(openPR) 90 Tieren in ganz Südamerika hautnah begegnen – das ist die Mission, die Martina Hirschmeier, Moderatorin und Regisseurin bei Schlaumeier TV, erfüllen möchte. Für ihre Lehrfilme wagt sie sich von den Metropolen über exotische Pfade durch Wüsten und Tropen, bis zu den Galapagos Inseln und dem Karneval von Rio. Ihre Begegnungen mit den Tieren vor Ort sind mal aufregend, mal geheimnisvoll und manchmal einfach nur wunderschöne Momente, in denen sie der Vielfalt der Natur zum Greifen nahe kommt. Wieder einmal gelingt es Martina Hirschmeier in einer sehr ungewöhnlichen Umgebung auf ein Tier zu treffen, das sie dort niemals vermutet hätte.
Für unseren Schulfilm über Brasilien fahren wir in die Hauptstadt Brasiliens: nach Brasilia. Brasilia gilt als menschenfeindlichste Stadt der Welt. Hier ist alles auf die Schnelligkeit der Autos ausgerichtet. Brasilia wurde in den 1960er Jahren gebaut - innerhalb von drei Jahren war die Stadt aus der Retorte fertig. Die Erbauer der Stadt haben ihr Hauptaugenmerk darauf gelegt, dass man schnell mit dem Auto voran kommt. Das Zentrum der Stadt besteht aus dem Regierungsgebäude, den Ministerien und aus Straßen. Fußgänger findet man kaum, ebensowenig Ampeln. In der Touristeninformation sagt man uns, dass Autos hier immer Vorfahrt haben. Und das ist auch so: Wenn man die Straße überqueren möchte, muss man einen autofreien Moment abpassen¬ – davon, dass Autofahrer abbremsen oder anhalten kann man hier nur träumen. Ich träume hier auch von Tieren. Und da fällt mir eine kleine Raupe auf! Mit wahnsinnig vielen Borsten. Ich hätte nie gedacht, in diesem Dschungel aus Beton, Stahl und natürlich Autos auf so ein Tier zu treffen, das eher auf eine blühende Frühlingswiese passt. Wie die Raupe sich hier nur ernährt und dann am Ende zum Schmetterling wird. Kaum vorstellbar und unglaublich faszinierend.










