(openPR) Vielen gelten Anwälte als teuer und profitgierig.
Dass Advokaten auch eine andere Seite haben können, zeigt ein Trend aus den USA, der jetzt auch die deutsche Rechtsbranche erfasst.
Der Trend zur "Gratis-Rechtsberatung".
Berufsrechtlich ist diese seit 2006 durch das Rechtsanwalts-Vergütungsgesetz erlaubt.
Und die Erlaubnis wird fleißig genutzt.
Laut Anwaltsblatt 1/2012, Seite 46 sind nach der Studie "Berufsrechtsbarometer 2011" des Soldan Instituts für Anwaltsmanagement zwei Drittel der Anwälte unentgeltlich tätig, und zwar durchschnittlich neun mal pro Jahr.
Bei 150 000 Anwälten in Deutschland werden damit 900 000 Mandate zum Nulltarif übernommen.
Eine schier unfassbare Masse an Gratis-Beratung, die auf dem Markt verfügbar ist.
Es gibt nur einen Haken: Der Rechtssuchende hat nichts davon, weil die Gratis-Rechtsberatung für ihn unauffindbar bleibt.
Es fehlt sowohl an geeigneten Suchdiensten, zentralen Datenbanken als auch an sonstigen Verbraucher-Wegweisern.
Und auch Google liefert unter "Kostenlose Rechtsberatung", Rechtsberatung kostenlos" und ähnlichen Suchbegriffen keine brauchbaren Treffer.
Woher soll der Rechtssuchende wissen, bei welchen Kanzleien es was kostenlos gibt und was er tun muss, um in den Genuss einer Nulltarif-Betreuung zu kommen.
Hier möchte die Bochumer Anwaltssozietät Haeger Hartkopf Abhilfe schaffen.
Auf ihrer Website www.MeinGratisAnwalt.de findet der Rechtssuchende Deutschlands ersten "Schnäppchenführer" für Gratis-Rechtsberatung.
"Inspiriert haben uns Verbraucherkataloge für Gratisservices wie www.AllesKostenlos.ch, www.Nulltarif.de oder www.Gratisliste.de, die es schon seit langem im Internet gibt.
Und natürlich die aktuell boomenden Schnäppchen-Portale wie Groupon oder DailyDeal", sagt Rechtsanwalt Dr. Welf Haeger, der "Erfinder" des Schnäppchenführers.
"Zum einen sammeln wir von uns selbst recherchierte Gratis-Angebote aus ganz Deutschland.
Zum anderen veröffentlichen wir Kleinanzeigen, die uns Anwälte und sonstige Volljuristen zusenden. Dadurch profitieren vom "Schnäppchenführer" auch Anwälte, die Nulltarif-Beratung als revolutionär neue Werbeform nutzen können."










