(openPR) Wien / Rietheim, 29.03.2012 – Die Marquardt-Gruppe, ein weltweit führender Hersteller von elektromechanischen und elektronischen Schaltern und Schaltsystemen für Fahrzeuge, Elektro-werkzeuge, Haushaltsgeräte und sonstige industrielle Anwendungen optimiert sein Lieferanten-management mit POOL4TOOL, um unter anderem die Kommunikation mit rund 500 Lieferanten für Fertigungsmaterial zu vereinfachen.
Durch POOL4TOOL wird der Pflegeaufwand von Stammdaten verringert, der Informationsstand aktueller sowie die Informationsbasis breiter gestaltet.
„Nach einer ausführlichen Marktanalyse wurden vier Anbieter im Detail geprüft. POOL4TOOL hat durch ein sehr umfangreiches, ganzheitliches Lösungsspektrum, hohe Fachkompetenz in der Präsentation der Lösung und guter Bedienerfreundlichkeit, bei gleichzeitig hoher Rentabilität, gepunktet“, sagt Jochen Martin, Teamleiter Strategischer Einkauf bei Marquardt.
Das Familienunternehmen mit Sitz in Rietheim-Weilheim hat im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von über 600 Millionen Euro erwirtschaftet. Mit den zwei Geschäftsbereichen Automotive und Switches, Sensors & Controls agiert die Unternehmensgruppe weltweit auf allen wichtigen Märkten und ist an 11 Standorten mit insgesamt über 6.000 Mitarbeitern präsent.
Der Konzerneinkauf am Stammsitz in Rietheim steuert mittels einer Matrixorganisation die weltweiten Einkaufsfunktionen Projekteinkauf, Serieneinkauf für Produktionsmaterial sowie Nicht-Produktionsmaterial, Einkaufstrategie und Supplier Quality Management. Lokale Aufgaben übernehmen dabei die Einkaufsabteilungen in den einzelnen Werken
Mit der Einführung der Lieferantenplattform von POOL4TOOL schafft Marquardt eine zentrale, global verfügbare Informationsbasis für den Einkauf.
Bis dato liegen die generellen Informationen über Lieferanten weitgehend in Papierform und nur am Stammsitz in Rietheim vor. Aus den lokalen Einkaufsabteilungen ist ein direkter Zugriff nicht möglich. Daten müssen aus verschiedenen Quellen zusammengefügt und gepflegt werden.
Die Aktualisierung der Daten erfolgt aufgrund des hohen Aufwands nur sporadisch und punktuell. POOL4TOOL bietet hier eine einheitliche und für alle Beteiligten einsehbare Plattform, die die notwendige Transparenz herstellt.
Sicherer als Email
Der Konzerneinkauf von Marquardt arbeitet nach einem Lead-Buyer-Konzept und setzt die Warengruppenstrategien über sog. „Bidder-Lists“ um, die aktuell als Excel-Files ohne Systemanbin-dung vorliegen. Der Lead Buyer steuert so die Lieferantenauswahl im Projekteinkauf. POOL4TOOL setzt das Lead-Buyer-Konzept von Marquardt praktisch um, berücksichtigt warengruppenspezifische Informationen, unterstützt durch vollautomatisierte Prozesse die Abarbeitung und erleichtert die Lieferantenauswahl bei der Anfrage neuer Projektteile.
Während die Kommunikation mit den Lieferanten in der Serie seit Jahren stark automatisiert ist - Marquardt wickelt 95% des Einkaufsvolumens über Lieferpläne und Abrufe, 60% der Abrufe über EDI ab – ist der Anfrageprozess kaum standardisiert und erfolgt fast ausschließlich per Email. Dadurch besteht wenig Transparenz über zukünftige Bedarfe aus neuen Projekten und frühzeitige Steuerungsmöglichkeiten durch den Lead Buyer bezüglich Lieferantenauswahl fehlen. Die Angebote von verschiedenen Lieferanten sind schwer zu vergleichen, die Detaillierung nicht vorgegeben, die Ablage der Angebote einkäufer-/projektabhängig und nicht global einsehbar.
Daneben ist der Versand von technischen Unterlagen für Anfragen per Email aus Sicht der Datensicherheit als kritisch zu betrachten.
Im Anfrage-/Angebotsprozess minimiert Marquardt mit dem RFQ-Modul von POOL4TOOL den Aufwand, erhöht die Qualität der Anfragen und insbesondere der Angebote. Wichtige Vorgabedokumente werden automatisch der Anfrage beigefügt. Die Preise werden durch die vorgegebene Angebotsstruktur – und Detaillierung transparenter, die Vergleichbarkeit wird deutlich verbessert, die Dokumentation der Lieferantenauswahl erhöht sich. Die einfache Versionierung von Anfragen ermöglicht es dem Projekteinkäufer, schnell und effizient Preise für neue Änderungsstände einzuholen.
„Für uns steigt die Kommunikationssicherheit, wenn statt des offenen Systems „Email“ das geschlossene System „POOL4TOOL“ genutzt wird“, sagt Jochen Martin.


