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Neuerscheinung: "Die Buschfrau" - Interview mit der Autorin Heike Hodl

05.04.201211:44 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes
Bild: Neuerscheinung: "Die Buschfrau" - Interview mit der Autorin Heike Hodl

(openPR) In der „Buschfrau“ beschreibt Heike Hodl, die selbst viele Jahre in Ostafrika lebte, mit sehr viel Fachwissen die Geschichte zweier afrikanischer Frauen am Anfang des 21. Jahrhunderts in Kenia. Die ältere „Mama Fatuma“, steht gleichzeitig für das traditionelle Afrika, den uralten, überlieferten Traditionen und schon fast vergessenen Stammesritualen. Die jüngere, ehrgeizige „Msita“ studierte in Nairobi Medizin und steht für das aufbrechende, moderne Afrika dieser Tage.



Frau Judith Schmidt, Geschäftsleitung Reisekontor Schmidt Leipzig - www.keniaferien.de, führte nun ein exklusives Interview mit Heike Hodl.

RKS: Hallo Heike, schön, dass Du Zeit gefunden hast für ein Gespräch. Wir kennen uns ja schon sehr viele Jahre durch Deine Arbeit in Kenia und auch privat. Ich weiß, dass Du im Moment eine viel gefragte Frau bist und sehr viel zu tun hast. Hat das Buch „Die Buschfrau“ Dein Leben verändert?
H.H.: Oh ja, das kann man wohl sagen. Damit hatte ich gar nicht gerechnet. Vor allem in der Schweiz wird mein Buch sehr viel gekauft und es überschlagen sich die Anfragen für Buchlesungen und Interviews. Meine Freizeit wird knapper, aber es ist auch als ob ich genau das erreichen konnte, was ich mir vorgenommen hatte. Denn viele Leser sagen mir: “Ich könnte sofort meine Koffer packen und nach Kenia fliegen.“ Und dann erwidere ich: “Aber los, und bitte beim Reisekontor Schmidt, www.keniaferien.de buchen. Das garantiert eine hohe Qualität in Vorbereitung und Reise“.
Und ich konnte sehr vielen von Ihnen die traditionelle Denkweise der Afrikanerinnen näher bringen.
RKS: Aber nun mal zu Deinem Buch. Wann und wie kam Dir die Idee zum Roman „Die Buschfrau – das abenteuerliche Leben einer afrikanischen Heilerin“?
H.H.: Ursprünglich wollte ich gar kein Buch schreiben. Mit war es nur wichtig die uralten Rituale und Lebensgewohnheiten insbesondere der ländlichen Bevölkerung in Kenia aufzuschreiben. Die meisten dieser Menschen können ja weder lesen noch schreiben. Nur die Jüngeren von ihnen haben das gelernt. Aber die haben komischerweise oft gar kein Interesse mehr am traditionellen Stammesleben, ziehen in die Stadt und orientieren sich an den Idealen der westlichen Welt.
RKS: Ja, aber irgendwie kann man das auch verstehen und nachempfinden!
H.H.: Der Meinung bin ich auch, aber umso mehr entstand in mir der Wunsch vieles von den afrikanischen traditionellen Ursprüngen fest zu halten und für die Nachwelt auf zu schreiben. Zur gleich Zeit konnte ich ja in meinen Jahren in Afrika auch vielen jungen Afrikanern die Möglichkeit geben im African Safari Club aber auch in anderen Firmen zu arbeiten, bzw. eine fundierte Ausbildung zu erhalten. So hatte ich auch sehr gute Kontakte zum Mombasa Hospital, zum Pandya Hospital in Mombasa, zu „Schenker Electronics“ und vielen anderen wo insbesondere einige junge Frauen eine sehr fundierte und gute Ausbildung absolvieren konnten. Und wieder waren es dann die „Alten“ und „Älteren“ in den Dörfern, die zurückgelassen wurden. Und genau diese Menschen begannen ganz langsam Vertrauen zu mir zu fassen und mir ihre Geschichten zu erzählen.
RKS: Und diese hast Du dann also aufgeschrieben?
H.H.: Ja, anfangs habe ich oft Abende lang mit den Afrikanern am Feuer gesessen und zugehört. Dann begann ich einfach ihre Geschichten mit zu schreiben. Langsam gewannen dann diese, an den Tourismus nicht so gewöhnten Menschen, Vertrauen zu fassen und erzählten mir mehr. Irgendwann begannen sie dann mir ihre heiligen Schreine zu zeigen und auch ihre rituellen Schnitzereien aus alten Vorzeiten.
