(openPR) Der PageSpy ist dazu in der Lage, den Quellcode einer Homepage zu analysieren. Das hilft bei der eigenen Webdesign-Arbeit, verrät aber auch, wie andere Webmaster ein Problem gelöst haben.
Himmel, wie hat der Entwickler nur dieses eine komplizierte Web-Objekt auf seiner Homepage programmiert? Neugierige Webmaster nutzen den PageSpy, um die Antwort auf eben diese Frage zu erhalten. Das Tool zeigt den Quellcode passend zum gerade auf der Homepage markierten Objekt an. Das erspart die langwierige Suche im Code und ist auch bei der Analyse der eigenen Web-Seiten eine große Hilfe. Entwickler Victor Sembelidis: „Auf einen Blick sehen Sie, wie ein anderer Webmaster eine bestimmte Auflage im Quellcode gelöst hat oder wo bei Ihnen der Fehler steckt.“
PageSpy klinkt sich bei seiner Installation direkt in das Kontextmenü des Internet Explorers ein. Fortan reicht es aus, eine in den Browser geladene Homepage mit der rechten Maustaste anzuklicken und PageSpy im Kontextmenü auszuwählen. Umgehend analysiert das Tool den Inhalt der Seite im eigenen Fenster.
Cookies in der Mangel
Im PageSpy-Fenster ist zunächst der HTML-Code zu sehen, der sich ja auch mit dem Web-Browser abrufen lässt. Das große Alleinstellungsmerkmal von PageSpy ist, dass es den Code farbig markieren kann, der zum mit der Maus markierten Homepage-Element passt. Per Mausklick geht es weiter zur DHTML-Ansicht des Codes. Dabei handelt es sich um den Code, wie er aussieht, nachdem er vom eigenen Web-Browser interpretiert wurde. Das bedeutet, dass im Code auch die Ergebnisse von Client-seitigen Skriptausführungen zu sehen sind. Webmaster können so sehr gut überprüfen, ob die Skripte der eigenen Seite im Browser auch das tun, was sie sollen.
Der PageSpy findet auch heraus, welche Cookies von einer Homepage-Domäne gesetzt werden. Das Tool zeigt passend zu diesen Cookies alle vorhandenen Parameter und die aktuellen Werte an. Möglich ist es mit PageSpy auch, vorhandene Cookies zu löschen oder neue anzulegen.
Welche Bilder gibt es auf einer Homepage?
Weiter geht es im Menü „Query“. Das schaut nach, ob es irgendwelche Abfragen in der URL einer Homepage gibt. Alle entsprechenden Parameter der Abfrage werden zusammen mit ihren jeweiligen Werten gelistet. Außerdem werden sie in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt, sodass sich Dubletten besser aufspüren lassen. Die einzelnen Parameter lassen sich löschen, bearbeiten und neu anlegen. Eine weitere Analyse nimmt sich der Formulare auf einer Homepage an. Auch sie lassen sich aus PageSpy heraus umfassend bearbeiten.
Wirklich gelungen ist die Funktion „Images“, die alle Bilder listet, die in eine Homepage eingebunden sind - auch die, die nicht mit angezeigt werden. Eine Vorschau zeigt die Bilder in einer verkleinerten Version. Per Doppelklick lassen sich die Motive aber auch in ihrer Originalgröße betrachten. Gibt es einen HTML-Link auf ein Bild, ohne dass dieses Bild auf dem Server existiert, so gibt der PageSpy dies sofort bekannt.
Skripte aus dem Internet downloaden
Im Menü „Collections“ fasst das Programm alle internen und externen Skripte zusammen, die auf einer Homepage zum Einsatz kommen. Außerdem werden alle internen und externen Styles, die Seitenrahmen und detaillierte Informationen zu eingebetteten ActiveX-Objekten gelistet. Diese Objekte lassen sich mit PageSpy sogar downloaden. Victor Sembelidis: „Auch wenn PageSpy dies ermöglicht, so soll diese Funktion natürlich keine Einladung dazu sein, die Skripte anderer Webmaster zu klauen.“
Alle Webmaster finden zum Abschluss im „Run“-Menü mehrere Module vor, die beim Testen und bei der Entwicklung von Web-Seiten eine große Hilfe sein können. Sie helfen etwa dabei, JavaScript-Codes auszuführen oder zu optimieren. Möglich ist es auch, probeweise das Aussehen einer Homepage zu verändern - etwa durch einen Wechsel des Hintergrunds oder der Textfarben. Erlaubt ist es an dieser Stelle auch, alle CSS-Elemente zu deaktivieren, Links mit dem Leuchtmarker zu markieren oder die Homepage in einer beliebigen Standard-Auflösung von Windows anzuzeigen.
Die wichtigsten Funktionen von PageSpy im Überblick:
- zeigt DOM-basierten und den originalen Quelltext einer Homepage
- markiert den Quelltext von einem angeklickten Element
- zeigt nicht-englische Texte im Quelltext an
- mit Formen-Analyse
- mit Abfragen-Analyse
- mit Cookie-Analyse
- zeigt DOM-Struktur der Seite
- führt JavaScripte aus
- testet reguläre Ausdrücke
- zeigt externe Dateien inklusive der Flash-Dateien
Die Testversion (0,7 MB) von PageSpy 1.0.3. lässt sich 30 Tage lang verwenden. Die zurzeit nur in englischer Sprache vorhandene Vollversion kostet bei ShareIt! 19,95 Dollar. (4440 Zeichen, zum kostenlosen Abdruck freigegeben)
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