(openPR) Im Rahmen einer würdevollen akademischen Feier an der Johannes Kepler Universität Linz promovierte gestern Dr. Verna Geist im Beisein von Bundespräsident Heinz Fischer zur Doktorin der Technischen Wissenschaften sub auspiciis praesidentis rei publicae.
Die Promotion Sub Auspiciis ist die höchste Auszeichnung für studentische Leistungen in Österreich, die nur von 0,5 Prozent der Promovenden erreicht wird. Die JKU ist sehr stolz, dass heute gleich drei junge Menschen von unserem Staatsoberhaupt geehrt werden“, freute sich Rektor Richard Hagelauer bei der Eröffnung der Feierlichkeiten.
Dem schloss sich auch der Dekan der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, Prof. Erich Peter Klement, an. „Es sind wenige Auserwählte, die dieses Ziel erreichen. An der JKU waren es mit den heutigen Promovenden bislang 41. Das erfordert ein hohes Maß an Engagement, Fleiß und Talent“, lobte der Dekan.
Bei der Vorstellung von Verena Geist betonte ihr Doktorvater, Prof. Dr. Josef Küng (Institut für Anwendungsorientierte Wissensverarbeitung), dass sie mit ihrer Arbeit wissenschaftliches Neuland betreten habe. „Sie hat nicht nur neue, originelle Ideen entwickelt, sondern diese durch ihre Programmierung auch bravourös bewiesen“, so Küng.
Verna Geist besuchte das Gymnasium Werndlpark in Steyr. Von 2001 bis 2005 erfolgte das Studium an der FH Hagenberg, Studienrichtung Software Engineering für Medizin. In ihrer Dissertation widmete Sie sich dem Forschungsthema „Integrierte, ausführbare Spezifikation für Geschäftsprozesse und Systemdialoge“. Seit 2005 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Software Competence Center Hagenberg (SCCH) wo sie derzeit an einem grundlagenorientierten Forschungsprojekt zur Formalisierung von Workflowdefinitionssprachen arbeitet.
„Bei einer Sub Auspiciis Ehrung werden junge Menschen in den Mittelpunkt gestellt, die dem Lernen und der Ausbildung viel Zeit gewidmet haben und das mit einem besonderen Talent. Die Formel für Sub Auspiciis lautet Begabung mal Ausdauer“, so Bundespräsident Heinz Fischer bei der Überreichung der Ehrenringe an die Promovenden. „Die Ringe sollen die Wertschätzung und die Anerkennung Ihrer Leistungen zum Ausdruck bringen“, erklärte der Bundespräsident.
Dr. Verena Geist richtete sich in ihren Dankesworten sowohl an Familie, Freunde, ihren Doktorvater A.Univ.-Prof. Dr. Josef Küng und auch an das Software Competence Center Hagenberg (SCCH).
„Ich wurde von vielen Menschen begleitet und unterstützt. Dafür bin ich sehr dankbar“, so Geist abschließend.












