(openPR) Die Clusterbildung bleibt ein strategischer Ansatz der rheinland-pfälzischen Wirtschaftspolitik
Koblenz, 12. April 2012 - Förderung von neuen Produkten und Technologien, Bindung von Fachkräfte in der Region und Stärkung des den Wirtschaftsraums im geographischen Westerwald: So lauten die Ziele des Innovationsclusters Metall-Keramik-Kunststoff (IMKK), der vor drei Jahren in den Landkreisen Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis seine Arbeit aufgenommen hat. Anhand der aktuellen Entwicklungen zeigt sich, mit welcher Dynamik das Netzwerk fortschreitet.
Gegenwärtig wirft die 5. Clusterkonferenz ihre Schatten voraus, die am Dienstag, 17. April 2012, in Hamm/Sieg stattfinden wird. Im Rahmen der regelmäßigen Clusterkonferenzen laden die Wirtschaftsforderungsgesellschaften der beteiligten Landkreise gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Vertreter aus Unternehmen sowie Einrichtungen der Forschung und Entwicklung zum Informationsaustausch ein. Der bevorstehende Kongress greift die Schwerpunkte der in den Innovationscluster eingebundenen Brancheninitiative Metall auf. Im Mittelpunkt stehen die Bereiche Energie, Innovation und Fachkräftesicherung. Auf der begleitenden Tischmesse wird regionalen Unternehmen und Instituten zudem die Möglichkeit geboten, sich zu präsentieren, aktuelle Entwicklungen vorzustellen und neue Kontakte für werkstoffübergreifende Kooperationen zu knüpfen.
Mit der Integration des Bundesverbandes Leichtbeton e.V. in das Netzwerk erfährt der IMKK einen weiteren wichtigen Impuls. Durch die Konzentration der Bimsbetriebe im nördlichen Rheinland-Pfalz ist im Laufe der vergangenen Jahrzehnte mit dem Bundesverband eine starke Interessenvertretung entstanden. Die Innovationen der Leichtbetonindustrie und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten dieses Werkstoffs ergeben spannende Schnittmengen mit den Clusterbranchen.
Des Weiteren plant das Zentrale Clustermanagement des IMKK die Gründung eines eingetragenen Vereins, um dem Cluster eine eigenständige Rechtsform zu verleihen. Mit diesem Schritt soll Unternehmen und Institutionen des Clusters der Zugang zu nationalen sowie europäischen Projekten und Fördermitteln erleichtert werden. Mitglieder erhalten überdies Sonderkonditionen auf spezielle Clusterleistungen. Derzeit sehen die Planungen vor, dass sich der Verein im zweiten Halbjahr 2012 konstituiert.
Um Schülerinnen und Schülern die beruflichen Möglichkeiten in ihrer Region transparent zu machen, will der Cluster im zweiten Halbjahr 2012 eine Roadshow an Schulen und Institutionen initiieren. Die Veranstaltungen führen zu interessierten Schulen, um den jungen Menschen Ausbildungsberufe vor Ort zu präsentieren und ihnen Karrierechancen in innovativen Betrieben der Branchen Metall, Keramik, Kunststoff und Oberflächentechnik aufzuzeigen.
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