dort ein Buch über sein Alpenidyll schreiben.
Nach 1945 folgte der Absturz: Lange Haftjahre in DDR-Zuchthäusern, Heimkehr nach Westdeutschland in eine ihm fremde Wirtschaftswunderwelt und starres Festhalten am NS-Weltbild. Es folgten erbitterte Konflikte mit dem heranwachsenden Sohn und der frühe, unvorhergesehene einsame Tod des Vaters. Der Sohn geht zu den 68ern, um sich von diesem schweren Erbe zu befreien. Aber diese Hoffnung erfüllte sich nicht ...
Arn Strohmeyer (Journalist und Autor), geb. 1942 in Berlin, Abitur 1963 in Göttingen, Studium der Philosophie, Soziologie und Slawistik; Magisterexamen 1972 in Bonn; Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen und einer politischen Monatszeitschrift, heute Ressortleiter Politik bei den Bremer Nachrichten.










