(openPR) Hannover / Stade 08.08.03
Aufgrund der anhaltend hohen Temperaturen wird die zulässige Wärmeleistung des Kernkraftwerkes Stade (KKS) ab sofort um 15 Prozent reduziert. Das entspricht einer Verringerung der Stromproduktion um ca. 100 Megawatt (MW). Während dieser Reduzierung darf die Eintrittstemperatur des Kühlwassers, das direkt der Elbe entnommen wird, 28 Grad nicht überschreiten. Erst wenn die Wassertemperatur wieder sicher unter 25 Grad liegt, kann das KKS erneut mit Volllast betrieben werden. Das hat das Niedersächsische Umweltministerium nach einem Gespräch mit der E.on Kernkraft GmbH am (heutigen) Freitag in Hannover angeordnet, teilte ein Ministeriumssprecher mit.
Diese Maßnahme dient dem genehmigungskonformen Weiterbetrieb der Anlage und nicht der Abwehr konkreter Gefahren. Bereits seit dem 27. Juli hat das KKS seine Leistung zeitweise um bis zu 150 MW verringert, um die Elbe durch austretendes Kühlwasser nicht weiter zu erwärmen. Diese wasserrechtlichen Betriebsbestimmungen bleiben von der jetzt getroffenen Maßnahme unberührt.














