(openPR) Berlin: Das diesjährige Partnerland der Hannover Messe "China" präsentierte sich am Montag nicht nur mit über 480 Ausstellern, sondern auch mit dem Ministerpräsidenten Wen, der gemeinsam mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel, nach dem traditionellen Messerundgang das vom Asien-Pazifik-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft unter der Federführung des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), das Deutsch-Chinesische Wirtschafts Forum eröffnete. Mit fast 10% der Aussteller ist China eine wirtschaftliche Größe, die sich auch nachhaltig engagieren möchte. Im Gegensatz zum ersten Auftritt vor über 20 Jahren hat sich das Volumen chinesischer Anbieter erheblich erhöht.
Angela Merkel unterstrich die gewachsenen Beziehungen und kann für sich persönlich das Ereignis als Erfolg verzeichnen. Die Irritationen der Vergangenheit erscheinen überwunden und Stabilität und wechselseitige Verantwortung für die Weltwirtschaft kennzeichnen das gegenwärtige Verhältnis beider Länder, die das Handelsvolumen von derzeit rd. 140 Mrd. Euro auf 200 bzw. 440 Mrd. in den nächsten Jahren aktiv steigern wollen.
Für Wen war der Besuch gleichsam persönliche Verabschiedung. Mit dem anstehenden Regierungswechsel im nächsten Jahr werden andere Entscheidungsträger Verantwortung übernehmen. Seine Eröffnungsrede war sowohl sachlich-freundlich als auch herzlich. Ganz anders als die Bundeskanzlerin, deren Nüchternheit ihre persönliche Unsicherheit überdeckt, dankte Wen der deutschen Wirtschaft aber vor allem auch dem deutschen Volk für die massive Aufbauhilfe und Unterstützung. Nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch in Krisenzeiten oder bei Katastophen, in denen sich Deutschland stets als guter Freund und Partner erwiesen habe.
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