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Schimmel und Bakterien im Haushalt

09.03.201218:10 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Schimmel und Bakterien im Haushalt
Biolysa e.V.
Biolysa e.V.

(openPR) "Igittigitt" ist häufig die erste Reaktion, wenn Schimmel und Bakterien im Haushalt eine sicht- oder riechbare Spur hinterlassen haben. Aber wie ist es dazu gekommen und was ist mit den zunächst unsichtbaren Schimmelpilzsporen, Bakterien, Keimen und Co.? Woher kommen die ungeliebten und gefürchteten Missetäter, um sich dann in verschiedenen Ecken unseres zivilisierten Haushaltes niederzulassen?



Diese Frage wird den beiden Baubiologen Wolfgang Philipp aus Köln und Thomas Jockel aus Detmold, beide sind auch TÜV-zertifizierte Sachverständige für Schimmelpilzbelastungen, bei ihrer täglichen Arbeit häufig gestellt.
Philipp sagt dazu:
„Schimmelpilzsporen und Bakterien gibt es in einer relativ niedrigen Dosierung grundsätzlich fast überall; es ist die Frage des Nahrungsangebotes und der von uns angebotenen Lebensumstände, die die unerwünschten Mitbewohner zum Bleiben und Wachsen veranlassen.“

Schimmelpilze benötigen für ihr Wachstum Feuchtigkeit und Nahrung in Form von organischem Material z.B. aus Staub, Haut und Haaren, Nahrungsmitteln oder Spülresten, Ablagerungen mit Seife, Fett oder diversem anderen organischen Schmutz.

Jockel nennt eine lange Liste möglicher Befallsstellen, die so fast in jedem Haushalt zu finden sind: Brot, Marmelade verdorbenes Obst und Gemüse und viele andere, meist falsch gelagerte Lebensmittel, dazu oft auch in Verbindung mit Bakterien und anderen Keimen in Abflüssen in Küche, Bad und WC, an Dichtungen von Kühlschränken und Wasch- und Spülmaschinen; bei Waschmaschinen auch im Einfüllbereich für Waschmittel und Zusätze. Und er weist auf eine kaum beachtete Quelle für Bakterienbelastungen hin: schlecht gewartete Trinkwasserfilter im Haus bzw. in der Wohnung.
Und Philipp ergänzt speziell zum Thema Bakterien: „In der Küche befindet sich viel häufiger als vermutet ein weiterer unsichtbarer Ansteckungsherd: Salmonellen im Tauwasser von Tiefkühlprodukten und regelmäßig bei Geflügel (neben verdorbenen oder schlecht gekühlten Milch- und Eierspeisen), als Ursache für ernsthafte und je nach Lage auch lebensbedrohliche Magen-Darm Erkrankungen.“

Was kann man nun tun, um Schimmel, Bakterien und Co. zu beseitigen bzw. überhaupt einen Befall zu vermeiden?
Die beiden Baubiologen raten dazu, mit Schimmel befallene Lebensmittel komplett zu entsorgen, auch wenn die Befallsstelle auf den ersten Blick nur klein ausfällt, denn das nicht sichtbare Pilzmyzel hat das Lebensmittel meistens bereits gänzlich durchzogen.
Wäsche die dies verträgt, sollte mit 60° oder 90°C gewaschen werden, weil erst bei diesen Temperaturen gewachsene Schimmel- und Bakterienkulturen aus der Waschmaschine beseitigt werden können.
Zusätzlich ist es bei Kühlschrank, Wasch- und Spülmaschine sinnvoll, wegen des Tauwassers bzw. grundsätzlich vorhandener Feuchtigkeit, den Kühlschrank alle 4-6 Wochen innen und die Dichtung, bei der Wasch- und Spülmaschine alle erreichbaren Dichtungen und Waschmittel-Einfüllarmaturen, jeweils mit einem normalen ungiftigen Haushaltsreiniger zu säubern

Selbstverständlich müssen Abfalleimer sauber gehalten und Spülschwamm und –lappen regelmäßig ausgetauscht oder gewaschen werden. Gleiches empfiehlt sich bei entsprechender Nutzung auch bei Hand- und Trockentüchern und selbstredend bei Bodentüchern.
Trinkwasserfilter sollten regelmäßig gewartet, soweit möglich halbjährlich gespült werden.

Jockel und Philipp halten es aber auch für wichtig, mit einem Missverständnis aufzuräumen: "Es ist überhaupt nicht sinnvoll und gesundheitlich nicht erwünscht, absolute Sterilität im Haushalt zu erreichen, sondern es geht darum, eine normale Haushaltshygiene herzustellen! Das heißt Bakterien und Keime auf ein ungefährliches Normalmaß zu reduzieren!"
Und dies sollte man mit einfachen Haushaltsreinigern ohne allergieauslösende Zusatzstoffe bewerkstelligen. Würden wir um uns herum im Haushalt weitgehende Sterilität herstellen wollen, müssten wir bei uns selbst mit einem einerseits unausgelasteten und andererseits immer mehr überschießenden Immunsystem mit allen unangenehmen Folgen rechnen.

Übereinstimmend empfehlen Thomas Jockel und Wolfgang Philipp abschließend: "Zur Vermeidung von Schimmel, Bakterien und Co. im Haushalt, empfehlen wir ausreichende Haushaltshygiene mit Köpfchen, aber Desinfektion nur so wenig wie nötig!"

Unterstützung und Rat kann man bei den Baubiologischen Beratungsstellen von Biolysa e. V. bekommen. Im Internet sind kompetente Ansprechpartner unter http://www.biolysa.de zu finden.

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