(openPR) - Bank of Scotland veröffentlicht „Sparerkompass Deutschland 2012“
- Immer mehr Menschen bilden finanzielle Rücklagen
- Bedeutung von Tagesgeldkonten bei der Geldanlage nimmt deutlich zu
Berlin, 17. April 2012. Die Zahl der Sparer in Deutschland wächst: Mehr als jeder zweite Bundesbürger (57 Prozent) gibt an, regelmäßig Geld zurückzulegen. Im Vorjahr lag der Wert noch bei 52 Prozent. Ein Drittel der Deutschen (33 Prozent) bildet gelegentlich Rücklagen (Vorjahr: 31 Prozent). Entsprechend nimmt der Anteil der Nicht-Sparer von 17 auf 9 Prozent ab. Das ist eines der Ergebnisse des „Sparerkompass Deutschland 2012“, den die Bank of Scotland heute veröffentlicht. In der repräsentativen Studie hat das Meinungsforschungsinstitut forsa wie schon im Vorjahr das Spar- und Anlageverhalten der Bundesbürger untersucht. „Die Deutschen sind für ihren enormen Spareifer bekannt. Umso erfreulicher ist es, dass noch mehr Menschen die Notwendigkeit erkannt haben, finanzielle Rücklagen zu bilden – gerade auch in wirtschaftlich stürmischen Zeiten wie aktuell“, sagt Bertil Bos, Managing Director der Bank of Scotland in Deutschland.
Auch in Bayern und Mecklenburg-Vorpommern sparen viele Einwohner regelmäßig
Besonders viel Wert auf Sparkontinuität legen die Menschen an Rhein und Ruhr: Mit 63 Prozent ist die Quote in Nordrhein-Westfalen bundesweit am höchsten. Auch in Bayern und Mecklenburg-Vorpommern (jeweils 59 Prozent) sparen überdurchschnittlich viele Bewohner regelmäßig. Dahinter folgen Hessen, Baden-Württemberg und Brandenburg (jeweils 57 Prozent).
Eine Übersicht über die Anteile der Menschen in den einzelnen Bundesländern, die regelmäßig einen Teil ihres Geldes sparen, finden Sie im angehängten PDF.
Jeder vierte Sparer legt monatlich 50 Euro bis 100 Euro zurück Wie der „Sparerkompass Deutschland 2012“ zeigt, legt jeder vierte Bundesbürger (25 Prozent) einen monatlichen Betrag zwischen 50 Euro und 100 Euro zur Seite. Weniger als 50 Euro sparen 11 Prozent der Befragten. Fast ein Viertel der Sparer (24 Prozent) kommt auf 100 bis 200 Euro im Monat. Eine Summe zwischen 200 und 300 Euro legen 15 Prozent der Befragten zurück, 300 bis 400 Euro weitere acht Prozent, 400 bis 500 Euro noch 3 Prozent. Immerhin neun Prozent der Befragten geben an, dass es ihnen gelingt, Monat für Monat sogar mehr als 500 Euro zu sparen.
Sparbuch meistgenutzte Geldanlage, Tagesgeld holt deutlich auf Die bei den deutschen Sparern am weitesten verbreitete Anlageform ist nach wie vor das Sparbuch: 63 Prozent der Bundesbürger geben laut „Sparerkompass“ an, den Klassiker zu besitzen. Im Vorjahr lag der Wert bei 66 Prozent. Auf dem zweiten Platz liegt mit 58 Prozent die Lebens- oder private Rentenversicherung (Vorjahr: 59 Prozent). Auf den dritten Platz vorgerückt ist das Tagesgeldkonto, das inzwischen 46 Prozent der Deutschen nutzen (Vorjahr: 40 Prozent). Damit hat es den Bausparvertrag oder Bausparplan (44 Prozent) aus der Top-3 der Geldanlagen verdrängt. „Tagesgeldkonten werden immer beliebter. Wer attraktive Zinsen, hohe Flexibilität und Sicherheit sucht, liegt mit dieser modernen Form des Sparens genau richtig“, sagt Bertil Bos.
Weitere Ergebnisse des „Sparerkompass Deutschland 2012“:
- Jeder Fünfte hat weniger als 1.000 Euro auf der hohen Kante
- Hamburger treffen Finanzentscheidungen am häufigsten allein
- Jeder Dritte kennt die gesetzliche Einlagensicherung nicht
- Sachsen-Anhalter sind von ihrem Finanzgeschick besonders überzeugt
Zum Studiendesign
Für den „Sparerkompass Deutschland 2012“ hat das Meinungsforschungsinstitut forsa vom 25. Oktober bis 06. November 2011 und vom 21. November bis 12. Dezember 2011 zum zweiten Mal im Auftrag der Bank of Scotland unter 1.680 bzw. 1.685 Teilnehmern im Alter von 18 bis 69 Jahren eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage zum Spar- und Anlageverhalten der Deutschen durchgeführt. Die Studienbroschüre steht zum Download bereit unter:
http://www.bankofscotland.de/de/Ueber-uns/Sparerkompass.html
Auf Nachfrage stellen wir Journalisten gerne weitere Auswertungen, z. B. nach Region, Alter oder Geschlecht, zur Verfügung.








