(openPR) „Fußball als Sport ist im Kreis Soest leider heute nicht mehr so attraktiv wie er noch zu unserer Kindheit war. Deshalb haben es heute junge Talente schwer, in ihrer Heimat zu bleiben. Sie wechseln früh in umliegende, attraktive Fußballregionen wie Hamm, Ahlen oder Neheim“, sagteTorben Althüser bei der ersten Sitzung des Kuratoriums der neu gegründeten Reinhard-Adolph-Stiftung für Kinder- und Jugendsport im Kreis Soest. Ein Kreislauf, den die Stiftung durch Förderung junger Talente unterbrechen, umkehren und damit langfristig den Fußball in Soester attraktiver machen möchte.
Jetzt überreichte Paul Köhler von der Bezirksregierung Arnsberg die Stiftungsurkunde. Damit ist der Startschuss für die Arbeit gefallen.
Ihren Zielen näher kommen will die gemeinnützige Förderstiftung beispielsweise über die Förderung und Gewinnung guter, engagierter Trainer, Trainingsmaterialien, Ausrüstung und auch medizinischer Unterstützung. Das erste Förderprojekt wird die U11 ab Sommer sein. Dazu werden alle Soester Vereine einbezogen. Langfristig strebt die Stiftung aber die Förderung aller Altersklassen innerhalb des Kreises an.
Als Torben Althüser und Reinhard Adolph die Idee zur Förderung junger Talente hatten und das Konzept der Stiftung festigten, fanden sie schnell Unterstützer bei Soester Unternehmen und aktiven Fußballprofis, wie z.B. den Profi-Fußballer Sebastian Hille. Er selbst wuchs in Soest auf und wechselte früh nach Ahlen, spielte später in der zweiten Mannschaft von Dortmund und ist heute bei Arminia Bielefeld Profi-Fußballer. Die Idee für die Stiftung fand er daher sofort gut: „Um attraktiven Fußball in Soest sehen zu können, müssen wir den Nachwuchs stärker fördern, auch um die jungen Talente hier halten zu können“, so Sebastian Hille.
Die plötzliche schwere Krankheit von Reinhard Adolph, bestärkte die Gründer umso mehr in der gemeinsamen Stiftungs-Idee. Nach seinem Tod führten sie dieses Erbe fort und suchten zwischen Oktober und Januar weitere Gründungsstifter, um das Startkapital von 50.000 Euro zusammen zu bekommen. Schon Ende Januar konnten die Unterlagen bei der Bezirksregierung Arnsberg zur Erstellung einer Stiftungssatzung eingereicht werden. „Dass Sie so schnell so viel Zuspruch erfahren haben, finde ich Klasse“, so Paul Köhler, Stiftungsdezernent der Bezirksregierung bei der Verleihung der Urkunde. „Stiftungen sind in unserer Gesellschaft mittlerweile nicht mehr weg zu denken. Viele Funktionen und Aufgaben, die früher die Kommunen und der Staat übernommen haben, würden ohne dieses bürgerschaftliche Engagement wegfallen. Dazu gehört auch die Unterstützung von Vereinen“, so Köhler weiter.
Anders als bei einem klassischen Sponsoring bleiben die Stifter mit der Stiftung verbunden und sichern so langfristig den Zweck und die dahinterstehende Idee. Darüber hinaus gibt es auch verschiedene Möglichkeiten in der Rainer-Adolph-Stiftung aktiv zu sein. Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger unserer Region ein sich aktiv zu beteiligen.
Am Donnerstag, 19. April, findet ab 17 Uhr die Gründungsveranstaltung der Stiftung in der Klinik Lindenplatz (Bad Sassendorf) statt. Hier wird Fritz Basner vom KiTZ – Kindertherapiezentrum Bad Sassendorf unter anderem über die medizinischen präventativen Möglichkeiten einen kurzen Vortrag halten.















