(openPR) Was macht die Aspekttherapie so einzigartig?
Als Heilpraktikerinnen für Psychotherapie ist es wie allen Behandler nicht gestattet, Heilungsversprechen abzugeben. Ein Heilungsversprechen wäre es z.B., einem Klienten zu sagen: „In zehn Sitzungen sind all Ihre Probleme verschwunden.“ Damit würde der Eindruck erweckt, dass ein Erfolg der Behandlung mit Sicherheit erwartet werden kann. Dennoch haben die psychotherapeutischen Heilpraktikerinnen Eva Gabriel und Eva Breslein aus Oberhausen in ihrer jahrelangen Erfahrung die Beobachtung gemacht, dass die Menschen im Durchschnitt lediglich zwischen fünf bis 15 Terminen zu ihnen kommen, ganz gleich mit welchen Symptomen oder Problemen sie zu Beginn der Behandlung belastet waren. Warum ist das so?
Wesentliches Merkmal von Aspekttherapie ist die Bewusstheit, dass Menschen ausschließlich vor ihrem eigenen Hintergrund Antworten suchen und der Klient stets auf seinem selbstbestimmten Weg begleitet werden soll. Grundlegend ist daher die Beachtung der sich durch unterschiedliche Weltbilder ergebenden Arbeitsebenen. In Verbindung mit den verschieden Ebenen, aus denen ein Symptom heraus entstanden sein kann, entstehen drei unterschiedliche Arbeitsplattformen: Aufgrund des tiefenpsychologischen Weltbilds, das die Gegenwart zurück bis zur Geburt des Klienten betrachtet, des systemisch-energetischen Weltbilds, das die Gegenwart zurück bis in die vorgeburtliche Vergangenheit des Klienten erfasst und des energetisch-geistigen Weltbilds, das neben Gegenwart und Vergangenheit zusätzlich noch die Zukunft auch über den Tod eines Menschen hinaus in seine Betrachtung mit einbezieht.
Statt standardmäßig ein therapeutisches Verfahren abzuspulen, das von vorneherein Probleme auf lediglich einer bestimmten Ebene erfasst und u.U. an der unbewussten Fragestellung des Klienten vorbeigeht, beginnt ein Aspekttherapeut zunächst mit einer Analyse, auf welcher Ebene der Grundkonflikt zu finden ist. Bei einem Menschen, der beispielsweise mit dem Symptom Angst in eine aspekttherapeutische Behandlung kommt, wird zunächst überprüft,
ob die Angst
1. psychisch ist, das bedeutet: Hat der Klient selbst etwas erlebt, das Angst macht?
2. systemisch ist, das bedeutet: Gibt es im System/in den Generationen der Familie des Klienten etwas, das schwerwiegend war und nicht bearbeitet wurde und heute immer noch belastet?
3. energetisch-geistig ist, das bedeutet: Hat der Klient den Wunsch, eine persönliche Fragestellung in einem tieferen Sinnzusammenhang zu verstehen? Hierzu gehören auch die Fragen, die durch altersgemäße Weiterentwicklung des Menschen aufkommen, für die er tiefgehenderes Verständnis in sich sucht.
Dieses Grundlegende Prinzip, das Anliegen eines Hilfesuchenden zunächst der richtigen Arbeitsebene zuzuordnen, macht die Aspekttherapie so wirksam und erfolgreich. "Anstatt immer nur die Pfütze aufzuwischen, suchen wir erst einmal den tropfenden Wasserhahn, um ihn reparieren.", sagt die Heilpraktikerin für Psychotherapie Eva Breslein.


















