(openPR) 90 Tieren in ganz Südamerika hautnah begegnen – das ist die Mission, die Martina Hirschmeier, Moderatorin und Regisseurin bei Schlaumeier TV, erfüllen möchte. Für ihre Unterrichtsfilme wagt sie sich von den Metropolen über exotische Pfade durch Wüsten und Tropen, bis zu den Galapagos Inseln und dem Karneval von Rio. Ihre Begegnungen mit den Tieren vor Ort sind mal aufregend, mal geheimnisvoll und manchmal einfach nur wunderschöne Momente, in denen sie der Vielfalt der Natur zum Greifen nahe kommt. Das heutige Tier des Tages lässt in der Moderatorin Erinnerungen an den chilenischen Vulkan Puyehue hochkommen, der vergangenen Sommer Teile Argentiniens unter einer riesigen Aschewolke vergrub.
Wir sind noch immer im Süden Argentiniens unterwegs, um endlich zur Halbinsel Valdez zu gelangen, wo wir uns erhoffen, frei lebende Pinguine anzutreffen. Wie ich Euch gestern ja schon erzählt habe, hatte ich eine entzückende Begegnung mit einem zutraulichen Rehkitz an einer Raststätte. Und ich habe ja schon drauf hingewiesen, dass das Kitz einen kleinen, ebenfalls sehr süßen Freund hat: ein kleines Schäfchen. Das Lamm ist ebenfalls unheimlich zutraulich und kann von meinen Stücken Brot gar nicht genug bekommen. Die beiden zusammen sind wirklich ein Bild für die Götter. Dabei haben es Schafe in Argentinien nicht immer einfach. Erst im vergangenen Sommer waren sie groß in den Medien. Als im Juni der chilenische Vulkan Puyehue ausbrach, kämpfte die ganze Region mit einer riesigen Aschewolke. Die knapp zwei Millionen Schafe des Landes waren sowieso schon durch mehrere trockene Jahre geschwächt. Hinzu kam nun die Aschewolke und der viele Schnee, auf der Südhalbkugel herrscht ja im Juni Winter, der es ihnen fast unmöglich machte Futter zu finden. Bauern verloren daraufhin eine große Anzahl ihrer Schafe. Doch von all dem ahnt unser kleines Lämmchen hier nichts. Und ich finde, was sind bessere Frühlingsboten als ein Kitz und ein Lamm?!












