(openPR) “Die Ausstellung zeigt Werke aus dem dreißigjährigen Schaffen von Rudolf Draheim (geb.1941).
1981 nahm sich der Künstler die Freiheit, malend seine eigenen bisherigen biographischen Grenzen zu sprengen und den immerwährenden dynamischen Richtungswechsel in seinen Arbeiten zu beschwören.
Die Malerei ermöglicht ihm atmosphärisch eine autonome Bildwelt von Farblandschaften zu erfinden.
Schöpfungsprozesse stehen auf dem Prüfstand - beispielsweise Mythen zu Prometheus, die unsere Industrialisierungsgeschichte prägten und in dem Duktus seiner Arbeiten eine neue Umsetzung suchen.“ - Hanne Bergius
„Er steht in der langen, fast hundertjährigen, mit Kandinsky und Mondrian als Antipoden, einsetzenden Tradition der abstrakten Kunst, die – gleichsam von aller irdischen Last, also dem Abbilden von Wirklichkeit, befreit – ihr ästhetisches Eigenleben entfalten kann.
Heraklits berühmter Ausspruch: „Panta rhei“ – alles ist im Fluss – beschreibt das zugrunde liegende Prinzip. Die Welt der Erscheinungen ist im ständigen Wandel. Der naturhafte Raum ist zugleich Metapher für Innenwelten.
Draheim lässt die Farbe im Bild mit geradezu rauschhafter Lust agieren, schafft sinnenfrohe Parallelwelten, die zu visuellen Expeditionen einladen. Draheims Bildwelten erscheinen wie Ausschnitte aus einem größeren Ganzen. Sie scheinen über den Rand, den kein Rahmen begrenzt, hinauszudrängen… Draheims Gemälde haben weniger Fensterfunktion, die den Blick des Betrachters aus dem realen Raum in einen gemalten hineinziehen und entführen möchten. Eher umgekehrt wirken sie in den realen Raum, ja in den Körper des wahrnehmenden Subjekts hinein, durchdringen ihn, teilen sich ihm mit. Menschen rühren, aufwühlen, beglücken, erregen, zum Staunen bringen, bewegen – all das vermag Draheims Resonanzzyklus mit bewundernswerter Leichtigkeit.“ - Michael Nungesser, auszugsweise zitiert
Vom 28. März bis 6. Mai zeigt “art place berlin“, das Forum für zeitgenössische Kunst im Park Inn am Alexanderplatz, die Ausstellung “INNER LANDSCAPES“ mit Gemälden von Rudolf Draheim. Zur Ausstellungseröffnung am 27. März gibt die Kunsthistorikerin Hanne Bergius eine Einführung. Anmeldungen zur Ausstellungseröffnung bitte unter ![]()












