(openPR) München, 27. April 2012 – Keine Funktion ohne Nebenwirkungen: Wer ein gutes Fernsehbild haben will, sollte die meisten der gängigen Bildoptimierer abschalten, wie das Magazin CHIP HD-WELT schreibt. Denn der Preis für weniger Rauschen, schärfere Bilder und sattere Farben ist häufig eine unnatürlich wirkende Bildoptik. Die Redaktion der CHIP HD-WELT erklärt in der aktuellen Ausgabe, woran das liegt und welche TV-Einstellungen wirklich sinnvoll sind.
Wer sich einen teuren Fernseher angeschafft hat, erwartet natürlich ein optimales Bild. „Oft übertreiben es die Hersteller bei ihren Geräten jedoch mit den automatischen Bildoptimierern, was eine detailarme und künstlich wirkende Videooptik zur Folge hat. Deshalb lohnt sich fast immer eine manuelle Neujustierung“, erklärt Ingo Kuss, Chefredakteur der CHIP HD-WELT. Folgende Einstellungen sind häufig betroffen:
1. Rauschreduzierung. Als „Rauschen“ wird ein feines Grießeln, meist auf gleichmäßigen, dunklen Flächen im Hintergrund bezeichnet. Eine Rauschreduzierung beseitigt allerdings nicht nur das Rauschen, sondern auch feine Strukturen, was zu einem detailarmen Bild führen kann. „Beim Digital-TV empfiehlt es sich deshalb, diese Funktion grundsätzlich abzuschalten. Wer noch analog empfängt, der sollte besser auf Digital-TV umsteigen, anstatt ein verrauschtes Signal künstlich aufpolieren zu lassen“, sagt Ingo Kuss.
2. Schärfeanhebung. Auch bezeichnet als „Bildschärfe“, „Detail“ oder „Konturenverstärkung“, sorgt diese Option nicht etwa für eine hohe Detailauflösung, sondern stellt scharfe Übergänge zwischen hellen und dunkleren Bildbereichen her. Unangenehmer Nebeneffekt sind weiße Ränder, die rund um dunkle Kanten von Objekten, aber auch Personen, entstehen und einen unnatürlichen Gesamteindruck hervorrufen. Um dies zu vermeiden, sollte der Regler der Schärfeanhebung im Normalfall immer auf null gestellt sein.
3. Bewegungsglättung. Diese Funktion soll eine flüssige Darstellung von Bewegungen ohne Ruckeln oder Stottern sicherstellen. Aber wer hierfür Schaltungen wie „Motion Flow“, „Active Vision“ oder „Smooth Film“ an seinem Fernseher aktiviert, muss unerwünschte Muster rund um sich bewegende Objekte oder bei Kameraschwenks in Kauf nehmen. „Wen dies mehr stört als ein leichtes Ruckeln, der sollte die Bewegungsglättung entsprechend deaktivieren“, so Ingo Kuss.
Viele weitere Tipps und Hintergrundinformationen zur optimalen Einstellung Ihres TV-Gerätes mit praktischer Anleitung finden Sie in der aktuellen Ausgabe der CHIP HD-WELT (Mai/Juni 2012), die jetzt im Handel sowie im CHIP-Kiosk erhältlich ist.
Über die CHIP HD-WELT
Die CHIP HD-WELT, das Magazin für digitale Unterhaltungselektronik, informiert über aktuelle Trends, wichtige Produktneuheiten und das stetig wachsende HD-Angebot. Mit aufwändigen Tests, anschaulichen Workshops und exklusiven Hintergrundberichten bietet das Magazin alles, was man für ein perfektes HD-Erlebnis braucht. Mit der bewährten Testkompetenz und dem journalistischen Anspruch von CHIP wird die HD-WELT zum verlässlichen Ratgeber vor und nach jeder Kaufentscheidung.


















