(openPR) 13. Mai um 18.00 Uhr: Vortrag & Diskussion von Marie-Luise Schwarz-Schilling
Bei ihren Recherchen zum Buch „Die Ehe – Seitensprung der Geschichte“ stieß Autorin Marie-Luise Schwarz-Schilling auf eine interessante Überraschung: Die Ehe gibt es erst seit 5000 Jahren, und das, obwohl die Menschheit bereits seit 100.000 Jahren existiert. Damit wird deutlich, dass die Ehe zwar eine Epoche, aber nicht die gesamte Menschheitsgeschichte prägte. Der Wechsel von der Blutsverwandtschaftsfamilie zur Vaterfamilie löste dabei eine Revolution im Denken und Fühlen aus.
Und seit dem späten 20. Jahrhundert ist eine neue Revolution unterwegs, bei der die Ehe ihr Monopol verliert und die alten Gewissheiten über das Mann-Sein und Frau-Sein dahin-schwinden. Jeder Einzelne muss sich nun im Wust der Lehren neue Leitbilder suchen. Wel-che Rolle spielt in der Ehe aber die Wesensverschiedenheit von Mann und Frau? Was ist Biologie, was Ideologie? Und welche Zukunft hat das Paarleben angesichts der heutigen Neigung zur Unabhängigkeit?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Autorin und Wissenschaftlerin Marie-Luise Schwarz-Schilling in ihrem Vortrag in der Reihe „Literatur im Turmkabinett“ im Meistersaal im Borsigturm am 13. Mai um 18 Uhr. Gerade im Zuge aktueller Medienberichterstattung steht die Theorie um Ehe sowie um Männliches und Weibliches wieder stark in der öffentlichen Diskussion.










