(openPR) Gemeinnütziger Verein "Wir machen Schule e.V." sammelt im ersten Jahr bereits 15.000 Euro für die Schulbildung von armen Kindern in Myanmar – Südostasien.
Wir machen Schule - Gemeinnütziger Verein für die Schulbildung von armen Kindern in MyanmarVor 18 Monaten gründete Dirk Fischer und seine Lebenspartnerin Ilka Sander den Verein "Wir machen Schule e.V.". Vorausgegangen war eine Sondierungsreise nach Myanmar, ehemals Birma in Südostasien.
Erst 2 Jahre nach dem verehrenden Tropensturm Nargis, bei dem fast 120.000 Menschen ums Leben kamen hörte Dirk Fischer von dem schlimmen Ereignis. Freunde sammelten für neue Boote, die an arme Fischerfamilien im Irrawaddy Delta von Myanmar gespendet wurden. Kurzerhand reiste man ins Land um sich persönlich von den Zuständen vor Ort ein Bild zu machen.
Die Möglichkeiten zu helfen waren vielfältig. Dirk Fischer und Ilka Sander entschlossen sich dann jedoch spontan den Schulunterricht einer Schule in einem abgelegenen Gebiet des Deltas in Form eines weiteren Lehrers sowie durch den Kauf von Schulbüchern zu unterstützen.
Wieder zuhause gründete man einen eigenen Verein mit Namen ‚Wir machen Schule e.V.‘ beantragte die Gemeinnützigkeit und begeisterte weitere Personen mit den herzlichen Bildern, und den mitreisenden Geschichten die man zu berichten wusste. 50 Jahre Militärdiktatur haben Ihre Spuren hinterlassen. ‚Es mutet an wie Europa vor 80 Jahren‘ sagte Ilka Sander. Vielerorts fahren noch Ochsenkarren auf der Straße, Autos sind noch in der Minderzahl und oft in einem sehr schlechten Zustand. Motorräder und Fahrräder prägen das Straßenbild. Elektrizität ist in vielen Orten immer noch nicht vorhanden oder war bis vor kurzem nicht immer verfügbar. Internetanschlüsse gibt es nur wenige am Flughafen oder in großen Hotels oder in diversen Internetcafés. Die Qualität der Leitung ist jedoch oft so schlecht, dass man teilweise 10 Minuten auf das Öffnen des Emailkontos wartet.
Wir machen Schule e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, Wissen zu vermitteln und so Veränderung zu ermöglichen. Die Vision ist, ein kleines Schulnetzwerk an abgelegenen Standorten aufzubauen und gerade den ärmsten Bevölkerungsschichten die schulische Grundausbildung zu ermöglichen. Darüber hinaus soll der Focus auf dem Erlernen der englischen Sprache liegen.
Vor 14 Tagen kehrte Das Paar von einer weiteren Myanmarreise zurück 8.000 Euro der neu generierten Einnahmen wurden vor Ort direkt in neue Projekte gesteckt.
Eine der ersten Maßnahmen war der Kauf von 224 Matratzen für ein an eine Schule angrenzendes Waisenhaus in Aye Tharyar in der Nähe des Innle Sees. Die Kinder schliefen dort bei nächtlichen Temperaturen um den Gefrierpunkt auf blankem Holz. Als Dirk Fischer das sah, handelte er sofort. ‚Die neu gekauften Baumwollauflagen sind ca 4 cm dick und sorgen für etwas Komfort, vor allem für wärme zum derzeitigen Zeitpunkt‘ so Fischer.
Desweiteren wurden an 3 privaten Klosterschulen sowie einem privaten Kindergarten insgesamt 7 neue Lehrer für das Unterrichten der englischen Sprache engagiert. Die privaten Schulen meist unter der Leitung von Mönchen, sind kostenlos und daher das Auffangbecken für all diejenigen, die sich die Regierungsschule mit ca. 18,- Euro im Monat plus Schuluniform nicht leisten können.
Das Sprechen der englischen Sprache, so Dirk Fischer, ist derzeit eine der wichtigsten Fähigkeiten, die im Land von Nutzen ist. Seit 4 Monaten öffnet sich das Land mit gewaltigen Schritten, die alten Regierungsstrukturen werden gekappt, das Land will sich den westlichen Staaten annähern. So werden derzeit anscheinend unbegrenzt Visen ausgestellt, das Land wird von Ausländern überflutet, die vorhandene Infrastruktur ächzt unter der Menge an Touristen. Wer Englisch spricht, kann Nutzen stiften, sei es in der Gastronomie, als Führer oder in der Hotelerie.
So gibt es auch ein Pilot-Projekt in einem Kindergarten, an dem nun für 1 Jahr probeweise bereits der erste Englischunterricht stattfindet.
Bereits für 30,- Euro im Monat kann ein Englischlehrer für eine Klasse von bis zu 30 Schülern eingestellt werden. So plant Dirk Fischer im März in seinem Bettenfachgeschäft einen Verkauf der besonderen Art:
Jeder Kunde, der ein neues Liegesystem (dh. Matratze + Lattenrost) kauft, sponsert damit indirekt 1 Monat Englischunterricht für 30 Kinder! Die Firma Fischers Bettenstudio – bekannt auch unter dem Markennamen Cubiculum hat sich bereiterklärt, für jedes im Monat März verkaufte Liegesystem 1 Monat Englischunterricht für 1 Klasse zu bezahlen. Die Spendengelder kommen zu 100% an.
Natürlich sind auch weitere Spendengelder herzlich willkommen. (Volksbank Rhein-Wupper, BLZ 375 600 92, Kto. 1000891017) Nähere Informationen zum Verein finden Sie unter www.wirmachenschule.net
















