(openPR) Früher haben wir uns in die Badewanne gelegt, damit die brettharten Blue-Jeans weich und geschmeidig wurden. Bis die Jeans die richtige Patina hatte, vergingen Wochen. Dafür war es dann auch die absolute Lieblingsjeans, die jahrelang hielt und erst im Müllsack verschwand, wenn sie auseinanderfiel. Längst gibt es Jeans in allen Preislagen, Waschungen, Passformen und mit eingebautem Komfort. Das wissen die überzeugten Jeansträger zu schätzen und wir wollen ja auch nicht der Vergangenheit nachweinen. Schließlich sind Jeans ein gesellschaftsfähiges Massenprodukt.
Ein Schock war für die blaue Fangemeinde der Fernsehbeitrag ”Der Preis der Blue Jeans” Anfang März im NDR. Die Dokumentation gab einen Einblick in einige chinesische Produktionsstätten. In den Fabriken sieht es katastrophal aus. Ätzende Säuren und Chemikalien brodeln dort in den Waschküchen, es stinkt bestialisch und die Menschen arbeiten unter widrigen Umständen 16 Stunden am Tag. Die vielen Giftsubstanzen verpesten die Umwelt und fließen in die Bäche und Flüsse. Jeans, die hier produziert werden, dürfen in der Fertigung nicht mehr als 4 Euro kosten. Hauptsache billig. Dabei reden alle von Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Was sind Worte, wenn Taten fehlen….
BLUE FIRE Jeans handelt und zeigt soziale Kompetenz. „Selbst als Jeanspezialist hat uns der Beitrag geschockt, der Preis allein kann es nicht sein“, erklärt Mario Siebert, Marketing und Vertrieb. Die Jeansmarke hat sich von ihren Produktionsstätten in China getrennt und nach Europa und Nordafrika verlagert. Lediglich ein chinesischer Fabrikant, der die Auflagen der fairen und ökologischen Arbeitsbedingungen erfüllt, ist geblieben. BLUE FIRE will den Qualitätsanspruch der Marke noch stärker in den Mittelpunkt der Unternehmensphilosophie rücken und dies auch den Konsumenten bewusst machen. Dazu gehören u.a. der Einsatz von umweltfreundlichen Materialien wie Cotton USA und Lycra, Lasersysteme die bis zu 80 % Wasser sparen und faire Arbeitsbedingungen. Ein Video über die einzelnen Schritte der Jeansproduktion ist in Vorbereitung und soll Einblick in die Fabriken geben.







