(openPR) Sie ist wichtig und schwer fassbar: die Schönheit. Da ist zum einen das ästhetische Empfinden, das spontan entsteht. Wenn etwas Schönes passiert, wissen wir eigentlich nicht genau, was geschieht und können es schwer beschreiben.
Trotz dieser Schwierigkeiten ist es eine wichtige Aufgabe, Schönheit und ihren Einfluss auf uns zu erforschen. Plato sagt:" Das Ziel jeglicher Erziehung ist, uns zu lehren, die Schönheit zu lieben."
Schönheit hat einen heilenden und erneuernden Einfluss: wenn wir Musik hören, wenn wir eine schöne Landschaft oder Architektur betrachten, oder wenn wir ein Theaterstück, ein Gemälde ansehen oder ein Gedicht lesen, spüren wir diesen positiven Einfluss. Aktuelle Forschungen bestätigen, was Pythagoras schon herausgefunden hat: Musik übt einen starken Einfluss auf Bewegungen und Funktionen der Psyche und des Körpers auf.
Die Schwierigkeiten, Schönheit zu geniessen, liegt nicht nur in der Ungeduld oder Unfähigkeit, diese in sich aufzunehmen. Man scheut oft die Erfahrung, wie schmerzhaft der Unterschied zwischen der Schönheit und einem selbst ist.
Jeder von uns hat eigene Fähikgkeiten, mit der Schönheit Kontakt aufzunehmen. Die Begabung in der Kunst der Wertschätzung kann man jederzeit weiterentwickeln - indem wir uns ihr zuwenden. Dann sehen wir nicht nur die Schönheit auf körperlicher Ebene, sondern auch auf subjektiveren Ebenen: wir nehmen die Schönheit einer Haltung eines Menschen wahr, die Feinheit seines Wesens, den Genuss der Harmonie, die in einer Beziehung liegt.











