(openPR) Virtuelle Hörsäle, interaktive Übungsaufgaben im eCampus und ein iPad als zentrales Arbeitsgerät, auf dem alle Studienmaterialien hinterlegt sind: Was für die meisten Präsenz-Universitäten noch wie Zukunftsmusik klingt, ist für Studierende der SRH FernHochschule Riedlingen Alltag.
Die SRH FernHochschule Riedlingen hat bei diesem Thema eine Vorreiterrolle inne und entwickelt dieses Konzept im hochschuleigenen Lerninstitut weiter, erläutert Prorektor Prof. Dr. Wolfram Behm. Für die Studierenden der Hochschule ist e-Learning fester Bestandteil ihres Studiums. Studienbriefe in gedruckter Form gibt es in den meisten Studiengängen noch, doch werden diese ergänzt durch elektronische Lernmittel, die im hochschuleigenen eCampus hinterlegt sind. Dort können die Studierenden ihre Materialien herunterladen, Übungsaufgaben lösen oder in Online-Bibliotheken Fachartikel recherchieren.
„Wer bei uns studiert, befindet sich immer auch im virtuellen Hörsaal“, sagt Behm und verweist damit auf einen weiteren Baustein des e-Learning-Konzepts: die Online-Vorlesungen. Mit Kopfhörern und Mikros sitzen die Studenten an ihren Rechnern und verfolgen die Ausführungen des Professors, während sie auf ihrem Bildschirm die entsprechende Präsentation sehen. Bei Unklarheiten können sie sofort einhaken und nachfragen – wie in der realen Präsenz auch. Dies alles ist inzwischen Standard.
Einen Schritt weiter ist die Hochschule beim Studiengang MBA. Hier wurde das „Mobile Learning-Konzept“ weiterentwickelt. Die Studierenden finden alle Informationen auf dem iPad, das sie zu Studienbeginn erhalten. Das iPad ist Hörsaal, Bibliothek, Lehrbuch, Kommunikationsplattform. Die Studierenden können lernen wo sie wollen und wann sie wollen – sie haben ihre kompletten Studienmaterialien immer dabei. Durch die Form der ePubs (elektronische Publikationen), die den Text je nach den Vorlieben des Studenten umbrechen, ist angenehmes Lesen am Bildschirm möglich. Die Studierenden können auch digital Notizen machen oder Textstellen gelb markieren – wie beim
Papierbuch. Der Mehrwert der digitalen Form liege in der multimedialen Verknüpfung von Text, Videos und Podcasts, betont Prof. Behm: In die elektronischen Studienmaterialien sind an etlichen Stellen Tonbeiträge und Filme der Professoren eingearbeitet. Ein Klick im e-Buch und der Professor erläutert Zusammenhänge oder stellt aktuelle Bezüge her.
Alles nun noch online? Nicht ganz: Das virtuelle Studium ist ein grundlegender Baustein, der allerdings an der Hochschule durch echte Präsenzveranstaltungen ergänzt wird. „Diese bleiben wichtig für den persönlichen Kontakt zu Dozenten und für den Austausch zwischen den Studierenden“, betont Behm.








