(openPR) 22.03.2012. Der Frühling hat gerade erst begonnen und schon beginnt in den meisten Haushalten der Frühjahrsputz nach der langen Winterzeit. Aber Vorsicht, pro Jahr passieren in Deutschland mehr als 2,7 Millionen Unfälle in privaten Haushalten oder in der Freizeit. Rund 80 Prozent davon sind Stürze mit den daraus resultierenden Verletzungen wie Prellungen, Brüchen oder Bänderrissen. Jedoch können auch schwerere Verletzungen, wie beispielsweise eine Querschnittslähmung Folgen von Haushaltsunfällen sein.
Bei etwa 60 Prozent der privaten Haushalte fehlt jedoch eine Unfallversicherung, die besonders dann für die Invaliditätsabsicherung wichtig ist, wenn keine weitere Absicherung, wie z. B. Berufsunfähigkeitsversicherung, besteht. „Und sollte eine dieser Versicherungen bestehen, so sind oftmals die vereinbarten Versicherungssummen viel zu gering“, warnt Jürgen Buck, Vorstand der Heilbronner Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher e.V. (GVI).
Doch wie wichtig ein Versicherungsschutz in ausreichender Höhe ist, machen Versicherungsfälle deutlich, wie der folgende tragische Fall eines Mitglieds der GVI: Beim Abhängen der Girlanden nach einer Feier zum 50. Geburtstag, stürzte die Ehefrau – von nur einem Meter Höhe – so schwer von der Leiter, dass sie heute nach diesem folgenschweren Unfall, querschnittsgelähmt im Rollstuhl sitzen muss. Glücklicherweise hatte das Mitglied auch für seine Ehefrau vorausschauend eine Unfallversicherung in ausreichender Höhe abgeschlossen. Der Auszahlungsbetrag reichte daher aus, die erforderlichen hohen Umbaumaß-nahmen des Hauses und des Kraftfahrzeugs zu begleichen.
Für die Überprüfung einer bestehenden Unfallversicherung kann der kostenlose „Versicherungs-Check“ der Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher e.V. unter www.geldundverbraucher.de, unter der Rubrik „Gratis“ abgerufen werden.








