(openPR) Wo die GIs einst ihr Heimweh mit den neuesten Hollywoodstreifen und lokalen Girlfriends linderten, heizt Groundation am 4. Mai mit anspruchsvollem Roots Reggae ein.
Die Roots-Reggae-Band Groundation ist am 4. Mai live im Berliner C-Club am Flughafen Tempelhof zu Gast. Groundation wurde vor vierzehn Jahren von Marcus Urani, Ryan Newman und Harrison Stafford gegründet, allesamt damals bereits erfahrene Musiker. Sie hatten den festen Vorsatz, mit Elementen aus Jazz, Reggae und Dub einen zukunftsweisenden Sound zu schaffen.
Herausgekommen ist ein höchst anspruchsvoller Roots-Sound. Die Stimme des charismatischen Frontmanns Harrison Stafford gibt dem Ganzen einen unverwechselbaren Charakter. Die Band aus Kalifornien hat im Laufe ihres Bestehens bereits einige Studioalben veröffentlicht. Am 20. März ist ihr neuestes Werk "Building an Ark" erschienen. Bisher wurde jedes einzelne Album von den Fans für textliche Dichte und perfekte Arrangements geschätzt. Es ist das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung: Harrison Staffort belegte an der Sonoma State University einen Kurs zur Geschichte der Reggae-Musik.
Der Bandname steht übrigens für die Vorstellung, dass Menschen ohne Hierarchien oder Klassenunterschiede miteinander umgehen sollten und das Ziel, auf einer gemeinsamen Ebene miteinander zu reden und voneinander zu lernen. Jedes Werk soll nach dem Willen der Gruppe "Teile der Geschichte der Menschheit" einschließen und "von dem individuellen Reisen durch das Leben" erzählen. Ihre energetischen Live-Shows sind bekannt für die Improvisationsstärke von Groundation. Mittlerweile haben sie sich eine weltweite Fangemeinde erspielt: Allein in den letzten zwei Jahren tourten sie in 19 verschiedenen Ländern auf vier Kontinenten. Höhepunkte der Band waren die Shows in Marokko vor 45.000 Fans und als Headliner beim SummerJam Reggae Festival in Köln vor 28.000 begeisterten Festivalbesuchern.
Mit ihren Fans pflegen Groundation einen intenstiven Dialog: Auf ihrer Webseite offerieren Bandmitglieder ihre Meinungen von der Rastafari-Bewegung bis hin zu alternativen Treibstoffen.
Columbia-Kino: Von US-Soldaten zu Clubgängern
Der C-Club besteht - genau wie "Groundation" - seit dem Jahr 1998. Das Haus am Flughafen Tempelhof wurde 1951 als Columbia-Kino von der US-Air Force für "All US personal and their guests" errichtet. Der Premierenfilm am 13.Oktober 1951 war die Technicolor-Produktion "Captain Horatio Hornblower" mit Gregory Peck. Seitdem haben hier hunderte GIs ihren "Homesick-Blues" mit den neuesten Streifen aus Hollywood und ihren deutschen Girlfriends getröstet. Kurz darauf eröffnete auch das Outpost an der Zehlendorfer Clayallee, in dem sich heute das Alliiertenmuseum befindet.
Nach dem Mauerfall wurde das Columbia-Kino schon vor dem endgültigen Abzug der Militärs geschlossen und an die deutsche Seite übergeben. Inzwischen ist der C-Club eine feste Adresse für Berliner Clubgänger und Livemusikfreunde. Karten für das Konzert mit "Groundation" gibt es beim C-Club unter Telefon 030/780 998 10. Reggaefans und Rastafaris, die günstige Hotels in Berlin http://www.laterooms.com/de/k12936832_hotel-berlin.aspx?q=3_cheap-hotels) suchen, können auf LateRooms.com eine große Auswahl an Hotels buchen (http://www.laterooms.com/de/).













