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Nachhaltigkeit und Öffentliche Wasserwirtschaft – eine symbiotische Verbindung

27.03.201217:51 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Wasser ist Nahrungsmittel, Bestandteil für die Nahrungsherstellung, Voraussetzung für Hygiene und Gesundheitsschutz und Produktionsfaktor für Industrie und Landwirtschaft. Wasser ist Teil des Naturhaushaltes, Lebensraum für Tiere und Pflanzen und Grundlage der Ökosysteme. Es ist von existenzieller Bedeutung für uns heute und morgen.


Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass zukünftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können“, so wurde es bereits im Brundtland-Bericht der Welt¬kommission für Umwelt und Entwicklung im Jahr 1987 definiert:
„In diesem Mangel an Wasser und Sanitärversorgung liegt eine der größten Gefahren für Leben und Überleben vieler Menschen“, mahnte Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber auf einer Tagung am 26. März in Berlin an. „Wasserknappheit ist deshalb eines der großen globalen Themen des 21. Jahrhunderts. Deshalb gehören die Reinerhaltung von Wasser, der gerechte Zugang zu ihm und die Erhaltung von Wasserressourcen für die kommenden Generationen zu den wichtigsten Themen nachhaltiger Ent¬wicklung. Das Gewicht dieses Themas wird dadurch unterstrichen, dass die Vereinten Nationen im Jahr 2010 das Recht auf Wasser und Sanitärversorgung als ein elementares Recht jedes Menschen anerkannt haben“, hob Huber in seinem Beitrag in Berlin hervor.
Rund 100 Teilnehmer der Tagung sowie politisch Interessierte diskutierten weiterhin, wie eine verantwortungsvolle Bewirtschaftung des Wassers gewährleistet werden kann. Folgende Schwerpunkte standen während der Veranstaltung im Mittelpunkt:

• Wasserwirtschaft als jahrhundertealtes Beispiel für Nachhaltigkeit;
• Folgen vernachlässigter Nachhaltigkeit;
• Wo stehen wir in Deutschland?
• Internationale Situation;
• Die Rolle der öffentlichen Wasserwirtschaft.

Der Präsident der Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW) e.V. und Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft / Lippeverband, Dr. Jochen Stemplewski, unterstrich dabei: „Wasser ist ein Gemeingut und keine Handelsware. Der Verpflichtung, dieses Gut für alle Menschen und künftige Generationen zur Verfügung zu stellen, kommt die öffentliche Wasserwirtschaft mit einer nachhaltigen Wasserversorgung- und Abwasserbeseitigung nach. Nachhaltigkeit in der Wasserwirtschaft bedeutet auch, die drei Säulen der Nachhaltigkeit zu leben: Ökologie, Ökonomie und Soziales. Dazu gehörten u.a. die Gewässerrenaturierung, Ressourceneffizienz und Arbeitsplatzmaßnahmen wie eine intakte Umwelt rund um die Gewässer.
Frau Prof. Dr. Dobner plädierte in ihrem Beitrag vehement für eine öffentliche Wasserwirtschaft und untersetzte diesen mit guten wissenschaftlichen Argumenten. Sie zeigte theoretisch und empirisch, dass die Hoffnungen der Privatisierungsbefürworter auf Fehleinschätzungen beruhten und sich nicht bewahrheitet hätten. Sie frage sich, „warum die öffentliche Wasserwirtschaft trotz ihrer guten Leistungsbilanz in der Defensive ist.“
Die Anstrengungen in Bezug auf Nachhaltigkeit und sorgfältiges Wirtschaften in Paris erläuterte Jean-François Collin, Directeur Général von eau de Paris. Nach der Rekommunalisierung der Wasserversorgung in Paris im Jahr 2010 konnten die Anstrengungen für Nachhaltigkeit verstärkt werden bei fast gleichzeitiger Senkung der Wasserpreise.

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