(openPR) Am Samstag, 03. März um 19.30 Uhr, kann man Marianna Shirinyan wieder in München erleben. Im Februar 2011 gab sie ihr gefeiertes Debüt bei den Münchner Symphonikern mit Gershwins „Rhapsody in Blue“, worauf sie spontan wieder eingeladen wurde. Der von Georg Schmöhe geleitete Abend findet in der Philharmonie im Gasteig statt und wird mit Rossinis „Wilhelm Tell“ Ouvertüre eröffnet. Als „Chopin des Nordens“ bezeichnete Hans von Bülow, Pultstar des 19. Jahrhunderts, den norwegischen Komponisten Edvard Grieg. In Bergen geboren und zunächst von seiner Mutter musikalisch ausgebildet, ging Grieg bereits als 15-Jähriger ans Leipziger Konservatorium, wo er von der Musik Schumanns und Mendelssohns beeinflusst wurde. Bei seinem anschließenden Studium in Kopenhagen erlebte er die Anfänge dänischer Nationalmusik. Seine Bearbeitung norwegischer Volkstänze und Lieder sollten später maßgeblich zu seiner Popularität beitragen.
Die heute in Kopenhagen lebende Marianna Shirinyan begeisterte 2006 Jury und Publikum im Finale des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD mit ihrer Interpretation von Beethovens Viertem Klavierkonzert und wurde mit fünf Preisen bedacht. Als Solistin hat sie sich bisher vor allem in Skandinavien einen Namen gemacht, wo sie beispielsweise mit dem Oslo Philharmonic Orchestra und dem Odense Symphony Orchestra auftritt. Die Vereinigung der dänischen Musikkritiker verlieht ihr 2009 den Jahrespreis. In Deutschland ist sie regelmäßig als Kammermusikerin und bei bedeutenden Festivals zu erleben. Mit Griegs Klavierkonzert op. 16 präsentiert die Pianistin das einzige Klavierkonzert des Komponisten, welches bei seiner Uraufführung (1869) in Kopenhagen ein voller Erfolg war und heute zu den beliebtesten Klavierkonzerten überhaupt gehört.
Mit Modest Mussorkys berühmten „Bilder einer Ausstellung“ setzt Chefdirigent Georg Schmöhe den Schlusspunkt des Konzertabends. Durch den Tod seines Freundes, dem Maler und Architekten Viktor Hartmann, und einer Gedenkausstellung zu dessen Ehren wurde der russische Komponist zu einer tiefen Auseinandersetzung mit diesen Bildern und mit dem Tod angeregt. Es entstand sein Klavierzyklus „Bilder einer Ausstellung“. Die heute so populäre Orchesterfassung des Werkes von Maurice Ravel zeigt auch bei Mussorgsky den großen Einfluss der russischen Folklore in seinen Werken.
Samstag, 03. März 2012, 19.30 Uhr – Philharmonie im Gasteig
Gioacchino Rossini: Ouvertüre zu „Wilhelm Tell“
Edvard Grieg: Konzert für Klavier und Orchester a-moll op. 16
Modest Mussorgsky: „Bilder einer Ausstellung“ (in der Orchesterfassung von M. Ravel)
Marianna Shirinyan, Klavier
Münchner Symphoniker
Georg Schmöhe, Leitung
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