(openPR) Im letzten Jahr wurden 64 Lehrlinge und Betriebe erfolgreich zusammengebracht.
Viele Betriebe haben Schwierigkeiten passende Bewerber für ihre Ausbildungsstellen zu finden. Oft kommen Angebot und Nachfrage nicht zusammen. Seit November 2007 schafft hier ein Service der Handwerkskammer Abhilfe, die so genannte passgenaue Vermittlung Auszubildender an ausbildungswillige Unternehmen. Bis Ende 2011 hat sie insgesamt 289 Jugendliche in eine passende Lehrstelle oder Einstiegsqualifikation vermittelt, davon allein 64 im letzten Jahr. „Das ist eine Bilanz, die sich sehen lassen kann“, findet Kammerhauptgeschäftsführer Norbert Bünten.
Insgesamt hat der Ausbildungsplatzvermittler der Handwerkskammer im letzten Jahr 517 Beratungsgespräche mit Betrieben und Jugendlichen geführt, also durchschnittlich 43 pro Monat. „Das zeigt, dass dieser Service der Kammer stark nachgefragt wird und sich mittlerweile etabliert hat“, sagt Bünten. Der Ausbildungsplatzvermittler der Handwerkskammer erstellt gemeinsam mit dem Betrieb das Anforderungsprofil für die zu besetzende Lehrstelle oder den Einstiegsqualifizierungs (EQ)-Platz. Im Anschluss daran wird dieses Anforderungsprofil mit den Qualifikationsprofilen verschiedener Bewerber abgeglichen. Diese Qualifikationsprofile wurden von dem Vermittler durch Prüfung der Bewerbungsunterlagen, Auswahlgespräche und gegebenenfalls durch Tests mit den Bewerbern festgestellt. Aus der getroffenen Vorauswahl kann dann eine passgenaue Besetzung der Lehrstelle oder des EQ-Platzes erfolgen. „Betriebe, die die Unterstützung unseres Ausbildungsplatzvermittlers in Anspruch nehmen, haben dadurch einen erheblichen Vorteil bei der Suche nach dem richtigen Lehrling“, so Bünten.
Das Programm „Passgenaue Vermittlung Auszubildender an ausbildungswillige Unternehmen" dient der Besetzung freier Ausbildungsplätze. Es soll ausbildungswilligen Unternehmen helfen, den richtigen Lehrling zu finden, also passgenau vermitteln. „Gerade hinsichtlich des drohenden Fachkräftemangels ist dieses Projekt von großer Wichtigkeit, um auch zukünftig den Bedarf an handwerklichen Fachkräften und damit die Versorgung der Bevölkerung mit handwerklichen Dienstleistungen zu sichern“, sagt Bünten. Die Erfahrung der letzten Jahre habe gezeigt, dass vor allem bei bislang noch nicht ausbildenden Betrieben die Ausbildungsquote durch die Vermittlung geeigneter Bewerber erhöht werden konnte. Auch konnten insbesondere Jugendliche mit einfacherem Qualifizierungsniveau vermittelt werden. „Positiv ausgewirkt hat sich unsere enge Zusammenarbeit mit Schulen und die Verbindung zu deren Maßnahmen der Berufsorientierung“, so Bünten. Dadurch lasse sich schon frühzeitig erkennen, welche beruflichen Neigungen der Jugendliche habe.
Das Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert. Ansprechpartner bei der Handwerkskammer ist Andreas Becker, Telefon 04131 712-148,
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