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Man sieht nichts, man spürt nichts…

06.03.201217:39 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Darmkrebsbehandlung am Darmzentrum Winsen

Jährlich erkranken rund 70.000 Bundesbürger an Darmkrebs. Dank medizinischem Fortschritt und modernsten Behandlungsmethoden stehen die Heilungsaussichten für Betroffene jedoch sehr gut. In fast 90 Prozent aller Fälle ist der Krebs bei frühzeitiger Diagnose heilbar. Am Darmzentrum Winsen sorgt ein interdisziplinäres Team von ärztlichen Spezialisten für eine optimale Tumor-Behandlung: ganzheitlich und möglichst schonend für den Betroffenen.



Interdisziplinäre Therapie
Man sieht nichts und man spürt nichts – Darmkrebs ist eine tückische Krankheit, die sich meist unbemerkt entwickelt. „Darmtumore wachsen langsam und verursachen häufig jahrelang keine Beschwerden“, erklärt Dr. Rüdiger Matthes, leitender Oberarzt der Abteilung für Innere Medizin am Krankenhaus Winsen. „Die Heilungschancen bei Darmkrebs sind jedoch sehr gut. Je früher der Tumor entdeckt wird, desto höher ist die Aussicht auf vollständige Genesung. Eine regelmäßige Vorsorge ist daher unabdingbar“, betont der Gastroenterologe. Mittels Darmspiegelung beim niedergelassenen Arzt, der sogenannten Koloskopie, können Veränderungen der Darmschleimhaut schnell erkannt und gegebenenfalls sofort entfernt werden. Die Gastroenterologen am Krankenhaus Winsen führen jährlich rund 1.800 Koloskopien bei stationären und ambulanten Patienten durch, bei denen erste Symptome oder Probleme bei den Vorsorgeuntersuchungen auftreten. Die Angst vor der Koloskopie kann Dr. Matthes seinen Patienten schnell nehmen: „Die Patienten erhalten ein Beruhigungs- oder ein leichtes Narkosemittel, sodass sie von der Spiegelung wirklich nichts spüren.“

Ist nach einer Darmspiegelung eine weitere Behandlung nötig, arbeiten die Ärzte am Darmzentrum Winsen abteilungsübergreifend und Hand in Hand mit niedergelassenen Kollegen, um eine optimale Therapie sicher zustellen. „Darmkrebs ist eine komplexe Erkrankung, die sowohl internistischer und chirurgischer als auch radiologischer oder strahlentherapeutischer Maßnahmen bedarf“, ergänzt Dr. Holger Meisel, Chefarzt der Abteilung für Allgemein-, Visceral- und Thoraxchirurgie. „Eine enge Abstimmung innerhalb der Abteilungen ist daher von großer Bedeutung“, so der Chirurg. Die interdisziplinäre Behandlung beginnt bereits nach der Überweisung des Patienten ans Krankenhaus: „Im Rahmen des sogenannten ‚Stagings’ ermitteln wir mit verschiedenen Untersuchungen, wie Ultraschall, CT, Gewebeproben und Röntgenaufnahmen, zunächst die Art und das Stadium des Tumors“, erklärt Dr. Meisel. „Anschließend stimmen wir die nötigen Behandlungsschritte mit ärztlichen Kollegen ab.“ In einer sogenannten Tumorkonferenz besprechen Onkologen, Internisten, Pathologen, Visceralchirurgen, Strahlentherapeuten und Radiologen des Krankenhauses alle Befunde, um so individuell auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmte und lückenlose Therapiemaßnahmen zu definieren.

Körper, Seele und Geist behandeln
Neben chirurgischen Maßnahmen, Chemo- und Bestrahlungstherapie bietet das Darmzentrum Winsen auch eine psychoonkologische Betreuung an. „Die Diagnose Krebs ist für alle Patienten zunächst ein Schock, viele sind mit der neuen Situation überfordert und haben eine Menge Fragen“, berichtet Monika Corsten, Psychoonkologin am Onkologischen Zentrum der Krankenhäuser Buchholz und Winsen aus ihrer langjährigen Erfahrung. Als Ansprechpartnerin für Fragen, Sorgen und Ängste steht sie zusammen mit ihrer Kollegin Dr. Karen Hamel allen Krebspatienten vor Ort zur Seite. „Es ist uns besonders wichtig, dass unsere Patienten ganzheitlich versorgt werden“, sagt Norbert Böttcher, Geschäftsführer der Krankenhäuser Buchholz und Winsen. „Dazu gehört neben einer bestmöglichen medizinischen Versorgung am Darmzentrum aus unserer Sicht auch eine psychologische und soziale Unterstützung, die den Patienten auch im Alltag hilft, die Erkrankung zu bewältigen.“

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