RKS: Wenn ich mich richtig erinnere hast Du auch eine sehr große und ausgefallene Sammlung alter, afrikanischer Kunst.
H.H.: Ja, das habe ich vor allem in den achtziger und neunziger Jahren gesammelt und bestimmt. Diese Schnitzereien sind ja sehr eng mit den Ritualen, dem Glauben und der Gewohnheiten, vor allem der alten und noch traditionell lebenden Afrikaner verbunden.
RKS: Auf der anderen Seite hast Du ja im Tourismus gearbeitet und hattest auch Kontakt zu ganz anderen Menschen, Lebensauffassungen und Einstellungen! Wie konntest Du mit dem Spagat der Kulturen umgehen?
H.H.: Mir ist es im Endeffekt gegangen wie den meisten unsere Keniareisenden, wenn ich schon die Chance habe in diesem Land so lange zu leben, dann wollte ich auch so viel wie möglich von dieser uralten Kultur lernen. Das ging Euch ja ähnlich. Denn ich habe in Kenia oft halbe Nächte mit Marina Schmidt vom Reisekontor Schmidt gesessen und darüber diskutiert. Da kamen Fragen auf, wie kann man den Einheimischen helfen? So ist ja auch das große Schul-Projekt in Marinas Kopf entstanden, was Sie dann mit Euch, also Ihren Mitarbeitern, ins Leben gerufen hat. Und was seit Jahren sehr erfolgreich gemeinsam mit Euren Kunden weitergeführt worden ist.
RKS: Das stimmt! Und, wenn ich mich richtig erinnere war auch unsere gemeinsame Idee, unseren Kunden nicht nur einen tollen Kenia-Urlaub zu gestalten sondern auch Hintergründe von Kunst, Kultur und anderen Lebensweisen auf zu zeigen. Erinnerst Du Dich noch an unsere gemeinsame „Buschtour“. Du hast mit uns geschimpft, weil wir den Kindern Bonbons und Schokolade gebracht haben.
H.H.: Ja, ich erinnere mich noch sehr gut, obwohl das schon eine ganze Weile her ist. Naja, wirklich geschimpft nicht, aber es stimmt schon, denn diese, immer noch sehr einfach lebenden Menschen, insbesondere in den ländlichen Gebieten, haben ja keinen Zahnarzt. Da sind doch Eure Bälle, Bücher und Schulmaterial jetzt viel besser, oder?
RKS: Ja, das kann man wohl sagen! Aber, Heike, jetzt mal noch etwas anderes. Ich kann mir H.H.: vorstellen, dass unsere Kunden noch wissen wollen, wie kann man denn Autorin werden?
Da kann ich nur sagen, schreiben, schreiben, schreiben. Manchmal gehört eben auch eine saubere Recherche dazu. Und natürlich, das was die „Buschfrau“ uns ja auch vormacht, der Glaube an sich selbst.
RKS: In dem Zusammenhang fällt mir noch eine wichtige Frage ein. Wird es einen zweiten Teil zur „Buschfrau“ geben?
H.H.: Diese Frage wird mir in letzter Zeit sehr oft gestellt. Ja, tatsächlich wird es einen zweiten Teil geben, der krimiähnlichen Charakter haben wird und uns nach Deutschland und wieder zurück nach Kenia führen wird. Es dauert aber noch eine Weile, da ich ja die Bücher immer nur neben meiner ganz normalen Arbeit als Dozentin schreibe.
RKS: Ja, Heike, es hat mal wieder Spaß gemacht mit Dir zu plaudern. Was möchtest Du unseren Kunden noch mit „auf den Weg“ geben?
H.H.: Da fallen mir mehrere Dinge ein. Wer den Kilimandscharo noch schneebedeckt sehen möchte sollte unbedingt in den nächsten vier bis fünf Jahren noch mal nach Kenia oder Tansania fliegen. Dann weiß ich von sehr vielen Kenianern, das sie auf Eure Kunden, die Stammgäste und auch die Neugierigen warten, dass alle wieder oder auch zum Ersten Mal nach Kenia kommen. Es ist einfach ein phantastisches Land, mit einer unglaublich vielfältigen Tier-und Pflanzenwelt, mit nicht so überfüllten Stränden und freundlichen Kenianern. Es sind überall in Kenia in den letzten Jahren wunderschöne, idyllische, in die Landschaft eingepasste, Lodges und Camps entstanden, die es sich lohnt zu besuchen und es ist wohl immer wieder die Freundlichkeit der Menschen dort jenseits vom Äquator.
RKS: Wir danken Heike Hodl sehr herzlich für das Gespräch.
"Die Buschfrau" ist erschienen im Schwedhelm-Verlag, ISBN 978-3-941317-09-3

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