(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Es ist, als würden die Börsianer in London und New York mit Magneten arbeiten. Nach kurzem Hoch im gestrigen Tagesverlauf kehrten die Preise für Nordseeöl (Brent) und amerikanisches Leichtöl (WTI) wieder dorthin zurück, wo sie schon seit Ende der vorwöchentlichen Kursrallye auf hohem Niveau verweilen: Brent gestern Abend und heute Morgen um 125 US-Dollar je Barrel, WTI um 105,50 Dollar – das sind in diesen Tagen durchaus bekannte Werte. Preistreibende und preishemmende Einflüsse neutralisieren sich – spätestens die Schätzung des American Petroleum Institute (API) mit erneuten Daten über höhere Lagerbestände ließen den vorigen Aufwärtstrend jäh enden. Auch wenn sudanesische Produktionssteigerungen auf die Schnelle nicht zu erwarten sind, gleichzeitig der Iran deutlich weniger Rohöl exportiert und auch aus der Nordsee Produktionsausfälle gemeldet werden (unter anderem wegen der Evakuierung benachbarter Ölbohrinseln nach dem Gasleck bei Total), sorgt dies nicht für einen weiteren Sprung nach oben. Einerseits sind langfristige Entwicklungen bereits eingepreist, andererseits sind gleich mehrere Player im Markt eher an einer Korrektur nach unten interessiert: Aus politischen Kreisen wird der Ruf nach Freigabe strategischer Reserven laut (der bisher aber auf wenig Gegenliebe bei der Internationalen Energieagentur stößt), und auch die OPEC kritisiert den insgesamt hohen Preis, der laut den Analysten von Futures Services derzeit allenfalls „geringes Handelsinteresse“ nach sich zieht.
Weil in beiden Waagschalen etwa gleich viel liegt, wird sich in der Folge auch der Heizölpreis kaum ändern. Der weiterhin wenig veränderte Euro – auch hier ist an der 1,33-Dollar-Marke ein kleiner Magnet im Spiel – sorgt möglicherweise für ein kleines Minus im inländischen Heizölmarkt.
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