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Brennstoffspiegel: US-Bestandsdaten treiben die Rohöl-Preise

Bild: Brennstoffspiegel: US-Bestandsdaten treiben die Rohöl-Preise

(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Seit gestern Nachmittag werden die Rohölpreise insbesondere von den Angaben des US-Energieministeriums DOE getrieben. Der Behörde zufolge liegen die Rohölbestände in amerikanischen Lägern zwar weiterhin auf Rekordniveau – doch einen Tag hatte das American Petroleum Institute (API) noch deutlich höhere Werte prognostiziert, die sich sofort in sinkenden Notierungen niederschlugen. Diese werden seither langsam relativiert: Amerikanisches Leichtöl (WTI) kostet derzeit 103 Dollar pro Barrel, Nordseeöl (Brent) ist für 120,50 Dollar pro Barrel zu haben. Obwohl diese Bestandsdaten auf die Preisbildung einen dominanten Einfluss ausüben, ist die Aufwärtsbewegung nicht besonders groß. Zu wichtig sind dafür die Nachrichten aus dem Iran (positive Erwartungen vor den Gesprächen mit dem Westen in Istanbul) und China (Nachfrageerwartung nach unten korrigiert). Und zu unwichtig ist die Sorge um die iranischen Exporte: Der geringere Absatz ist seit Wochen eingepreist, die Einstellung der Exporte nach Deutschland fällt kaum ins Gewicht und ist nur eine Randnotiz.
Zwar ist der Euro bedingt durch freundliche Börsendaten etwas stärker, bewegt sich aber nicht signifikant nach oben (heute Morgen 1,3150 Dollar). Somit werden fürs Heizöl heute geringe Aufschläge erwartet.

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